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Tag: Krimi

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20.01.2012, 08.56 | (0/0) Kommentare | PL

Neu bei Jokers: Im Sommer des Todes

Ein Alan-Banks-Roman. Yorkshire, im Oktober des Jahres 2005: Detective Chief Inspector Alan Banks wird nach Fordham gerufen. Der Musikjournalist Nick Barber wurde tot im Moorview Cottage gefunden. Barber arbeitete an einer Story über die berühmten Mad Hatters, die zu ihrem 40. Jahrestag eine große Rivival-Tour starten wollen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Ermordung Barbers und der eines Mädchens vier Jahrzehnte zuvor, während eines Musikfestivals? Melancholische Atmosphäre und vielschichtige Figuren - ein Highlight britischer Kriminalliteratur!

Peter Robinson, gebürtiger Engländer, hat mit "Im Sommer des Todes" ein Highlight britischer Kriminallitertatur geschrieben. Düster, melancholisch und vielschichtig - der Krimi-Wochentipp aus der Jokers-Redaktion!

Yorkshire 2005: Im Oktober wird Detective Chief Inspector Alan Banks nach Fordham gerufen, wo er den Tod des Musikjournalisten Nick Barber untersuchen soll. Barber wurde leblos im Moorview Cottage gefunden. Vor seinem Tod arbeitete der Journalist an einer Story über eine berühmte Band, die Mad Hatters, die eine Revival-Tour zum 40-jährigen Bestehen starten wollen. Für Banks stellt sich nun die Frage: Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Todesfall und der Ermordung eines Mädchens vor 40 Jahren, während eines Festivals?

"Im Sommer des Todes" ist ein atmosphärisch-dichter Krimi-Leckerbissen, einfühlsam und hart zugleich.

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02.08.2011, 15.40 | (0/0) Kommentare | PL

Laienspiel - Kommissar Kluftinger ermittelt wieder

Da hat der eigenbrötlerische Kommissar Kluftinger wieder alle Hände voll zu tun: Ein Terror-Verdächtigter hat sich auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Und das ausgerrechnet, während Kluftinger für das Freilichtspiel "Wilhelm Tell" probt!

Dass das dem Allgäuer Urgestein gar nicht passt, ist klar. Noch viel weniger passt ihm aber, dass er im Rahmen eines eilig zusammengestellten Sonderkommandos unter die Leitung eines Spezialisten für internationalen Terrorismus gestellt wird. Doch schnell wird klar, dass in diesem Fall für persönliche Eitelkeit kein Platz ist: Gemeinsames Handeln ist nun nötig, um die drohende Katastrophe zu verhindern - doch die Zeit läuft gegen Kluftinger und die Ermittler...

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17.02.2011, 16.21 | (0/0) Kommentare | PL

Kommissar Beck ermittelt

Zugegebenermaßen bin ich nicht der Welt größter Krimifan, aber ein gut gemachter Kriminalroman kann mich trotzdem immer begeistern. Zumal wenn der Ermittler einer vom Schlag des Kommissar Martin Beck ist. So lakonisch, nachdenklich und mit einer so eigenen traurigen Familiengeschichte. Das gefällt mir, und offenbar nicht nur mir: Die inzwischen riesige Fangemeinde des kauzigen Kriminalers kann schließlich nicht irren.

Wenn Kommissar Beck im kühlen Stockholm ermittelt, muss man einfach dranbleiben. Denn hinter den Fällen des Schweden menschelt es oft gewaltig. Da tun sich Abgründe auf in der so heil scheinenden Welt der Nordlichter.

Zwar erschien Martin Beck schon Mitte der sechziger Jahre auf dem Markt, aber erst seit einigen Jahren – mit dem Boom der Schwedenkrimis – wird der Ahnherr dieses Krimi-Genres richtig gewürdigt. Das liegt sicherlich auch an der gut gemachten und erfolgreichen Fernsehserie mit Peter Haber in der Rolle von Kommissar Martin Beck. Hier werden immer auch die Schattenseiten der perfekt wirkenden schwedischen Gesellschaft kritisch thematisiert und Beck selbst ist oft zerknirscht und ratlos – einfach menschlich eben. Das Autorenpaar Per Wahlöö und Maj Sjöwall hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet.

Komissar_Beck.jpgDass die Bücher um Martin Beck so einen Spaß machen, liegt auch am Ermittlungsteam. Der rüpelhafte und nicht sonderlich beliebte Gunvald Larsson etwa ist einer dieser Charaktere, mit denen man sich als Leser gern beschäftigt. Oder als Hörer. Denn den Kommissar aus dem hohen Norden gibt es auch als Hörbuch. Ein Genuss – immerhin geben sich hier Kultsprecher wie Christian Brückner oder Hannelore Hoger ein Stelldichein.

Die heutige Devise lautet also: kaufen, hören, feinsten Krimistoff genießen!

http://www.jokers.de/3/16165495-1/hoerbuch/die-neuen-faelle-kommissar-beck-ermittelt-6-audio-cds.html

16.07.2010, 13.26 | (0/0) Kommentare | PL

Kriminell gut

KnochenascheEtwas enttäuscht war ich, als mein Freund Gregor bei unserem letzten gemeinsamen Videoabend ausgerechnet die eine Folge der Krimiserie „Bones – die Knochenjägerin“ einlegte. Darin kämpft eine forensische Anthropologin namens Dr. Temperance "Tempe" Brennan zusammen mit ihrem professionellen Wissenschaftsteam und einem gut aussehenden FBI-Agenten gegen das Verbrechen. Ich hatte noch nie eine Folge gesehen.

An Hand von teilweise winzigen Knochenstücken rekonstruieren die Verbrechensjäger Opfer und Todesursache. Was auf den ersten Blick sehr weit hergeholt klingt, wird in der Serie sehr wissenschaftlich, schlüssig und sehr, sehr spannend erklärt.

Doch was das Beste ist: Die Anthropologin schreibt nicht nur in der Serie, sondern auch im wahren Leben unter dem Namen Kathy Reichs nicht minder spannende Bücher. Das war der Ausschlag, dass ich mir mit „Totgeglaubte leben länger“ zum ersten Mal nach langer Zeit wieder einen waschechten Krimi kaufte.

Ich wurde nicht enttäuscht. Ähnlich wie Umberto Eco unterlegt Reichs ihre Romane gern mit fundiertem und sauber recherchiertem Wissen. Man lernt eine Menge über Forensik, die Altersbestimmung von Knochen und Material sowie im genannten Buch die christliche und jüdische Glaubensgeschichte. Das Ganze ist in eine spannende Geschichte verpackt und dank perfider Fälle ziemlich gruselig.

Ob das aber der Beginn einer Leidenschaft für Kathy Reichs ist, wird sich zeigen. Mal sehen, vielleicht lasse ich mir noch „Knochen zu Asche“ aus dem Jokers Lager kommen.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

30.06.2009, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

Die Giftmörderin

Agatha ChristiSchwach in der Orthografie, eine ausgeprägte Affinität zu exklusiven Speisen, leider keine Singstimme, dafür eine einzigartige Fantasie. Vielleicht hätte Agatha Clarissa Miller sich selbst so charakterisiert. Sie kennen Sie nicht? Aber wahrscheinlich unter ihrem Namen Agatha Christie! Sie ist eine meiner Lieblings-Krimi-Schreiberinnen!

Am 15. September 1890 wurde die Bestseller-Autorin als drittes Kind in Torquay geboren. Sehr zum Leidwesen ihrer Mutter lernte die vorlaute Agatha schon vor ihrem 8. Lebensjahr lesen – allerdings nur, weil sie sich von ihren Kindermädchen, so die Legende, Straßenschilder vorlesen ließ. Daher stammte angeblich auch ihre Rechtschreibschwäche. Nach einer für damalige Verhältnisse wohl typischen Kindheit, das einzige wirklich tragische Erlebnis war, dass sie bereits mit 11 Jahren ihren Vater verlor, verlief ihr weiteres Leben wie im Bilderbuch:

1912 lernte Agatha als 22-Jährige auf einem Ball Archibald Christie kennen – er diente im ersten Weltkrieg an der französischen Front. Nur zwei Jahre später heirateten die beiden an Weihnachten 1914 und zogen nach London. Hier begann Agathas Karriere als Krimi-Autorin: Inspiriert von ihrer Arbeit in einer Krankenhausapotheke schrieb sie ihren Mord-Roman. Eine Prise Gift war dabei.

Belgische Kriegs-Flüchtlinge lieferten ihr schließlich die Vorlage für ihren berühmten Detektiv: Penibel ordnungsliebend und richtig schlau, so sollte er sein – der Logiker Hercule Poirot wurde als ihr Roman-Held geboren.

Am 12. Januar 1976 starb Agatha Christie in Winterbrook House – und hinterließ uns zahlreiche mitreißende Geschichten. Anlässlich ihres Geburtstages haben wir ein besonders umfangreiches Programm an Agatha Christie-Werken für Sie zusammengestellt: Vom Hörbuch bis hin zur Biografie finden Sie hier alles Lesens- und Hörenswertes zu der großartigen Dame.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

16.11.2008, 09.14 | (0/0) Kommentare | PL

Nicht überfordern

Ich erinnere mich noch genau daran, was sich meine erste große Liebe zu ihrem 16. Geburtstag wünschte: Eine Ausgabe von „Rosemary´s Baby“ sollte es sein.

Vielleicht kennen Sie die schaurige Geschichte, die auch verfilmt wurde: Rosemary bekommt ein Kind – vom Teufel höchstpersönlich. Meine damalige Freundin wünschte sich das Buch aus einem einfachen Grund: Einige Jahre zuvor, da war sie etwa 11, klaute sie sich den Thriller aus dem elterlichen Bücherschrank und begann ihn heimlich des Nachts unter der Bettdecke zu lesen. Doch ihre Mutter erwischte sie und machte das, was jede vernünftige Mutter getan hätte: Sie nahm ihr kurzerhand das Buch weg.

Fünf Jahre später bekam meine Freundin zum 16ten endlich das heiß ersehnte Buch – und Albträume, die einige Wochen andauerten.

Es ist verständlich, dass die Kinder auch spannende Geschichten lesen wollen. Aber genau hier fällt den Eltern die Aufgabe zu, genau hinzuschauen und ihre kleinen Leseratten nicht zu überfordern. Schlussendlich gibt es keine Altersfreigabe für Krimis, so wie es bei Kinofilmen der Fall ist. Eine kleine Hilfestellung können wir von Jokers doch geben: Auf die Bezeichnung „Kinder- und Jugendkrimi“ können Sie sich nämlich verlassen. Wenn ein Buch diesen Titel trägt, so wie zum Beispiel „Der Mann mit der Maske“ von Brian Doyle, dürfen Sie Ihre Sprösslinge ruhig schmökern lassen. Denn von diesen Büchern, die spannend und fesselnd sind, ohne zu verstören, werden Ihre Kinder keine Albträume bekommen.

(Ab und zu muss ich auch mal pädagogisch sein, immerhin ist meine Frau Lehrerin!)

(geschrieben von Matthias Stöbener)


13.07.2008, 13.24 | (0/0) Kommentare | PL

Wo haust das Verbrechen?

KriminalmuseumZwischen Wiesen und Weiden in der Nähe des Wattenmeeres im Zentrum der grünen Halbinsel Butjadingen! Dort am Ortsrand von Stollhamm hat ein Kleinverlag namens Achilla Presse sein Büro aufgeschlagen. Der Verleger interessiert sich vor allem für Krimis, weshalb er schon seit vielen Jahren Krimis sammelte.

Im Frühjahr 2007 hat er auf 175 Quadratmetern diese Privatbibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit das erste deutsche Krimimuseum geschaffen. Rund 4.500 Exponate ab 1792 zeigen, dass das Krimigenre eine lange Tradition hat. Hier lässt sich die Geschichte des Krimis verfolgen und Buchliebhaber werden sich kaum von den farbig gestalteten alten Buchumschlägen losreißen können.

Wenn jemand der Leser dieses Blogs das Zentrum des Verbrechens etwa in seinem Urlaub besuchen möchte, hier ist die Adresse:

Erstes deutsches Krimimuseum
Hauptstraße 80
26969 Butjadingen-Stollhamm
Telefon: 0 47 35 - 81 03 06

Link:

http://www.achilla-presse.de/

07.03.2008, 16.27 | (0/0) Kommentare | PL

Überführt: Der Erfinder des Krimis

KrimiGoethes Tod lag noch keine zehn Jahre zurück, hierzulande wand sich die Romantik in den letzten Zuckungen, da erfand ein kleiner, magerer Alkoholiker in Philadelphia eine neue Literaturgattung.

»Die Morde in der Rue Morgue« markieren 1841 nicht nur die Geburtsstunde der Detektivgeschichte. Mit Auguste Dupin schuf Edgar Allan Poe auch den Vater aller Privatdetektive.

Hier ist alles schon angelegt: der nahezu unheimlich intelligente Ermittler, sein etwas begriffsstutziger Kumpel und natürlich der völlig vertrottelte Polizeichef. Wen das alles an Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert, kombiniert richtig.

Arthur Conan Doyle, dessen erste Holmes-Geschichte erst rund 50 Jahre später erschien, machte aus seinem Vorbild nie ein Geheimnis: »Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Poe verdankt, den Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müsste, dann ergäbe das ein Pyramide so hoch wie die Cheops.« Chapeau!

TB

28.09.2007, 08.11 | (0/0) Kommentare | PL

Die Giftmörderin

Kennen sie sich in der Krimi-Szene aus? Dann sollte es Ihnen leicht fallen, unser kleines Quiz zu einer der berühmtesten Krimi-Autorin aller Zeiten zu lösen! Wessen Geburtstag jährt sich heute, am 15. September, zum 117. Mal? Wer war mit ihrem Pessimismus, der sich meist als richtige Intuition erwies, das Vorbild für eine der Kriminal-Hauptfiguren dieser beliebten Schriftstellerin? Wie lernte diese Autorin als Kind heimlich lesen? Welchen Berufswunsch hatte diese Persönlichkeit ursprünglich und warum scheiterte dieser? Wie eignete sich die wortgewandte Frau ihre Kenntnisse über Gifte und deren Wirkung an, die sie in zahlreichen Krimis anwandte? Was war eines ihrer beliebtesten Werke, das sogar verfilmt wurde?

Agatha ChristieSicherlich haben Sie die meisten dieser Fragen aus dem FF beantworten können. Falls nicht, finden Sie hier die Auflösung: Natürlich fragte ich nach Agatha Christie, die unter ihrem Mädchennamen am 15.09.1890 als Agatha Clarissa Miller in Torquay geboren wurde. Ihre Großmutter, die angeblich immer nur das Schlechte aller Dinge sah (und dabei fast immer Recht hatte), war das reale Vorbild für die fiktive Figur der Miss Marple.

Agatha lernte bereits vor der Schule und gegen den Willen ihrer Mutter das Lesen, indem sie sich von ihrem Kindermädchen Straßenschilder vorlesen ließ. Ihrem großen Wunsch, Opersängerin zu werden, stand ihre viel zu dünne Stimme gegenüber. Als sie Archibald Christie im Jahre 1914 heiratete und mit ihm nach London zog, arbeitete sie in einer Hospitalapotheke - und lernte hier alles Notwendige über Gifte, die zu ihrem beliebten literarischen Mordwerkzeug werden sollten. Eines ihrer erfolgreichsten Werke war "Mord im Orion Express" - als besonderes Geburtstagspräsent an die unschlagbare Krimiautorin bei uns nun als Hörbuch mit 3 CDs zu haben. Mit mörderisch günstigem Preis natürlich.

15.09.2007, 07.42 | (0/0) Kommentare | PL

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