
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Musik
Bossa Nova Cafe - Die Sixties auf CD!
Die Musik der 1960er ist legendär. Mit der CD "Bossa Nova Cafe" holen Sie sich das moderne brasilianische Lebensgefühl ins Haus - für einen Sommer voll Musik.
Auf der CD "Bossa Nova Cafe" geben sich Legenden wie Luiz Bonfá oder Sylvia Telles die Ehre - brasilianisches Lebensgefühl pur. Holen Sie sich das brasilianische Bossa Nova-Feeling zu Ihnen nach Hause - Willkommen in den 1960er Jahren!
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22.06.2011, 11.22 | (0/0) Kommentare | PL
Liebe ist …
…wenn man von seinem Angebeteten eine Musikkassette mit selbst aufgenommenen Liedern bekommt. So ähnlich kicherte letztens eine Freundin, Miriam ist ihr Name, als wir in geselliger Runde zusammen saßen und in Erinnerungen schwelgten: Sie war nämlich frisch verliebt, die Gute, „wie ein Teenager“, stellte sie selbst fest. Tja, und früher war das halt so: Wenn der Andere auch etwas für einen empfand, konnte es schon mal geschehen, dass er den ganzen Freitag Abend vor dem Radio verbrachte, um bei der Hitparade die Songs aufzunehmen, die seiner Ansicht nach seine Gefühle am besten widerspiegelten. Je nachdem, was für ein Bursche er war, mischte sich dann unter „Dreams are my reality“ auch mal ein „Rebell Yell“ oder ein „Wild Boys“ – alles Lieder der tiefsten 80er Jahre eben.
Meistens hielt die kleine Jugend-Romanze sowieso nicht so lange, wenn man Miriam glaubt, es waren eben schnell lebige Zeiten. Und so manche Liebeskummer gequälte Göre versuchte sich dann mit keinem anderen Lied als den „Sad Songs“ von Elton John zu trösten – wir schrieben immer noch Mitte der 1980er.
Die Zeiten ändern sich. Der, von dem sie kürzlich noch eine selbst gebrannte Audio-CD mit echt abgefahrenen Soundtracks bekam, wobei die sagenhafte CD allerdings im MP3-Format war, was wiederum ihr Player nicht lesen konnte, also jener übriggebliebene Romantiker teilte ihr mit, dass er eigentlich schon seit langem vergeben ist. Und was tat Miriam?
Nein, sie suchte nicht ihre alten Elton John Platten raus, denn einen Plattenspieler besitzt sie, wie die meisten Mitmenschen heutzutage, nicht mehr. Stattdessen kramte sie ihre seit Jahren verstaubende Wandergitarre hervor, und schnappte sich ein Heft mit Seltenheitswert: Das „Songbook Elton John“ nämlich. 14 seiner Tophits sind hier für Gitarre, Keyboard oder auch Gesang genauestens aufgeführt. So genau, dass Miriam tatsächlich „Don´t go breaking my heart“ auswendig lernte, auf Gitarre und singenderweise. Und eben dieses Stück gab sie nun im Anschluss an ihre Schwelgereien in besseren Zeiten, als sie noch Kassetten statt CDs bekam, zum Besten.
Ich kann nur sagen. Das Songbuch ist toll, aber letztendlich hängt es vom Interpreten ab, wie gut die Lieder rüber kommen …
13.04.2010, 09.54 | (0/0) Kommentare | PL
Grand Prix und Mode
Ich persönlich halte die Modetrends, die Stars vorgeben, für ziemlich überflüssig. Nichtsdestotrotz stimmt es natürlich, dass das Erscheinungsbild sehr, sehr wichtig ist. Kleider machen eben Leute. Aber was hat es eigentlich auf sich mit der Mode? Wie kommt es, dass sich heute so vieles nur um Markennamen und Labels dreht? Wer sind die wichtigen Namen in der Branche, welche Stile waren Saison-Eintagsfliegen und kamen nie wieder? Das Werk „Mode“ geht der Geschichte eines der uns beeinflussenden Gesellschaftsfaktoren nach. Vom Mittelalter bis heute zeichnet die Autorin die Entwicklung der Trends und „Must Haves“ nach. Und eins ist sicher: Der einen oder anderen Sängerin hätte ein Blick in diese Modefibel VOR dem großen Grand Prix Auftritt wahrlich nicht geschadet…
(geschrieben von Matthias Stöbener)
31.05.2009, 17.19 | (0/0) Kommentare | PL
Wasser – Energie und Leben
Der Mensch besteht bei seiner Geburt zu rund 80 Prozent aus Wasser, als Erwachsener sind es immer noch 60 bis 70 Prozent. Es gibt Lebewesen, deren Wassergehalt bis zu 90 Prozent beträgt. H2O ist die chemische Formel des Lebenselexiers. Über 70 Prozent unseres Planeten ist von dem wertvollen Rohstoff bedeckt, nur etwas mehr als 29 Prozent ist Festland.Allerdings sind von diesen ungeheuren Wassermassen nach Angaben des Umweltbundesamtes nur gut 2,6 Prozent Süßwasser. Oft ist dieses kostbare trinkbare Wasser als Eis fest in den Polkappen gebunden oder steckt als Grundwasser so tief im Erdinneren, dass es nicht gefördert werden kann.
Trinkwasser ist also ein rares Gut, das zudem in manchen Ländern teuer gehandelt wird. Nicht etwa, weil es zu knapp wäre, sondern weil der Staat die Einnahmen aus dem Wasserverkauf zur Subvention von örtlichen Projekten benutzt. Vor allem in Deutschland: Hier muss gut 4 Mal so viel wie in den USA für das Wasser gezahlt werden.
Ich bin froh, dass ich in einem Land lebe, in dem Wasser keine Seltenheit ist. Und da ist es mir auch gleich, wenn ich mehr dafür zu zahlen habe als anderswo. Wir können uns den Luxus erlauben, einfach mal an einem Fluss oder See zu sitzen und seinen Wellen zu lauschen. Und wer in der Stadt wohnt, kann sich einfach eine CD mit Wasserklängen einlegen und abschalten. Probieren Sie´s aus: Zum Beispiel mit unserer Musik-CD „Wasser – Energie und Leben“.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
12.10.2008, 14.11 | (0/0) Kommentare | PL
Hoch die Krüge!
An diesen denkwürdigen Moment meiner persönlichen Musikgeschichte dachte ich kürzlich, als ich „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk las. In diesem großartigen Roman über die „Musikszene“ der ländlichen Bevölkerung rekapituliert der „Mucker“ und Humorist Strunk seine Zeit als Saxophonist in der Dorfband „Tiffanys“.
Seine Auftritte auf Schützenvereinsfeiern, Dorffesten und Hochzeiten kamen mir irgendwie bekannt vor und ich entsann mich eines alten Schulkameraden. Schon während des Abiturs hatte sich Rainer das Taschengeld mit Gelegenheitsjobs als Alleinunterhalter aufgebessert und dabei ähnliche Erlebnisse mit der Dorfbevölkerung im Bierzelt gehabt wie Strunk.
„Fleisch ist mein Gemüse“ ist ein sehr einfühlsam geschriebenes Buch über eine sehr schratige Musikkultur, die den Gegenpol bildet zu allen Castingshows dieser Welt. Lesenswert!
17.04.2008, 15.13 | (0/0) Kommentare | PL
Barrierefreier Angriff
Im September letzten Jahres startete Amazon sein MP3-Musikangebot in Amerika. Nun heißt es, dass Amazon damit auch nach Europa kommen will. Hier wartet ein großer Markt auf die Amerikaner. Wie Ebay, Google und Microsoft zum großen Teil von uns europäischen Kunden leben, so kann sich natürlich auch Amazon das außeramerikanische Geschäft entgehen lassen. Musik-Downloads waren noch ein weißes Land auf der Amazon-Landkarte. Da waren die Apple-Amis etwas früher aufgewacht. Sie rollten den europäischen Markt schon früher auf.Aber nun will Amazon in Europa auch mit Macht auftrumpfen. Man will noch in 2008 Songs ohne DRM anbieten, was den Vorteil hat, dass man sie auf fast allen marktgängigen Geräten abspielen und für den persönlichen Gebrauch brennen kann. Mehr als 3,3 Mio. Songs aller großen Labels sollen angeboten werden. Das wird ein virtueller Krieg zwischen den Amis auf europäischem Grund werden. Noch ist nicht ausgemacht, wer gewinnt: Apple oder Amazon. Europäer, so scheint es, spielen, wo es im Internet um Geld geht, kaum eine Rolle. Sie dürfen die zu kolonisierenden Eingeborenen stellen.
29.02.2008, 16.13 | (0/0) Kommentare | PL
Halloween und Kürbisgeist
Wie jedes Jahr muss ich bei der Halloween-Party meiner Nichte als Entertainer einspringen. Leider sind die Viert-Klässler schon aus dem Alter raus, in dem sie sich mit Topfschlagen und Würstchenschnappen zufrieden geben. Ein Blick auf die Wettervorhersage lässt mich erschauern. Der Herbst scheint endgültig vorbei zu sein, der Winter klopft penetrant an die Scheiben, kurz: Es soll regnen oder sogar schneien. Ans Fußball- oder "Versteinern"-Spielen ist somit nicht zu denken.
Was fängt man mit Kindern an, die zu alt sind, sich von der Autorität Erwachsener beeindrucken zu lassen und zu jung sind, sich nicht als Kinder zu benehmen? Ich bin ratlos. Ans Kürbisschnitzen traue ich mich nicht so recht ran. Ich habe Angst, dass sich die Kinder mit Messern verletzten könnten. Also frage ich meine Schwester, die Mutter meiner Nichte, was denn den Interessen der Kinder entspräche. "Essen und Spaß haben!" ist ihre klare Aussage, und auf mein Nachfragen hin verdeutlicht sie das "Spaß haben" noch ein wenig: Tanzen sei im Moment die neueste Entdeckung der Grundschüler.
Aha, denke ich bei mir und durchsuche meinen CD-Schrank: Ob die Kleinen wohl auf Roxette stehen? Oder eher Eminem? Ich erzähle einer Kollegin von meinem Dilemma, sie grinst - und bringt mir am nächsten Tag eine simple Musikkassette mit: "Halloween und Kürbisgeist" heißt sie und beinhaltet 19 Songs, die angeblich jedes Kind zum Mitsingen und Mittanzen animieren. Das zumindest behauptet sie, und sie muss es wissen, schließlich hat sie gleich zwei Kinder in einem ähnlichen Alter. Dass wir sie selbst im Programm haben, wusste ich nicht, habe ich erst hinterher entdeckt. Aber bei 10 bis 12.000 Artikeln ist das ja wohl verzeihlich.
31.10.2007, 08.21 | (0/0) Kommentare | PL
Cash in den Ohren
Johnny Cash, die große Countrymusic-Legende wäre vor ein paar Tagen 75 Jahre alt geworden. Ich feierte auch vor ein paar Tagen meinen Geburtstag. Noch höchstlebendig. Diesmal mit einem Ausflug in die kleine Stadt Landsberg am Lech.Irgendwie hat der Italiener, der mir dort in der Eisdiele „Dalmatia“ am Marktplatz den Eisbecher servierte, mitbekommen, dass ich mich mit meiner Frau über Johnny Cash unterhalten habe. Was soll ich sagen? Er mischte sich in unser Gespräch ein. Warum? Er, der Eisdieleninhaber, habe damals dem US-Soldaten Johnny Cash, der in einer Spezialeinheit bei Landsberg stationiert war, auch schon sein italienisches Eis verkauft. Ehrlich! Er könne das beschwören! Alle in Landsberg könnten das bezeugen. Wir sollten nur hinter seine Theke schauen, da würden wir es sofort sehen.
Tatsächlich: Dort hinter dem Tresen hingen alte Schwarzweiß-Fotos vom jungen Johnny-Cash, zusammen mit dem jungen Eisdielen-Besitzer. Salvatore, so sein Name, deutete auf einen älteren Herren, der am Nebentisch in der Eisdiele saß. Er stellte ihn als Country-Musiker Bud Hennessie vor, der in den 1950ern mit Johnny Cash in einer Band gespielt habe. Wir kamen mit Bud Hennessie ins Gespräch. Ja, er habe mit Cash bei einer Band gespielt, die sich „The Landsberg Barbarians“ nannte. Nicht „Landsberg Bavarians“, wie manche behaupten. Und ihm sei damals schon aufgefallen, dass Cash ein hervorragendes musikalisches Gehör besaß.
Während ich meinen Eisbecher auslöffelte und den nostalgischen Erzählungen lauschte, wollte meine Frau von Salvatore wissen, bei welcher Spezialeinheit denn Cash gewesen sei. Salvatore zeigte auf seine Ohren. Wir erfuhren von ihm, dass Johnny Cash während des kalten Krieges in einer Abhörstation eingesetzt war. Aha, sagte ich, das war der richtige Posten für einen Mann mit guten Ohren.
Salvatore verschwand hinter der Theke und legte eine CD ein und wir genossen noch Songs wie „Ring of Fire“ oder „Folsom Prison Blues.“ Wunderbar. Und dann zahlten wir die Rechnung. Cash natürlich!
23.03.2007, 08.49 | (0/0) Kommentare | PL



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