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Tag: Berge
Letzte Exemplare: Top 20 der Alpen

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08.07.2011, 11.08 | (0/0) Kommentare | PL
Enzensberger – Eine Auseinandersetzung, die sich lohnt
Unbequem war Enzensberger schon immer, so unterstützte er in den späten 1960er Jahren die Studentenbewegung, sein Bruder Ulrich lebte sogar in der berühmt-berüchtigten „Kommune I“. Der Lebensweg des Autors führte ihn nach Norwegen, Italien, in die USA und nach Kuba. Gern greift Hans Magnus Enzensberger noch heute provokativ ins Geschehen ein.
Bekannt wurde er vor allem durch seine scharfe Medienkritik, so auch am „Nullmedium“ Fernsehen. Dabei gerät manchmal fast in Vergessenheit, dass Hans Magnus Enzensberger auch erfolgreich schreibt. Lyrik, Romane und Essays gehören ebenso zu seinem Werk wie Kinderbücher und Dramen. Er ist nicht nur ein vielseitiger Autor, sondern auch Übersetzer, Herausgeber und insgesamt ein widerspenstiger Querkopf, den es sich zu entdecken lohnt. Für mich hat dieser Schriftsteller ganz unmittelbar etwas mit meiner Liebe zur Literatur zu tun, wenn auch nicht unbedingt nur inhaltlich, das muss ich zugeben. Mir hatte früher „Die Andere Bibliothek“ angetan, die Enzensberger zusammen mit dem Buchgestalter und Verleger Franz Greno herausgab. Insbesondere der wundervollen Ausstattung wegen. Das lederne Rückenschild, das feine Lesebändchen und vor allem der qualitativ hochwertige tiefschwarze Bleisatz haben mich beeindruckt. Diese Bücher gehören nach wie vor zu den Schmuckstücken in unserem Bücherregal. Aber das nur nebenbei... Hans Magnus Enzensberger zu lesen ist auf jeden Fall lohnenswert, denn dieser Mann hat etwas zu sagen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
30.11.2009, 08.53 | (0/0) Kommentare | PL
Nicht nur ein Bergkraxler
Ich weiß noch genau, wie meine Mutter mit leuchtenden Augen in den Jahren zwischen 1970 und 1986 mit ihm fieberte, wenn die Medien wieder über eines seiner Abenteuer berichteten: Als erster Mensch eroberte er alle Gipfel der weltweit 14 Acht-Tausender. Die Rede ist von Reinhold Messner, der am 17. September 1944 in Brixen geboren wurde.Er ist ein Mensch, der nicht nur Höhen erlebte: Schon zu Beginn seiner atemberaubenden Karriere als „Extrembergsteiger“ verlor er im Jahre 1970 seinen Bruder Günther am Nanga Parbat. Was genau damals geschah, entzieht sich der Kenntnis, doch war Messners Darstellung des furchtbaren Unglücks Anlass zu vielen Diskussionen und Spekulationen.
Für mich jedoch ist Reinhold Messner einer der bewunderungswürdigsten Menschen unserer Zeit. Er, der den Spruch „Ich bin, was ich tue“ prägte, ist weit mehr als „nur“ ein besonders begabter und angstfreier Alpinist. Seit er nicht mehr im Rampenlicht des öffentlichen Interesses steht, hat sich im Leben des nun 64-Jährigen viel getan. Wussten Sie zum Beispiel um seine politische Karriere? War Ihnen bekannt, dass Messner nicht nur die Berge, sondern auch die Wüsten dieser Welt liebte? Als er 60 war, wagte er „einen letzten Grenzgang zwischen Leben und Tod“: Er durchquerte die Wüste Gobi...
„Die Wüste in mir“ ist der Untertitel seiner bewegenden Beschreibung dieses wagemutigen Unterfangens. Mir nimmt sein Bericht den Atem – und Ihnen?
(geschrieben von Matthias Stöbener)
30.09.2008, 17.40 | (0/0) Kommentare | PL
Spiele der Jahre
Gerne erinnere ich mich an so manchen Geburtstag meiner Kindheit, zu dem ich eines der damals beliebten Spiele geschenkt bekam: Das „Spiel des Wissens“ oder auch das „Spiel des Lebens“ waren meine Favoriten. Keines der beiden Spiele hatte es zwar bis zur begehrten Auszeichnung geschafft, ich liebte sie aber dennoch. Ganz sicher kennen Sie aber auch „Sagaland“, „Scotland Yard“ oder das altbewährte „Rummikub“, die allesamt den Titel „Spiel des Jahres“ verliehen bekamen. Heuer schafften es das Strategiespiel "Keltis" von Reiner Knizia und im elektronischen Bereich „Wer war´s?“ vom selben Spiele-Erfinder diese Auszeichnung zu bekommen. Auch einen Sonderpreis für das komplexeste Spiel gab es: Das Entwicklungsspiel "Agricola" (Heidelberger Spieleverlag) von Uwe Rosenberg machte hier das Rennen. Die ausgezeichneten Spiele kosten zwischen 27 und 40 EUR.
Günstigeren Spielespaß finden Sie bei uns: Stöbern Sie doch einfach mal in unserem „Spiele“-Bereich" – Sie werden staunen, was für herrlichen Zeitvertreib wir hier für Sie versteckt halten!
(geschrieben von Matthias Stöbener)
17.08.2008, 14.57 | (0/0) Kommentare | PL
Zusammenbruch
Es war richtig heiß, und nach den ersten 150 Metern hatte ich mich schon bis aufs Unterhemd ausgezogen und überlegte, ein wenig langsamer zu gehen. Ich blickte nach oben: Noch circa 850 Meter trennten mich von der ersehnten Hütte. „Lass uns eine Abkürzung nehmen“, meinte da mein Freund, der vorauseilte, und ich stimmte zu. So schlugen wir uns querfeldein in direkter Linie zum Gipfel.
Nach einer Stunde fing ich an, meine Beine mit meinen Armen zu unterstützen: An einigen Stellen musste ich mein Bein hochheben, um den nächsten Schritt unternehmen zu können, so müde waren meine Muskeln. Mein Freund wartete liebenswürdig ab und an auf mich, er plapperte ununterbrochen, während bei mir nur noch ein Röcheln aus meiner Luftröhre drang. Er schwitze nicht einmal, während ich das Gefühl hatte, in einem Dampfbad gefangen zu sein. „Normalerweise jogge ich hier immer hoch“, grinste er, als ich ihn keuchend fragte, woher er seine unverschämte Fitness nähme. Nach weiteren fast zwei Stunden – sie erschienen mir endlos - waren wir oben. Und ich brach über meiner Wasserflasche zusammen. Himmel, dachte ich, als ich in den wolkenverhangenen Horizont blickte, ich bin dir ein Stück näher.
Für alle, die ebenso wie ich die wunderschöne Aussicht von Gipfeln und Aussichtsplattformen schätzen, aber sich diese einzigartigen Momente vielleicht nicht unbedingt selbst ersteigen wollen: Das reich bebilderte Werk „Mythos Berge“ entführt jeden Naturliebhaber in die wundersame Welt unserer Gebirge. Ohne Zusammenbruch.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
10.08.2008, 14.57 | (0/0) Kommentare | PL
Den Geldbeutel pflegen – und die Umwelt
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die Öko-Welle der frühen 80er Jahre? Manch einer ließ damals das Auto stehen, um die Erde vor der zunehmenden Umweltverschmutzung zu retten. Heute lassen sogar noch mehr Leute als damals ihr motorisiertes Gefährt in der Garage oder schaffen sich gar keines mehr an: Sie steigen wieder auf die „Öffentlichen“ um. Aber nicht mehr aus Umweltschutzgründen, sondern weil sie sich schlicht und einfach ein Auto nicht mehr leisten können. Damit sind zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen: In der Haushaltskasse bleiben am Monatsende endlich wieder ein paar Mücken mehr und gleichzeitig wird die Umwelt weniger belastet. Ach ja, und schlanker wird man durch das Radeln auch noch!
Doch das Auto ist beileibe nicht der einzige Geldverschlinger und Umweltsünder im Otto-Normalverbraucher-Haushalt: Gerade habe ich der Zeitung gelesen, dass jeder den Stromversorgern im Jahr durchschnittlich 150 Euro schenkt, indem elektrische Geräte auf Stand by laufen.
„50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten, und wie Sie dabei Geld sparen“ heißt das Buch von Andreas Schlumberger. Vom teuren und überflüssigen Stand-By-Betrieb bis hin zu ökologisch verträglichen und erschwinglichen Lebensmitteln verrät dieser Ratgeber zahllose Geheimtricks, die Ihnen dabei helfen, Lebensraum und Geldbeutel gleichermaßen zu schonen.
30.06.2008, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL



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