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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Märchen

Geschichten für den allerliebsten Liebling

Was passiert eigentlich, wenn ein Schmetterling mit dem Fuß aufstampft?
Woher hat das Kamel seinen Höcker und wer hat dem Elefanten einen derart
langen Rüssel verpasst?
Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling eröffnet mit seinem Buch eine neue, wunderschöne Märchenwelt - nicht nur für Kinder.

Der Literaturnobelpreisträger von 1907 erzählt in "Geschichten für den allerliebsten Liebling" seiner Tochter unter anderem vom Steinzeitmädchen Taffimai Metallumai, die mitgeholfen hat, den allerersten Brief zu verfassen. Oder er erklärt, warum Katzen am liebsten alleine um die Häuser ziehen und warum Leoparden so schöne Flecken haben. Diese Geschichten gibt er so wieder, wie sie ihm in seiner Kindheit von seiner indischen Amme erzählt wurden.

Wunderbar, magisch und ungemein zärtlich

"Geschichten für den allerliebsten Liebling" ist ein wunderschönes Vorlesebuch für Eltern, die ihren Kindern zur Abwechslung gerne etwas anders vorlesen als "gewöhnliche Märchen".
157 Seiten voll zauberhafter Erzählungen mit schwarz-weiß-Abbildungen illustriert - ein wertvolles Buch, das Groß und Klein entzücken wird!

Bei Jokers jetzt zum Spitzenpreis von nur 4.99 Euro!

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Andere Bücher von Rudyard Kipling bei Jokers.at

18.01.2011, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL

Loves

„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ So endet manches Märchen. Erinnern Sie sich noch an die wunderbaren Liebesgeschichten von Dornröschen, Aschenputtel oder Froschkönig? Für mich als Kind war klar, dass die Paare dieser Märchen in alle Ewigkeit glücklich zusammen lebten.

Für mich als Erwachsenen ist das heute wirklich ein Märchen angesichts der Scheidungs- und Trennungsstatistiken. Denn heutzutage kann man sich ja bereits glücklich schätzen, wenn eine Beziehung das berühmt-berüchtigte 7. Jahr erreicht und nicht schon vorher in die Brüche geht.

LiebenJa, die meisten Liebesromane und –märchen lassen uns glauben, dass mit dem Ende der Geschichte das Glück des Paares besiegelt ist. Dass dem nicht so ist, wissen wir aus dem täglichen Leben, doch nicht alle Autoren trauen sich an die Schattenseite von Romanzen. Es bedarf eines klaren und wagemutigen Geistes, um uns Leser auch mit tragischen Love-Stories verzaubern zu können. Es bedarf einer Autorin wie Irene Dische, um einer breiten Leserschaft die Wahrheit über die Liebe nahe zu bringen.

Irene Dische ist eine der außergewöhnlichsten Schriftstellerinnen, die ich je gelesen habe: Als 17-Jährige verließ sie ihr Heim in New York, um durch die Welt zu trampen, 1970 blieb sie dann in Ostafrika hängen, um dort für zwei Jahre ethnologisch zu arbeiten. Zurück in den USA studierte die 1952 Geborene an der Harvard University, bevor sie im Jahre 1977 nach Berlin zog, wo sie heute noch lebt und schreibt.

Anlässlich ihres Geburtstages am 13.02. habe ich ein besonderes Schmankerl für Sie ausgesucht: „Lieben“ von Irene Dische erzählt in 25 fesselnden Geschichten vom Glück und Leiden der Liebenden.


29.02.2008, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL

Märchenschreiber

Maerchen der AntikeHaben Sie sich schon einmal mit dem Schreiben versucht? Es muss ja nicht gleich ein Buch sein, aber hat es Sie nie in den Fingern gejuckt, vielleicht eine Kurzgeschichte oder eine kleine Erzählung zu verfassen?

Ich selbst probiere mich gerade an Märchen - und das mit gutem Grund: Meine Nichte ist jetzt in dem Alter, in dem sie sämtliche Märchenbücher längst selbst gelesen hat - und nach Neuem verlangt. Nachdem ich als der Schreiberling der Familie bekannt bin, hat man mich gefragt, ob ich nicht die Kleine mit neuem Lesefutter versorgen könne. Nun habe im Laufe meines Lebens schon allerhand verfasst: Neben diversen Seminararbeiten natürlich auch eine Abschlussarbeit für die Uni, einige Indianer-MaerchenArtikel für Zeitungen und Zeitschriften, Abhandlungen zur Geschichte und zu Sachthemen und – ich gestehe es – ein bisschen Lyrik. Aber: Von Märchen hatte ich bislang keine Ahnung.

Und so kam mir die Idee: Auch wenn meine Nicht bereits die schönen Märchen von Grimm, Hauff und Co. durch hat - kennt sie die fantasievollen Erzählungen anderer Völker? Kennt sie schon die alten Indianer-Sagen oder die Mythen der Antike? Nicht, dass ich es wusste. Also schenkte ich ihr kurzerhand unsere Ausgabe der "Indianer-Märchen" und der "Märchen der Antike" - und habe nun Zeit gewonnen, mich im Schreiben von Märchen zu versuchen.

16.10.2007, 07.22 | (0/0) Kommentare | PL

Wie die Milchstrasse an den Himmel kam

"Was um alles in der Welt macht er da?" Erstaunt sehe ich dem Zweitjüngsten meiner Freunde zu. Der Fünfjährige ist auf einen niedrigen Baum geklettert, hat das Trinkfläschchen seiner kleinen Schwester geklaut, den Sauger angeschraubt und schüttet nun die Milch in weitem Bogen aus den Zweigen herab.

"Karsten! Komm sofort da runter und hör auf, Architekt zu spielen!", schimpft sein Papa, dann erklärt er mir: "Der Kleine hat ein neues Hobby: Er baut! Er will nämlich mal Architekt werden." Ich verstehe rein gar nichts. Wieso braucht er zum Bauen die Flasche seiner Schwester? Ich vermute einen Anfall von geschwisterlicher Eifersucht. Aber mein Freund nimmt meiner psychologischen Deutung schnell den Wind aus den Segeln: Karsten interessiert sich wie viele Buben in seinem Alter für die Sterne: Papa, wieso funkeln die Sterne so? Mami, wieso geht die Sonne unter? Sein aktuelles Interesse gehört der Milchstraße: Wieso heißt sie so, wer hat sie gemacht?

MärchenzauberMein Freund erzählte seinem Sohn die Geschichte von einem großen Architekten, der auf einem Stern Mittagspause machte, seine Milch trinken wollte - und sie dabei verschüttete. Weil im Weltall keine Schwerkraft herrscht, floss die Milch in einem weiten Bogen durch das Universum - und bildete die Milchstraße.

"Karsten hat das wohl zu wörtlich genommen", .seufzt mein Freund, "und will eine eigene Milchstraße bauen". Ich muss lachen: Der geborene Geschichtenerzähler ist mein Freund wirklich nicht. Aber die Idee, ein Märchen um die wundersamen Geschehnisse zwischen Himmel und Erde zu spinnen, gefällt mir.

Falls auch Sie Spaß an zauberhaften Erzählungen haben (oder ihren Kinder Rede und Antwort stehen müssen): Wir haben fünf wundersame Märchen als besonderes Hörbuch für Sie im Angebot. Unter anderem die Erklärung dafür, wie die Milchstraße an den Himmel kam.

20.08.2007, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL

Spinne im Supermarkt

Neulich beim Einkaufen: Als ich durch die Gemüseabteilung schlenderte, traf ich zufällig Günther, einen alten Bekannten meiner Frau. Wir kamen ein wenig ins Plaudern und schoben nebenbei unsere Einkaufswagen vor uns her. Dabei griffen wir beide mal links, mal rechts und sammelten die gewünschten Lebensmittel ein. Bis Günther vor einer großen Kiste mit Bananen abrupt stehen blieb.

Spinne„Ich trau mich nie, da rein zu fassen“, gestand er mir. Der Grund: „Vielleicht ist ja eine Spinne mit den Bananen in den deutschen Lebensmittelhandel gereist.“ Irgendwie kam mir die Geschichte bekannt vor, und so fragte ich nach, woher Günther denn diese Befürchtung habe. Die Antwort: „Die Bekannte meiner Freundin hat das mal von ihrer Tante erzählt bekommen.“ Und schon fiel bei mir der Groschen, woher auch ich von dieser Mähr wusste: Es war die klassische Geschichte von der „Spinne in der Yucca-Palme“.

Der Clou solcher modernen Märchen ist, dass sie niemand persönlich erlebt hat. Immer sind mehrere Personen „dazwischen geschaltet“. „Der Bekannte eines Bekannten hat erzählt, er kennt da jemanden, der“ und so weiter. Auf diese Weise beginnen diese Geschichten meist. Und dann folgt Schauerliches aus dem Alltag. Von der Vogelspinne, die eines Tages aus der Erde der neu erworbenen Yucca-Palme steigt. Vom Wissenschaftler, der über Nacht eine tote Ratte in Coca Cola einlegt, die am nächsten Tag bis auf das Skelett zersetzt ist. Von der nächtlichen Anhalterin, die in Wahrheit ein bärtiger Massenmörder ist und in der Tasche eine Axt versteckt.

Günther kannte diese modernen Schauermärchen freilich nicht. Er wolle er sie auch gar nicht kennen, wie er mir ausdrücklich zu verstehen gab. Zum Schluss musste ich für ihn in die Bananenkiste greifen …

Märchen und Sagen bei Jokers

23.04.2007, 08.20 | (0/0) Kommentare | PL

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