
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Buch
Gespenstisch schöne Ideen für die Herbstzeit
Vielseitiger Herbst: Herbstzeit ist Bastelzeit! Und Backzeit, Suppenzeit, Eintopfzeit und - nicht zu vergessen - Zeit für Halloween!
Die aktuelle Jokers-Aktion bietet tolle Tipps zum Basteln, Rezepte für wärmende Suppe und Eintöpfe, für schmackhaftes Wild und außerdem die besten Dekos für Halloween. Gleich reinschauen und in die farbenfrohe Herbstwelt eintauchen!
16.09.2011, 15.53 | (0/0) Kommentare | PL
Meine große Gartenküche
Gärntern, kinderleicht! Mit dem lievevoll gestaltetem Mitmach-Buch "Meine große Gartenküche" gelingen die ersten selbstgezogenen Erbsen, Karotten oder Kresse bestimmt! Ob im Garten oder auf der Fensterbank: Die bunt bebilderten Kochrezepte machen Lust zum Ausprobieren!
Das erste selbstgezogene Gemüse ist für jedes Kind etwas besonderes. Damit die erste Pflanzaktion auch wirlich gelingt, gibt der Sammelband "Meine große Gartenküche" viele hilfreiche Tipps und Rezeptvorschläge für das ganze Jahr. Pflanzen, ernten, genießen - jetzt kinderleicht!
Ein liebevoll illustriertes Buch für Kinder ab 3 Jahren.
02.05.2011, 14.45 | (0/0) Kommentare | PL
Glückswolke geschrumpft
"Glückswolke geschrumpft" ist ein wunderbares Buch für junge Mädchen von der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Cornelia Manikowsky: lustig und einfühlsam zugleich. Ab 9 Jahren!
Katja und Kristin sind ein Herz und eine Seele: nichts und niemand kann die zwei quirligen Mädels trennen. Dachten sie. Doch dann zieht Kristin mit ihrer Mutter in eine andere Stadt und plötzlich ist alles anders. Die gemeinsam geplante Zukunft scheint sich in Luft aufzulösen und zu allem Überfluss verliebt sich Katja auch noch in Jon. Streit und Eifersüchteleien herrschen zwischen den Mädchen, bis plötzlich alles ganz anders kommt als erwartet...
21.02.2011, 15.58 | (0/0) Kommentare | PL
Geschichten für den allerliebsten Liebling
Was passiert eigentlich, wenn ein Schmetterling mit dem Fuß aufstampft?
Woher hat das Kamel seinen Höcker und wer hat dem Elefanten einen derart
langen Rüssel verpasst? Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling eröffnet mit seinem Buch eine neue, wunderschöne Märchenwelt - nicht nur für Kinder.
Der Literaturnobelpreisträger von 1907 erzählt in "Geschichten für den allerliebsten Liebling" seiner Tochter unter anderem vom Steinzeitmädchen Taffimai Metallumai, die mitgeholfen hat, den allerersten Brief zu verfassen. Oder er erklärt, warum Katzen am liebsten alleine um die Häuser ziehen und warum Leoparden so schöne Flecken haben. Diese Geschichten gibt er so wieder, wie sie ihm in seiner Kindheit von seiner indischen Amme erzählt wurden.
Wunderbar, magisch und ungemein zärtlich
"Geschichten für den allerliebsten Liebling" ist ein wunderschönes Vorlesebuch für Eltern, die ihren Kindern zur Abwechslung gerne etwas anders vorlesen als "gewöhnliche Märchen".
157 Seiten voll zauberhafter Erzählungen mit schwarz-weiß-Abbildungen illustriert - ein wertvolles Buch, das Groß und Klein entzücken wird!
Bei Jokers jetzt zum Spitzenpreis von nur 4.99 Euro!
"Geschichten für den allerliebsten Liebling" bei Jokers.at!
Andere Bücher von Rudyard Kipling bei Jokers.at
18.01.2011, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL
Wasserdicht bis 20 Meter
Über E-Books, Kindle und iPad kann man geteilter Meinung sein. Jetzt in der Urlaubszeit allerdings tritt der große Vorteil „analoger“ Literatur wieder deutlich zu Tage. Denn bei allen Vorzügen, die elektronische Reader bieten, habe ich in Freibädern, an Seen und Stränden die letzten Wochen fast ausschließlich Gedrucktes gesehen.
Klar: Sand, (Salz-)Wasser und tropfendes Eis richten auf Papier weniger Schaden an als auf Touchscreen, Platinen oder in Lüftungsschlitzen. Auch auf der Liegewiese gepflügte Blumen trocknen schöner zwischen Papierseiten als im Batterie-Fach oder zwischen Lesegerät und Schutzhülle. Und doch bin ich mir sicher, dass die Technik auch gegen diese Nachteile bald ein Mittelchen entwickelt.
Wahrscheinlich sind die E-Books dieser Welt wie viele Uhren bald wasserdicht bis zu 20 Meter Tiefe, stemmen einen Druck von vier Zentnern und können Urlaubsmitbringsel wie Muscheln und Blumen täuschend echt in Bild und Ton nachahmen. Doch bis es so weit ist, werde ich mich auch dieses Jahr wieder lange nach Urlaubsende an meinem vom Meerwasser gezeichneten Buch erfreuen. Noch nach vielen Wochen rieseln Grashalme und Sandkörnchen heraus und erinnern mich an sonnige Strandtage.
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de
19.08.2010, 12.39 | (0/0) Kommentare | PL
Ein Kater im xten Frühling
Vom Kater auf die Katzenherde gekommen ist meine Freundin Susanne. Nach drei Jahren harmonischen Zusammenlebens mit dem betagten Stubentiger begann dieser nach Vollendung seines 19. Katzenjahres müde zu werden. Doch sein Frauchen ertrug den Gedanken nicht, auf ihren lieb gewonnen Wohnungsgenossen verzichten zu müssen. So ging sie schnurstracks ins Tierheim und holte noch zwei zehnjährige Wohnungskatzen ins Haus. Diese sollten, so der Plan, den Lebensabend des alten Herrn versüßen und wenn möglich verlängern.
Doch selbst „Das große Felidae-Katzenbuch“ von Akif Pirincci, „Nero Corleone“ von Elke Heidenreich, „Schmitz´ Katze“ von Ralf Schmitz oder „Die Katze, die rückwärts lesen konnte“ von Lilian Jackson Braun hatten Susanne nicht auf das Pelztheater vorbereiten können, das nun folgte.
Denn die neue Bewohnerin „Blacky“ ist zwar lieb und anhänglich. Allerdings auch nicht kastriert. Den gesetzten Herrn bringt das völlig aus dem Häuschen. Halbblind, stocktaub und zeugungsunfähig sollte er eigentlich längst über den Dingen stehen. Doch die jüngeren Katzendamen bescheren ihm den dritten Frühling. Trotz schmerzender Hüfte und kurzem Atem jagt er die Damen über Kratzbaum, Polstersessel, Näpfe und Teppiche und besteigt sogar die Höhen des Bücherregals wieder. Blacky und Lucy freut das nicht immer. Und so erwartet Susanne jeden Morgen eine neue Überraschung in Form von umgestürzten Wäscheständern, zerpflückten Büchern, hier und da einem Häufchen Erbrochenem.
Der Kater allerdings, der noch zwei Monate dem Leben zuvor dem Leben Ade zu sagen schien, lebt jetzt seinen xten Frühling aus. Susanne dagegen ist in ihrer Not kurz davor, selbst ein Katzenbuch zu schreiben. Quasi als Ka(ter)tharsis zum Katzentheater um sie herum.
Bücher rund um Katzen
http://www.jokers.de/suche/index.html?com=katzen&f=search.getsearch&tracksearch=true&search.x=0&search.y=0
26.04.2010, 20.55 | (0/0) Kommentare | PL
Leser sind Meinungsführer
Langendorfs Dienst, ein Wirtschaftsinfo-Dienst speziell für die Buchbranche, zitierte kürzlich eine Umfrage unter 25.000 Menschen, die herausfand: Menschen, die sich als Meinungsführer empfinden, sind bessere Buch- und Hörbuchkäufer als solche Menschen, die sich ihre Meinung lieber von anderen führen lassen.
Das überrascht mich in keiner Weise. Leser, so meine ich, sind immer unabhängiger als Nicht-Leser. Denn Leser lernen selbst zu denken, sich Urteile zu bilden, nicht der Masse hinterherzulaufen. Leser sind schwieriger zu manipulieren als Nicht-Leser, weil sie sich im Laufe der Jahre viele Informationen angeeignet haben, über die andere nicht verfügen und die sie untereinander in Korrelation setzen können.
Lesen ist nämlich etwas anderes als fernsehen oder im Netz surfen. Es ist eine andere Art der Informationsverarbeitung, ich würde sagen: eine gründlichere. Und deshalb speichert das Gehirn erlesene Informationen auch anders ab als Infos, an denen ich vorbeisurfe oder die mir vom Fernsehen in die Augen gefeuert werden, ohne dass ich genügend Zeit habe, sie zu verarbeiten.
Es hat sich gezeigt, dass eine Person desto mehr zum Lesen neigt, je stärker ihre Meinungsführerschaft ausgeprägt ist. Wenn das keine Motivation zum Lesen ist!
31.03.2010, 15.47 | (0/0) Kommentare | PL
Das Verlangen nach Liebe

Aber mit dem vielsagenden Titel „Die große Liebe“ hat sich Hanns-Josef Ortheil bei mir einen sicheren Platz auf dem Gebiet der unkitschigen, sülzfreien, einfach nur tiefromantischen Liebes-Literatur erkämpft. Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass ich seit geraumer Zeit einen Lesetipp meiner Bekannten Ruth befolge und im Urlaub nun immer Bücher lese, die in meinem aktuellen Urlaubsland spielen. Ich habe das Buch in Italien gelesen. Die Handlung des Titels findet an der Adria statt und lebt davon, dass die Liebe einfach einmal gelingt. Das hat man in Büchern ja sonst nicht so oft, denn unglücklich Liebende sind mit ihren Seelenqualen nun einmal literarisch meist interessanter.
Auch Ortheils Nachfolge-Roman „Das Verlangen nach Liebe“ ist, soviel sei verraten, nichts für Schwarzseher: Nach achtzehn Jahren treffen sich Kunsthistorikerin Judith und Konzertpianist Johannes, früher ein Paar, zufällig in Zürich wieder. Man verabredet sich nun beinahe täglich, berichtet aus seinem Leben, lotet aus, was erneut möglich sein könnte – die alte Anziehung erflammt erneut. Und nein, am Ende erfolgt keine Katastrophe.
Das tut uns Lesern, die wir verzweifelt und unerwidert Liebende in der Literatur so viel häufiger erleben, doch auch mal gut! Wie schön, dass es das Ganze ebenfalls als Hörbuch gibt, so kann man „Das Verlangen nach Liebe“ ganz unmittelbar erleben.
Dass das Hörbuch außerdem ein geradezu unverschämtes Jokers-Schnäppchen ist, traue ich mich fast nicht zu sagen, das klingt so unromantisch ...
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
20.03.2010, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL
José M. Sousa Saramago
Vor 11 Jahren erhielt er den Literaturnobelpreis: Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass seine Großeltern noch nicht lesen oder schreiben konnten. José Saramago, der portugiesische Vorzeige-Autor, wurde am 16. November 1922 in Azinhaga in der portugiesischen Provinz Ribatejo geboren und wuchs in einer Kleinbauernfamilie auf, bis sein Vater 1924 mit der Familie nach Lissabon zog, um eine Anstellung als Polizist anzutreten. Als José zwölf Jahre alt war, schenkte ihm seine analphabetische Mutter sein erstes Buch: Den Besuch des Gymnasiums musste er 1936 allerdings aufgrund von finanziellen Problemen, seine Eltern konnten das Schulgeld nicht aufbringen, vorzeitig abbrechen. José wechselte auf eine technische Realschule, im Anschluss machte er eine Schlosserlehre.
1944 heiratete er die Malerin Ilda Reis. Drei Jahre später wurde als einziges Kind des Paares seine Tochter Violante geboren. José Saramago verdingte sich als technischer Zeichner, Behördenangestellter, Verlagsmitarbeiter, Übersetzer, Journalist und Literaturkritiker. Im Alter von 47 Jahren schloss er sich der unter Salazar und Caetano verbotenen Kommunistischen Partei Portugals an. Nach dem Scheitern seiner Ehe, die 1970 geschieden wurde, lebte er bis 1986 mit der Autorin Isabel da Nóbrega, im Jahre 1988 heiratete er die spanische Journalistin Pilar del Río. Mit ihr zog er später auf die kanarische Insel Lanzarote.
Seinen ersten Roman hatte José Saramago im Alter von fünfundzwanzig Jahren veröffentlicht ("Land der Sünde", 1947), dreißig Jahre später erschien sein zweiter ("Handbuch der Malerei und Kalligraphie", 1977). International bekannt wurde er 1982 mit dem Roman "Das Memorial", für den er den Nobelpreis für Literatur erhielt.
Hier bei Jokers finden Sie derzeit das „Handbuch der Malerei und Kalligraphie“, ein stimmungsvolles Porträt des Vorabends zur portugiesischen »Nelkenrevolution« vom April 1974, für nur 3.95.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
17.12.2009, 15.40 | (0/0) Kommentare | PL
Eine spezielle Herausforderung
Mit dem scheinbar unverfänglichen Thema „Kochen“ habe ich mich ziemlich in die Nesseln gesetzt. Mein Freund Gregor gestand mir vor einiger Zeit, großer Fan der TV-Sendung „Rach, der Restauranttester“ zu sein. Als ich dann kurze Zeit später „Das Gästebuch. Kochen für besondere Anlässe“ des Sternekochs im Buchhandel entdeckte, war mir klar, was ich meinem Freund zum Geburtstag schenken wollte. Doch als ich Gregor, dem ambitionierten Koch, sein Geschenk überreichte, wollte er sich gar nicht freuen. „Nicht schon wieder ein Kochbuch für Gesunde“, stöhnte er. „Ich bin mir sicher, auch hier werde ich keine Rezepte für Gicht-Geplagte finden.“ Man muss vorausschicken, dass Gregor erst vor Kurzem einen schweren Gichtanfall erlitt. Aufgrund eines angeborenen Organdefekts muss der Mittvierziger ab jetzt streng Diät halten, auch ohne zeitlebens ungesund gelebt zu haben.
Umso größer ist Gregors Frust. Und die Verzweiflung seiner Freundin, passende Rezepte zu finden, die einen künftigen Gichtanfall verhindern. Denn schmecken sollten die Rezepte ja auch. Kein Fisch, Fleisch sowieso nicht, kein Spargel, keine Pilze, keine Bohnen, keine Meeresfrüchte, fast alle Lieblingsgerichte wurden von Gregors Speisekarte gestrichen. „Und das, was ich essen darf, schmeckt mir nicht“, beklagt er sich.
Kein Wunder, dass Gregor mit dem Thema „Kochbücher“ nur noch wenig anfangen kann. Seine Freundin umso mehr. Zur Sicherheit hat sie sich gleich mal einen ganzen Schwung Gicht-Kochbücher zugelegt, und probiert jetzt ein Gericht nach dem anderen aus. Leider schenkte Christian Rach dem Thema „Gicht“ in meinem Geschenk bislang keine große Beachtung. Aber das kommt vielleicht noch. Ich würde es auf jeden Fall begrüßen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
31.10.2009, 08.47 | (0/0) Kommentare | PL



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