
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: GEO
Durchs Reich der Mitte zum Land der Himmelsberge

Die Seidenstraße: ein klingender Name, von Legenen überrankt. Lange Zeit galt eine Reise entlang der Seidenstraße als eine Reise in das Mystische, Unbekannte. Der preisgekrönte Reiseschriftsteller Stanley Stewart unternahm einen Trip entlang der Seidenstraße, quer durch Asien. Es entstand mit Durchs Reich der Mitte zum Land der Himmelsberge eine Reisereportage, nach der man nur noch eines möchte: ein Mal China erleben.
Von Shanghai Richtung Islamabad reiste Stanley Stewart und erkundete dabei halb Asien. Er durchquerte die Wüsten Gobi und Takla Makan und erzählt von den Menschen, die er auf seinem Weg traf, beschreibt verlorene Städte und buddhistische Klöster. Und nicht zuletzt spürt er der Faszination der Chinesischen Mauer nach, die für die Chinesen die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei darstellte. Wunderbar geschrieben, mit Witz und Charme - absolut empfehlenswert!
Mehr Bücher zum Thema "Reisen" finden Sie hier bei Jokers.at!
Mehr Bücher zum Thema "Asien" finden Sie hier bei Jokers.at!
28.02.2011, 15.56 | (0/0) Kommentare | PL
Wie Gott in Frankreich

Das Frankreich mehr zu bieten hat als den Eiffelturm, ist kein Geheimnis. Blättert man jedoch durch diesen wunderbaren Bildband, so entlocken die großformatigen Fotos selbst Frankreich-Kennern noch sehnsüchtige Seufzer.
Von der farbenprächtigen Provence über die wilde Bretagne bis hin zum romantischen Loire-Tal mit seinen unzähligen Schlössern: das ländliche Frankreich ist allemal eine Reise wert!
Doch wer lieber Stadtluft schnuppert, kommt auch nicht zu kurz: großartige Aufnahmen von Paris oder Str. Tropez, von den beeindruckenden Bauwerken wie dem Schloss Versailles oder dem Place Stanislas in Nancy.
"Frankreich - Die schönsten Bilder" von GEO ist ein Ausflug im Kopf zu den schönsten Orten Frankreichs - so lässt sich die Zeit bis zum nächsten Urlaub angenehm verkürzen!
"Frankreich - Die schönsten Bilder" bei Jokers.at kaufen
Weitere Bildbände verschiedener Länder und Regionen bei Jokers.at
27.01.2011, 12.23 | (0/0) Kommentare | PL
Golfbälle im All
Rein äußerlich betrachtet scheint es, als ob zwei überdimensionale Golfbälle unsere Erde umkreisen. Und das schon seit vielen Jahren! Denn es ist bereits acht bzw. 34 Jahre her, dass die Satelliten LAGEOS I und II als Variante der überholten Flaschenpost auf einer stabilen Umlaufbahn um den Globus vagabundieren. Das werden sie auch noch eine Weile tun, wenn nicht vorher eine extraterrestrische Zivilisation die gut 400 Kilo schweren Kapseln mit einem Durchmesser von 60 Zentimeter einfängt. Acht Millionen Jahre haben die LAGEOS-Satelliten noch, bevor sie ihr programmiertes Ende finden. Ihre Aufgabe ist es, die irdische Kontinentalverschiebung auszumessen.
Fast 6.000 Kilometer sind LAGEOS I und II von der Erde entfernt: Sie registrieren die Bewegungen und Stauchungen der Erdkrustenplatten und gehen auch den Ursachen von Vulkanismus und Erdbeben auf den Grund. Die Kugelsonden umrunden den Erdball binnen 225 Minuten einmal.
Außerdem sollen die beiden Satelliten eine Botschaft übermitteln. Auf Stahlplatten sind historische und aktuelle Weltkarten eingeätzt, der Abflug des Satelliten wie auch ein Zukunftsentwurf, wie die Erde beim geplanten Absturz des Satelliten in acht Millionen Jahren aussehen könnte, sind ebenfalls vermerkt. Oder wie der Urkontinent Pangäa aussah.
Ein bisschen crazy, finden Sie nicht? Was sollte das ein außerirdisches Lebewesen interessieren? Nun gut, wer weiß. In der "National Geographic Enzyklopädie Weltall" habe ich die Informationen zu den beiden LAGEOS-Satelliten gelesen. Ein geniales Werk für alle, die sich ein wenig für "Überirdisches" begeistern können.
"National Geographic Enzyklopädie Weltall" bei Jokers
Bild: David R./panthermedia.de
28.06.2010, 12.13 | (0/0) Kommentare | PL
Très bon!
Waren Sie schon einmal in Belgien? Das kleine Königreich steht ja immer ein wenig im Schatten seiner „großen Schwester“ Frankreich. Dabei hat das Land einen ganz eigenen Reiz. Wer schon einmal in Lüttich war und vielleicht den legendären Flohmarkt direkt am Ufer der Maas besucht hat, weiß, was ich meine. Es gibt in Belgien tatsächlich nicht nur die – jedenfalls für mich – besten Pommes Frites der Welt, sondern auch den Charme hübsch verfallener Häuser, großartige Backwaren, witzige Comics und natürlich einen der populärsten Krimiautoren überhaupt. Georges Simenon stammt aus Lüttich. Seinen Kommissar Maigret kennt man auch als nicht eingefleischter Krimi-Enthusiast. Und wenn man eine Vorliebe für Krimis hat, dann gehört Maigret in die gleiche Liga wie Wallander oder Kommissar Beck: Wir kennen seine Vorlieben (etwa Bier trinken und Pfeife rauchen) und haben ihn einfach in unser Herz geschlossen.
Seine Fälle löst der Pariser Kommissar meist in Mantel und Hut gewandet, sein Büro am Quai des Orfèvres, dem tatsächlichen Sitz der französischen Kriminalpolizei, teilt er sich mit Inspektor Lucas. Zuweilen ziehen ihn seine Fälle aber aus der Hauptstadt in andere Landesteile Frankreichs. Zum Beispiel an die Côte d’ Azur wie in „Maigret und die Keller des Majestic“. Der Fall einer ermordeten Amerikanerin führt den Kommissar nach Cannes in ein großes Hotel. Die Beschreibung der dortigen Hierarchien und der Abläufe hinter den Hotelkulissen sind brillant.
Für die Ermittlungen in „Maigret und der Spitzel“ wird der Polizist mitten in der Nacht aus seinem wohlverdienten Schlaf gerissen, um den Mörder eines Restaurantbesitzers dingfest zu machen.
Zwei mitreißende Fälle in einem Band, mit französischem Flair und einem gewohnt knurrigen Ermittler. Mehr braucht der Krimi-Fan nicht, um die Nacht durchzulesen. Das Ganze mit dem guten Gefühl, so viel Unterhaltung für einen so attraktiven Preis zu bekommen: Das ist einfach très bon!
27.03.2010, 15.08 | (0/0) Kommentare | PL
Entspannt die Vergangenheit genießen
Es hat keinen Zweck zu jammern, wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die Tage wieder kürzer werden. Aber das hat auch sein Gutes. Endlich kann ich es mir abends wieder so richtig schön mit einem Buch gemütlich machen. Ich meine, ohne dass mir die Sonne sagt: Buch zuklappen und raus an die frische Luft, du Stubenhocker!Das Buch, das ich Ihnen für kühle Abende ans Herz legen möchte, ist aus einer fernen Zeit, amüsant und mit feinem Humor. Geoffrey Chaucers „Canterbury Erzählungen“ sind etwas für diejenigen, die sich für vergangene Zeiten interessieren, aber nicht so sehr auf den klassischen historischen Roman stehen. Es geht zwar laut Rahmenhandlung der „Tales“ um eine Pilgerfahrt, doch geht es nicht wirklich fromm zu. Die insgesamt 22 Geschichten werden von den unterschiedlichsten Teilnehmern der Reise zum Besten gegeben und handeln von Liebe, Habsucht, Betrug, Rache und allerlei Menschlichem. Dabei bekommen alle Stände ihr Fett weg, Adel, Klerus und Bauern gleichermaßen. Die Geschichten stammen aus dem 14. Jahrhundert und bieten einen spannenden Einblick in eine für uns heute fremde Welt. Wer sie liest, wird feststellen: Die Umstände haben sich zwar enorm geändert, die Menschen selbst aber nicht.
Beeinflusst von Boccaccios Decamerone sind die „Canterbury Tales“ immerhin ein Stück Weltliteratur. Und Sie müssen die Geschichten schließlich nicht im originalen Mittelenglisch lesen, sondern können sie auf Deutsch ganz entspannt genießen.
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
30.09.2009, 09.08 | (0/0) Kommentare | PL
Ein Rückblick auf amerikanische Zeitgeschichte gefällig?
Vielleicht haben auch Sie die Amtseinführung Obamas mit seinem sympathischen Versprecher bei der Vereidigung live im Fernsehen verfolgt und dem Präsidenten und seiner Frau dabei zugesehen, wie sie sich von Ball zu Ball getanzt haben. Ganz unberührt gelassen hat wohl niemanden diese Wahl.
Mich hat die US-Präsidentenwahl mit ihrem langwierigen und komplizierten Vorlauf dazu gebracht, mich einmal mit der amerikanischen Zeitgeschichte zu beschäftigen. Klingt trocken, ist aber überaus spannend.
Sich zum Beispiel mit Obamas Vorgänger George W. Bush und dessen Irakpolitik zu beschäftigen, kann einen Leseabend schon sehr interessant - wenn auch nicht immer nur angenehm- machen. Da kann ich z. B. das Buch „Politik der Wahrheit“ empfehlen.
Oder wer es satirisch mag, ist auch mit „Kapitale Lügner“ gut bedient.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
28.02.2009, 14.50 | (0/0) Kommentare | PL
Naturgewalten gefilmt
Hilflos stehen wir Menschen den Naturgewalten gegenüber: Der Bergsteiger, der von einer Lawine verschüttet wird, der Segelflieger, der im Gewitter vom Blitz erschlagen wird, die Menschen, die bei einem Erdbeben ums Leben kommen oder von einer Flutwelle mitgerissen werden – diese Katastrophen sind keine Einzelfälle und zeigen uns, wie schwach wir eigentlich sind.Wie groß unsere Ehrfurcht solchen Naturerscheinungen gegenüber ist, zeigt, dass die gewaltigsten unter ihnen immer in die Geschichte eingehen: Wer hat noch nichts vom Ausbruch des Vesuvs am 4. August des Jahres 79 gehört, bei dem Pompeji und Herculaneum zerstört wurden? Wer litt nicht mit den Abertausenden von Opfern des großen Tsunami im Jahre 2004?
Oft fühlen wir uns der Natur machtlos ausgeliefert. Und doch ist Natur kein Zauberwerk: Man weiß, wie ein Blitz entsteht, warum die Erde bebt, weshalb ein Vulkan ausbricht, wie es zu einer gigantischen Überschwemmung oder einem Tornado kommen kann. Und man weiß, in wie weit der Mensch für das Ausmaß solcher furchtbarer Katastrophen mitverantwortlich ist.
Wir haben eine spannende DVD aus der Reihe „Klima im Wandel“ (National Geographic) für Sie im Angebot: Dieses gelungene Werk zeigt anschaulich in vielen Bildern und Videos, wie Naturgewalten die Erde formen, wie sie Leben zerstören, aber auch ermöglichen.
21.06.2008, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL
Reise um die Welt
„Die andere Bibliothek“ war eine Institution. Vor kurzem hat die Herausgeberschaft gewechselt. Michael Naumann und Klaus Harpprecht haben den Stab von Hans Magnus Enzensberger übernommen und begannen ihr Wirken mit einem Paukenschlag: dem Folio-Sonderband von Georg Forsters „Reise um die Welt“.Vor vielen Jahren habe ich dieses klassische Werk aus dem späten 18. Jahrhundert gelesen. Es handelt sich um einen Forschungs- und Reisebericht, der begeistert. Der damals 18-jährige Forster war mit James Cook auf großer Expedition und fertigte zu seinen Berichten reizvolle Pflanzen- und Tierbilder, Aquarelle, die der Weltreisende nach seinem Abenteuer verkaufen musste, um sein Buch finanzieren zu können. Ein ungeheurer Schatz!
Aus dem Buch tritt uns die damalige Zeit entgegen, eine Zeit der geistigen Revolution in der Folge der Aufklärung. Und man liest sich in die Gedanken eines Weltbürgers ein, der schon damals sagte, er sei Weltbürger, Europäer und dann ein Deutscher – in dieser Reihenfolge. Sein Blick war neugierig, die Welt zu entdecken und kritischer als etwa so fantasievolle Reiseberichte wie der von Capitaine Bougainville. Und was am meisten fasziniert: Entgegen der damaligen Zeitströmung äußerte er schon Zweifel, ob Europäer überhaupt das Recht haben, die eigenen Vorstellungen von Kultur und Zivilisation auf andere Völker zu übertragen.
Es gibt also viele Gründe, sich mit Georg Forster auf die Reise um die Welt zu begeben …
16.01.2008, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL
Der neoromantische Vagabund
Wer das Werk des bedeutenden deutschen Lyrikers kennt, erhält Einblick in eine zarte Seele, die zwischen Zweifel und Hoffnung hin- und her gerissen ist. Die Titel seiner Gedichte reichen von "Sieg des Sommers" bis zu "Der Verworfene".
Geboren wurde Stefan George am 12. Juli 1868 in Büdesheim, er starb am 4.12.1933 in Minusio. Er nutzte seine Begabung. Schon während seiner Gymnasialzeit lernte der Schüler Italienisch, Hebräisch, Griechisch, Latein, Dänisch, Holländisch, Polnisch, Englisch, Französisch und Norwegisch - und entwickelte schließlich seine eigne Sprache. Nach dem Abitur versuchte er es mit der Philosophie, gab das Studium jedoch bald auf und zog durch Europa: "Ohne festen Wohnsitz" quartierte er sich bei Freunden ein - und schrieb. Geld hatte er, das Erbe seiner Eltern war nicht knapp, und dennoch zog Stefan George es vor, der Umtriebigkeit seines Geistes zu folgen.Er, der immer auf der Suche war, baute sein Leben ab dem Jahr 1900 auf strikten moralischen Grundsätzen auf: Er versuchte, in sich selbst sein Idealbild des "neuen Menschen" zu verwirklichen. Weil es so schön passt, möchte ich die letzte Strophe aus "Juli-Schwermut" zitieren:
"Nichts was mir je war raubt die vergänglichkeit.
Schmachtend wie damals lieg ich in schmachtender flur
Aus mattem munde murmelt es: wie bin ich
Der blumen müd • der schönen blumen müd!"
Für alle, die mehr von Stefan George wissen möchten, gibt es die letzten Reste einer umfangreichen CD-ROM!
23.07.2007, 09.09 | (0/0) Kommentare | PL



ø pro Tag: 0,5
Kommentare: 16
ø pro Eintrag: 0
Online seit dem: 10.03.2006
in Tagen: 2262
















