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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kunst

Das Schöne und die Wissenschaft

Die Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft: "Das Schöne und die Wissenschaft" verzaubert mit ungewöhnlichen Eindrücken.

Die Gegenüberstellung von Aufnahmen aus dem Weltraum oder Computertomografien Kunstwerken von Bosch bis Kandinksy machen diesen ungewöhnlichen Bildband zu etwas ganz Besonderem.

Ob Sie nun die Kunst oder die Wissenschaft fasziniert - dieser einzigartige Bildband ist mehr als einen Blick wert!

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14.06.2011, 16.53 | (0/0) Kommentare | PL

Kunstlexikon des 20. Jahrhunderts

KunstLeisten kann ich mir ihre Werke nicht, aber klar kenne ich die Künstler Neo Rauch und Jonathan Meese. Die Medien berichten schließlich sehr gern über die neue deutsche Kunst mit ihren „wilden“ Vertretern.

Einige ihrer Werke gefallen mir sogar ganz gut. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, ich hab’s eher mit der Kunst des letzten Jahrhunderts. Für das Werk eines Andy Warhol würde ich schon ein paar Euro lockermachen. Wir hätten da auch noch eine geeignete Wand im Wohnzimmer. Bis genug zusammengespart ist, gehe ich mit meiner Frau eben ins Museum, um die berühmten Werke des 20. Jahrhunderts von Kandinsky, Klee, Picasso und Warhol zu bewundern.

Gut ist dann natürlich, wenn man ganz nonchalant ein paar Fachbegriffe wie „Abklatschverfahren“ oder „Konstruktivismus“ fallen lassen kann, um Menschen, die nahe stehen, in angemessenes Erstaunen zu versetzen. Noch besser ist es allerdings, wenn man sich tatsächlich einmal mit solchen Begrifflichkeiten und Stilrichtungen beschäftigt. Das macht einen Museums- oder Ausstellungsbesuch – wie heißt es im Moment allenthalben – nachhaltiger.

Selbstverständlich kann ich Ihnen dafür ein geeignetes Werk empfehlen, das ganz nach Jokers-Art zudem einen überaus attraktiven Preis hat: DuMonts Kunstlexikon des 20. Jahrhunderts. Damit werden Sie einfach ein bisschen mehr Kunstkenner – und das kann nicht schaden.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

31.10.2009, 09.19 | (0/0) Kommentare | PL

Buchkunst auf der Messe

Buchkunst.jpg

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Gleich um die Ecke von unserem Jokers Stand präsentiert der hessische Künstler Thomas P. Konietschke seine in Handarbeit gefertigten Einzelausgaben. Bei Kaefertal-Presse erscheinen Werke internationaler Dichter und DichterInnen: inhaltlich höchst anspruchsvoll, handwerklich brillant. Ein Geheimtipp für Bibliophile. Konietschke plant als weiteren Schritt in einer eigenen Edition die Veröffentlichung von Lyrik-Erstausgaben. Besuchen Sie den Künstler in Halle 3 / E 507 und plaudern sie mit ihm über seine neuen Projekte.

14.03.2008, 14.05 | (0/0) Kommentare | PL

Feminine Künste

KuenstlerinnenRubens, Rembrandt, Goya, Picasso kennt jeder – Schiele, Gauguin und Kandinsky auch. Aber wie sieht es mit Carriera, Kauffmann, Valadon und Neshat aus? Haben Sie zu einem dieser Namen ein Bild im Kopf? Wenn nein, dann geht es Ihnen wie den meisten unserer Zeitgenossen: Kaum einer kennt diese eindrucksvollen Künstlerinnen. Denn genau das ist diesen großen, aber unbekannten Namen gemeinsam: Sie gehören den wichtigen kreativen Frauen der letzten fünf Jahrhunderte.

Oder nehmen wir Lavinia Fontana. Die dralle Schönheit war zu ihrer Zeit richtiggehend berühmt, was nicht nur auf ihre wunderbaren Gemälde, sondern auch auf ihre ungewöhnlichen Motive zurückzuführen ist. Die begabte Künstlerin malte Portraits von zeitgenössischen Mitgliedern der elitären Gesellschaft von Bologna, sie fertigte Gruppenportraits an, widmete sich aber auch religiösen Bildnissen. Doch womit sie die damalige Gesellschaft gleichermaßen begeisterte und schockierte, waren ihre Aktbilder: Ihr sehr ästhetisches Werk „Minerva kleidet sich an“ ist zum Beispiel für mich eines der faszinierendsten Aktgemälde und gleichzeitig das letzte bekannte Werk dieser einzigartigen Künstlerin.

Wenn auch Sie sich einmal die feminine Seite der Kunstgeschichte ansehen möchten, haben wir genau das richtige für Sie! Unser dicker Bildband „Die größten Künsterinnen“ widmet sich ausschließlich den kreativen Damen unter den Genies der Kunst – von den Renaissance-Malerinnen bis zu den Multimedia-Künstlerinnen von heute zeigt Ihnen dieses Werk die wichtigsten und bleibenden femininen Kunst-Schöpfungen.


25.01.2008, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

Der Traum vom Schwertkampf

Ein Freund meinte abends in der Kneipe, es gäbe da so eine Sache, die er immer schon einmal ausprobieren wollte. Schon als kleiner Junge sei er ein Mittelalter-Fan gewesen. Ritter, Schwerter, strahlende Rüstungen, das war damals genau Jochens Ding. Als "Vorlagen" für viele Tagträume bot sich natürlich Tolkiens "Herr der Ringe" an, aber auch mittelalterliche Sagen von wackeren Schwertträgern, kühnen Helden und unerschrockenen Abenteurern.

Jochen hat sich sogar konkret aufgemacht, den klassischen und daher mühsamen "Weg zum Schwert" zu gehen und mit Aikido begonnen. Diese japanische Selbstverteidigungs- und Kampfkunst führt, wenn man einige Jahre fleißig geübt hat, zur ersehnten "Schwertform". Leider reichte es bei Jochen nicht weiter als bis zum Gelben Gürtel, dann verließ ihn der Mut.

Viele Jahre später versuchte er es noch einmal mit einem Schnellkurs bei einer Erwachsenen-Bildungseinrichtung. "Aikiken - die Kunst das Schwert zu führen" lehrte ihn, in wenigen Monaten einen langen Holzstab möglichst elegant gegen einen, zwei und sogar drei Gegner zu schwingen. Jedoch nur theoretisch. Das meiste davon vergaß er, mangels Übung, in kürzester Zeit wieder.

SchwertDoch in all den vergangenen Jahren rumorte es in Jochens Träumen. Die alte Sehnsucht, sich im klassischen Schwertkampf dem Gegner zu stellen, nicht umständlich mit Worten oder gar hintenrum per Gericht und Anwalt zu kämpfen, nein! Auge um Auge dem Gegner ins Gesicht zu blicken und den Kampf direkt auszutragen, diesen alten Wunsch konnte mein Freund nie ganz ablegen.

Ein stabiles Fundament habe er sich schon zugelegt, indem er alles gelesen habe, was es zu Schwertkunst, Kendo, Aikiken oder Samurais in Buchform gibt. Doch das ist alles nur theoretisch. Und deshalb geht es Jochen jetzt ein drittes Mal an. Dank Emil, der schon seit vielen Jahren zusammen mit Gleichgesinnten den Schwertkampf trainiert. Und sich dabei mitunter, wie jüngst geschehen, schon einmal die Hand bricht. Ein solcher Haudegen ist Jochen allerdings nicht. Ihm reicht es schon, die Philosophie dahinter zu spüren, sich den Konflikten mit dem Schwert in der Hand stellen zu können. So, wie es die Idole Jochens in seiner Kinder- und Jugendzeit taten.

Ich persönlich kann mit dem Thema nicht allzu viel anfangen. Doch Jochens Leidenschaft für Tolkien und klassische Heldensagen kann ich durchaus verstehen. Ein kleiner Meister, ein kleiner Held steckt doch in jedem.

17.09.2007, 00.41 | (0/0) Kommentare | PL

Sevenonemedia: Bücherleser leben besser

Das hat schon was: Der Vermarkter von Pro 7 und Sat 1, also die Agentur, die Werbung auf diesen Kanälen verkauft, hat in einer Studie festgestellt, dass Bücherleser besser leben als andere.

Buecher und AktivitaetDeutsche sind die dicksten Europäer. Nicht dick sind vor allem die „Aktiven“. Und mit dieser Bevölkerungsgruppe und ihren Werten hat sich die Studie befasst. Etwa 21 Prozent der Deutschen gehört zu dieser Gruppe Menschen, die überdurchschnittlich vital sind und Sport betreiben.

Auffällig - neben vielen anderen Merkmalen wie hohem Haushaltseinkommen und gesunder Ernährung - ist, dass sie sich für Kunst und Literatur interessieren. Das bringt es mit sich, dass sie häufiger lesen als der Durchschnitt der Bevölkerung: 76 Prozent der „Aktiven“ liest Zeitung, 57 Prozent liest Bücher.

Ich gebe es zu: Auch ich treibe Sport, zwar nur zweimal pro Woche regelmäßig, aber dafür lese ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Zeitung und meist mehr als eine Stunde in einem Buch. Ich hoffe, das reicht, um zu den „Aktiven“ zu gehören, die nicht dick sind und besser leben als der Durchschnitt.

http://www.sevenonemedia.de/unternehmen/presse/pm/index.php?pnr=12293

22.06.2007, 08.20 | (0/0) Kommentare | PL

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