Jokers Blog Österreich

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kino

Der kleine Nick – ab 26. August 2010 im Kino

nick1.jpgDer kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden – und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern.

Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern (Kad Merad und Valérie Lemercier) und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder! Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar aussetzen, im Wald, wie den Däumling im Märchen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft der kleine Nick eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch obwohl er sich alle Mühe gibt, tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf…

nick2.jpgEndlich kommt DER KLEINE NICK ins Kino! Die Geschichten um den vorwitzigen Grundschüler und seine Bande begeistern seit Jahrzehnten junge und jung gebliebene Leser und machten die 1960 erstmals in Buchform erschienenen Geschichten zu einem internationalen Bestseller. Die Abenteuer von Nick und seinen Kameraden Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert stammen aus der Feder des „Asterix“- und „Lucky Luke“-Erfinders René Goscinny und wurden von Jean-Jacques Sempé illustriert.

nick4.jpgSempé und Goscinnys Tochter Anne, die Ideen zu einem Nick-Film stets abgelehnt hatten, ließen sich von Regisseur Laurent Tirard (MOLIÈRE) schließlich doch überzeugen – und das Ergebnis gibt ihnen recht: Die Neuentdeckung Maxime Godart in der Titelrolle führt ein hochkarätig besetztes Ensemble an, so sind in den Hauptrollen u.a. Kad Merad (WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS) als Nicks Vater, Valérie Lemercier (EIN PERFEKTER PLATZ) als Nicks Mutter und Sandrine Kiberlain (HABEN (ODER NICHT)) als die Klassenlehrerin zu sehen.

 

17.08.2010, 09.54 | (0/0) Kommentare | PL

Tiger Team

Am  06. Mai ist es endlich soweit: Das großartige Detektiv-Trio kommt in die Kinos! Seit langem schon sind die Kinder-Krimis von Thomas Brezina Bestseller unter den Jugend-Büchern: Sie wurden in 26 Sprachen übersetzt und verkauften sich bis heute mehr als 20 Millionen Mal! Vor allem in China ist das Tiger Team der absolute Favorit bei den jungen Lesern – die drei Kinder-Detektive haben dort weitaus mehr Fans als Harry Potter! Kein Wunder, denn die drei Freunde Patrick, Biggi und Luk sind keineswegs nur mutige Helden – im Gegenteil, sie sind manchmal genau so feige, stur und naschsüchtig wie jedes andere Kind auch.
In dem neuen Kino-Highlight führt eine besondere Herausforderung die Kids bis ins ferne China. Zeit haben sie genug, denn es sind Ferien – aber die Rettung der Menschen drängt! Denn die dämonische Q (verkörpert von einer überzeugenden Iris Berben) will sich des sagenumwobenen Zauberelexiers bemächtigen, das ihr Unsterblichkeit und Unbesiegbarkeit verleihen würde. Auf der Jagd nach den legendären Schätzen, die tief im Mondscheinpalast im Berg der 1000 Drachen verborgen liegen, muss das Tiger Team zahlreiche Gefahren überwinden. Und das nur, weil die Drei auf einen mysteriösen Drachen-Schlüssel gestoßen sind und einem uralten chinesischen Mythos auf die Spur kommen wollten…

Thomas Brezina, der erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautor, ist einer der phantasiereichsten Gegenwartschriftsteller mit einem Faible für das Außergewöhnliche: Der gebürtige Wiener sammelt beispielsweise leidenschaftlich Uhren – ein besonderes Exemplar seiner Sammlung zeichnet sich dadurch aus, dass sie rückwärts läuft! Wichtige und witzige Details zu dem sympathischen Mann, von seiner Schuhgröße bis zu seinem Lieblingsbuch als Kind, finden sich unter http://www.thomasbrezina.com.

Nehmen Sie jetzt an unserem Jokers Kinogewinnspiel teil! Es gibt jeweils 3 x das Buch zum Film und ein Filmposter zu gewinnen.

Sie brauchen nur folgende Frage zu beantworten:

Wen spielt Iris Berben in „Tiger Team“?

-    Biggi
-    Q
-    Luk

26.04.2010, 11.30 | (0/0) Kommentare | PL

Ich fand es nicht gruselig

Ein Kinobesuch ist eine feine Sache. „Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein Film, der in wenigen Tagen anläuft. Das gleichnamige Buch aus der Feder des amerikanischen Illustrators und Kinderbuchautors Maurice Sendak, erschienen im Jahr 1967, habe ich als Kind gelesen.

Es war schön, sich in Max hineinzuversetzen, der zur Strafe für sein „wildes“ Benehmen ohne Abendessen ins Bett geschickt wird. Diese Sanktion kümmert den kleinen Kerl nämlich wenig. Denn in seinem Zimmer, das sich in einen Wald verwandelt hat, steigt er einfach in ein Boot und fährt rüber zu den wilden Kerlen. Er zähmt die Monster und wird zu ihrem König erhoben. Als er Hunger bekommt, segelt er zurück nach Hause.

Mit erwachsenen Augen betrachtet kann ich heute die Kritik vieler Eltern natürlich verstehen, die behaupten, das Buch – und somit auch der Film – seien zu düster. Die Monster mit ihren langen Zähnen und Klauen zu bedrohlich. Als Kind jedoch fühlte ich mich nicht im Geringsten verängstigt von der Geschichte, die hauptsächlich aus Zeichnungen besteht.

Was Eltern gruselig finden, macht Kindern oft gar nichts aus. Das Gleiche gilt übrigens nicht nur für Gruselgeschichten, sondern auch für Spannung, Abenteuer und Humor. Kinder haben eben einen ganz eigenen Geschmack, der sich nicht von Mama und Papa diktieren lässt. Zum Glück.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

08.11.2009, 09.33 | (0/0) Kommentare | PL

Vollidiot im Kino

Ich kann zwar eigentlich nicht mitreden, aber aus vielen Gesprächen hat sich mir der Eindruck aufgedrängt: Wer Single in einer Großstadt ist, muss ein harter Brocken sein. Doch wer hat es schwerer, Frauen oder Männer?

Locker-flockige Großstadtsingle-Romane in der Frauen-Liga gibt es mittlerweile so viele, dass es den Rahmen dieses Blogs sprengen würde, sie alle aufzuzählen. Die bekanntesten Autorinnen dieser neuen Art von Frauenromanen sind wohl Helen Fielding („Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“) und Marian Keyes („Pusteblume“, „Wassermelone“, „Rachel im Wunderland“).

Film Die Männer-Liga führt Tommy Jaud mit „Vollidiot“ an. Insofern ein Novum, als es dieses Mal ein berufstätiger Mann um die 30 ist, der in einer Großstadt seinen Traumpartner sucht. In diesen Tagen ist bereits die „Vollidiot“-Verfilmung in manchen Kinos angelaufen. Die Hauptrolle spielt Oliver Pocher. Ein deutscher Comedian, der nicht gerade für seine sensible Lebensphilosophie bekannt ist, sondern eher für brachialen Hau-Drauf-Humor. Unvergessen sein Auftritt bei „Wetten dass“, als er das unvorteilhafte Aussehen einer Dame im Publikum bewitzelte.

Mit diesem Repräsentanten des männlichen Großstadtsingles möchte ich lieber nicht in Berührung kommen. Und deshalb bleibe ich lieber bei der literarischen Vorlage des Films und spar mir den Kino-Besuch...

30.04.2007, 00.45 | (0/0) Kommentare | PL

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