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Tag: Kinderbuch
Geschichten für den allerliebsten Liebling
Was passiert eigentlich, wenn ein Schmetterling mit dem Fuß aufstampft?
Woher hat das Kamel seinen Höcker und wer hat dem Elefanten einen derart
langen Rüssel verpasst? Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling eröffnet mit seinem Buch eine neue, wunderschöne Märchenwelt - nicht nur für Kinder.
Der Literaturnobelpreisträger von 1907 erzählt in "Geschichten für den allerliebsten Liebling" seiner Tochter unter anderem vom Steinzeitmädchen Taffimai Metallumai, die mitgeholfen hat, den allerersten Brief zu verfassen. Oder er erklärt, warum Katzen am liebsten alleine um die Häuser ziehen und warum Leoparden so schöne Flecken haben. Diese Geschichten gibt er so wieder, wie sie ihm in seiner Kindheit von seiner indischen Amme erzählt wurden.
Wunderbar, magisch und ungemein zärtlich
"Geschichten für den allerliebsten Liebling" ist ein wunderschönes Vorlesebuch für Eltern, die ihren Kindern zur Abwechslung gerne etwas anders vorlesen als "gewöhnliche Märchen".
157 Seiten voll zauberhafter Erzählungen mit schwarz-weiß-Abbildungen illustriert - ein wertvolles Buch, das Groß und Klein entzücken wird!
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Andere Bücher von Rudyard Kipling bei Jokers.at
18.01.2011, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL
Astrid Lindgren zum 100.
In diesen Tagen feiert die literarische Welt den 100. Geburtstag der wohl bekanntesten schwedischen Schriftstellerin: Am 14. November 1907 wurde Astrid Anna Emilia Ericsson, später bekannt als Astrid Lindgren, auf Näs bei Vimmerby geboren. Das erstaunliche an ihrer Karriere ist, dass sie erst mit Mitte Dreißig anfing, Geschichten zu schreiben. Wie sie selbst später sagte, lag das an ihrem Umfeld, das sie bereits als Kind zur Schriftstellerei drängte: „Schon in meiner Schulzeit erhoben sich warnende Stimmen: 'Du wirst mal Schriftstellerin, wenn du groß bist.' (…) Das entsetzte mich derart, dass ich einen förmlichen Beschluss fasste: Niemals würde ich ein Buch schreiben. (…) Ich hielt mich nicht für berufen, den Bücherstapel noch höher anwachsen zu lassen.“
Erst als ihre Tochter Karin 1941 krank im Bett lag und sich eine Figur mit dem Namen Pippi Langstrumpf ausgedacht hatte, schrieb Lindgren die passende Geschichte dazu und schenkte sie ihrer Tochter zum Geburtstag. Drei Jahre später schickte sie die Geschichte einem Verlagshaus, das sie prompt ablehnte. 1945 versuchte sie es noch einmal bei einem anderen Verlag – und hatte Glück. 1946 erschien „Pippi Langstrumpf geht an Bord“, 1948 „Pippi in Taka-Tuka-Land“. Ab da war das Eis gebrochen und Lindgren schrieb bis zu ihrem Tod zahllose Kinderbücher, die bis heute schlicht und einfach unerreicht sind. Darunter zum Beispiel „Kalle Blomquist“ (1946), „Wir Kinder aus Bullerbü“ (1947), „Karlsson vom Dach“ (1955), „Die Kinder aus der Krachmacherstraße“ (1958), „Madita“ (1960), „Michel aus Lönneberga“ (1963) und „Ronja Räubertochter“ (1981).
1978 wurde Astrid Lindgren der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen – als erster Kinderbuchautorin überhaupt. Ihr ganzes Leben lang hatte sich Lindgren für den Tierschutz und die Menschenrechte, vor allem die Rechte der Kinder, eingesetzt.
Sie muss eine tolle Person gewesen sein. So kletterte sie noch zu ihrem 80. Geburtstag auf einen Baum, mit dem Kommentar, es gäbe „kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“ Am 28. Januar 2002 starb sie mit 94 Jahren in Stockholm. Die literarische Welt hat ihr viel zu verdanken.
Zu unserem Lindgren-Special geht es hier!
http://www.jokers.at/empfehlung/100-jahre-astrid-lindgren/Aktuell1.AktuellF......1253014/
Und hier kann man Fragen zu Astrid Lingren beantworten:
http://www.jokers-spiele.at/gratis-spiele/astrid-lindgren-quiz....48.1253014/
19.11.2007, 09.53 | (0/0) Kommentare | PL
Klima-Kollaps für Kinder
Ich jedoch will, dass sie begreift, weshalb Regen gut ist und wieso wir nicht mit dem Auto in die nächste Eisdiele fahren, sondern die zwei Kilometer zu Fuß gehen: Jeder kann dazu beitragen, die Umwelt ein wenig zu schonen. Doch sie verzieht ihr Gesicht zu einer Grimasse und schmollt. Von Sauerstoff und Kohlenmonoxid hat sie bislang in der Schule nichts gehört. Daraufhin suche ich in unserem Programm nach geeigneten Titeln, um ihr den Treibhauseffekt und Co. anschaulicher vermitteln zu können. Die Experimentierbox "Der Klima-Kollaps" ist meines Erachtens genau das Richtige, um Kindern die Folgen der warmen Winter und heißen Frühjahre zu verdeutlichen - sie können nämlich selbst in gelenkten Versuchen nachstellen, was passiert, wenn die Kälte und der Regen ausbleiben.
23.05.2007, 10.58 | (0/0) Kommentare | PL



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