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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Klassik

So muss der Himmel klingen

Frederic_Chopin_kl.jpgEin Bekannter sagte neulich zu mir „Chopin kann dein Leben verändern“. Und er erzählte mir, wie er gezeichnet von zu strenger Musik-Didaktik in der Schule viele Jahre ausschließlich Popmusik hörte. Jeder Klassik hatte er sich nach Schulabschluss beharrlich verschlossen. Als er aber bei einer nächtlichen Autofahrt „aus Versehen“ im Klassiksender Chopin hörte, fühlte er sich nach eigenen Aussagen wie verzaubert.

Mir war es vor vielen Jahrzehnten nicht anders ergangen. Damals hörte ich meine Jugendliebe auf einer Mitternachtsparty am Klavier die Nocturnes Nr. 7 in Cis-Moll spielen. Noch immer jagt es mir bei der Erinnerung einen Schauer über den Rücken. Doch anders als mein Bekannter fand ich so schon früh zur Klassik.

Ähnlich muss es wohl auch Maarten 't Hart ergangen sein. Eins der Lieblingsmotive seiner Romane ist die klassische Musik, vor allem Johann Sebastian Bach. Poetisch wie warmherzig erzählt der niederländische Autor zum Beispiel im „Schneeflockenbaum“ die rührende Geschichte zweier Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Da ist einerseits der charmante Mädchenschwarm Jouri und andererseits sein introvertierter Freund, der namenlose Ich-Erzähler, der „den ganzen Tag furzt wie ein Waldesel“. Auch der Erzähler erlebt eine Offenbarung, als er die Klassik entdeckt und erkennt, „Diese Musik spielt man im Himmel“. Stück für Stück erkundet er die alte Plattensammlung Jouris Vater und bemerkt dabei, „dass sich in meiner Seele Kräfte verbargen, von denen ich bis dahin nichts gewusst hatte.“ Wenn das nicht Poesie ist, die Leben verändert …

„Mozart und ich“ von Maarten 't Hart bei Jokers

http://www.jokers.de/3/13632081-1/buch/mozart-und-ich-m-audio-cd.html

09.07.2010, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

Psychologie-Klassiker

PsychologieAn wen denken Sie, wenn Sie „Psychotherapie“ und „Analyse“ hören? Natürlich: An Sigmund Freud, den österreichischen Begründer der Psychoanalyse. „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.“, stellte Sigmund Freud treffsicher fest.

Doch auch seine Schüler und Mitarbeiter machten von sich reden: Alfred Adler beispielsweise hinterließ ebenso bedeutende Schriften und Erkenntnisse. Der Psychologe und Psychiater lebte von 1870 bis 1937, eines seiner bekanntesten Zitate ist: „Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.“

Und wenn Sie an die neueren Forschungsergebnisse der Psychologie denken? Welche Themen, welche Namen fallen Ihnen dazu ein? Sicherlich darf auf dieser Liste ein amerikanischer Wissenschaftler nicht fehlen: Martin Seligman. Der Forscher beschäftigte sich eingehend mit dem Phänomen des Glücks. Mit seiner entwickelten Strategie schaffen es angeblich sogar die ärgsten Pessimisten (die wohl gemerkt eine kürzere Lebenserwartung als Optimisten haben), dem Leben positive Seiten abzugewinnen.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Gefühle, eben auch das Glücklichsein, entstehen und weshalb sie manchmal so schwer zu kontrollieren sind: Auch dann ist unser Werk „50 Klassiker der Psychologie“ für Sie bares Gold wert. Aber nein, keine Bange, teuer ist dieses „Must have“ überhaupt nicht: Für weniger als 8 Euro haben Sie die wichtigsten Werke und Erkenntnisse aus über 150 Jahren Psychologie-Geschichte von den Anfängen der Psychoanalyse bis zu modernsten Erkenntnissen der Neurologie bei sich zu Hause.


(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

05.02.2010, 10.18 | (0/0) Kommentare | PL

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