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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Filme

Woody Allen

Woody Allen„Whatever works“ heißt der neue Kinoerfolg des genialen Komikers, der fast zeitgleich zu seinem Geburstag auf die Leinwände kam. Am 1.12. feierte er seinen 74. Geburtstag. Im Jahre 1935 wurde er als Allan Stewart Konigsberg in Brooklyn, New York, geboren. Was auch immer er anfasst, es verwandelt sich in Gold: Die Talente von Woody Allen sind fast nicht aufzuzählen. So hat er als Komiker, Filmregisseur, Autor, Schauspieler und Musiker große internationale Auftritte.

Dabei hat er selbst sein Können stets vortrefflich aufs Korn genommen. Eines seiner berühmtesten Zitate ist: „Ich habe keine Ahnung, was ich da tue ... Aber Inkompetenz hat mich auch noch nie von etwas abgehalten...“

Über 50 Filme hat er als Drehbuchschreiber und Regisseur gemacht. Daneben schrieb er zahlreiche Erzählungen, Theaterstücke und Kolumnen und auch als Jazzmusiker kann er sich sehen bzw. hören lassen.

Woody Allen ist Balsam für die geschundene Alltags-Seele. Seine Filme umgeben den Zuschauer mit einer ganz bestimmten Gravitation. Angezogen von diesem unendlich erscheinenden Universum voller Melancholie, Verzweiflung und Leidenschaft, Absurdität und tiefer Wahrheit. Woody Allen nimmt uns durch seine Filme in eine Zelluloid-Familie auf und gibt uns eine cineastische Heimat. Jeder findet in Woodys intellektuellem Krieg der Dialoge eine Rechtfertigung- auch für die allerletzte menschliche Regung. Woodys Filme sind Antidepressiva, Aufputschmittel und Seelen-Tankstelle zugleich. Man könnte sich verlieben- in diese Art des Filmemachens. Seine Filme machen glücklich. Zumindest für 90 Minuten.“, heißt es auf der Seite www.woody-allen.de .

Zu Ehren seines Geburtstages haben wir Werke zu dem Künstler ins Angebot genommen.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

08.01.2010, 19.30 | (0/0) Kommentare | PL

The winners are...

Zum 61. Mal wurden am 20. September die Annual Primetime Emmy Awards verliehen. Die dritte Auszeichnung in Folge erhielten „30 Rock”-Schöpferin Fey und ihre Kollegen Alec Baldwin und Tracy Morgan für die erfolgreiche Comedy-Serie. "Mad Men" im Genre “Drama“ wurde ebenfalls mit einem Emmy Award geehrt. "30 Rock" gewann unter anderem gegen "Entourage", "Family Guy", "Flight Of The Conchords" und "How I Met You Mother".

DVDGlenn Close wurde für ihre Rolle in "Damages" zum zweiten Mal zur besten Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie gekürt. Ihr männliches Äquivalent in einer Drama-Serie ist Bryan Cranston, der für "Breaking Bad" ebenfalls einen Emmy erhielt. Die Preisverleihung 2009 fand im Nokia Theater in Los Angeles statt.

Der Emmy Award ist eine der wichtigsten US-Fernsehauszeichnungen, schon seit 1949 wird der Preis jährlich verliehen. Seit 1976 ist die Emmy-Nominierung in zwei Gruppen unterteilt: Es gibt Auszeichnungen, abhängig vom Sendeplatz im TV, in den "Daytime Awards" und den "Primetime Awards". Die Primetime Awards werden von der "Academy of Television Arts & Sciences" bewertet, die Daytime Awards von der "National Academy of Television Arts & Sciences". Der Unterhaltungswert der Sendungen ist beim Emmy Award ausschlaggebend.

Eine der erfolgreichsten Serien überhaupt ist Star Trek. „Star Trek: The Next Generation“ hält immer noch den Rekord bei den meisten Nominierungen und Awards einer Fernsehserie. Klicken Sie doch mal in unser Programm - auch wir bieten Ihnen wunderbare Serien zum Schnäppchenpreis an!

(Geschrieben von Matthias Stöbener)

18.10.2009, 09.38 | (0/0) Kommentare | PL

Ohne Ritt in den Sonnenuntergang

Vor kurzem hörte ich von einem Buch, das mir auf Anhieb gefiel: „Die Armee der Superhelden“ von Stewart O`Nan. In überraschend düsteren Kurzgeschichten kämpfen darin schicksalsgebeugte Menschen gegen die täglichen Verluste von Liebe und mitunter der eigenen Existenz. Die Geschichten gehen meist schlecht aus, das klassische Happy-End erwartet man vergebens. Doch gerade für solche Geschichten habe ich persönlich, ich gestehe es, eine Schwäche.

HeldAuch „No country for old men“, der neueste Kinofilm der Coen-Brüder, spricht eine ähnliche Sprache. Darin findet ein Mann per Zufall einen Koffer mit 2 Mio. Dollar, die aus einem geplatzten Drogendeal stammen. Es beginnt ein Wettlauf mit einem Auftragskiller, der das Geld zurückholen soll. Die Geschichte endet fatal: Der Held stirbt, der Killer kann ungestraft fliehen.

Die meisten Menschen, darunter auch meine Frau, betrachten diese Sichtweise als zu pessimistisch. Ich persönlich finde es nur realistisch, wenn die meisten Dinge eben ohne den sprichwörtlichen Ritt in den Sonnenuntergang enden. Nach dem Kinobesuch führten meine Frau und ich auf jeden Fall noch eine lange Diskussion darüber, ob es die Aufgabe von Film und Literatur sein kann, auf Biegen und Brechen in eine heile Welt zu entführen oder Geschichten gut enden zu lassen. „Sonst kann ich mir doch gleich den Kinobesuch oder die Lektüre sparen. Realität hab ich mehr als genug“, sagte meine Frau.

„Die Armee der Superhelden“ liegt jetzt auf meinem Nachtkästchen. Ich freue mich schon jetzt auf viele neue hitzige Diskussionen mit meiner Frau.

31.03.2008, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

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