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Tag: National Geographic
Durchs Reich der Mitte zum Land der Himmelsberge

Die Seidenstraße: ein klingender Name, von Legenen überrankt. Lange Zeit galt eine Reise entlang der Seidenstraße als eine Reise in das Mystische, Unbekannte. Der preisgekrönte Reiseschriftsteller Stanley Stewart unternahm einen Trip entlang der Seidenstraße, quer durch Asien. Es entstand mit Durchs Reich der Mitte zum Land der Himmelsberge eine Reisereportage, nach der man nur noch eines möchte: ein Mal China erleben.
Von Shanghai Richtung Islamabad reiste Stanley Stewart und erkundete dabei halb Asien. Er durchquerte die Wüsten Gobi und Takla Makan und erzählt von den Menschen, die er auf seinem Weg traf, beschreibt verlorene Städte und buddhistische Klöster. Und nicht zuletzt spürt er der Faszination der Chinesischen Mauer nach, die für die Chinesen die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei darstellte. Wunderbar geschrieben, mit Witz und Charme - absolut empfehlenswert!
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28.02.2011, 15.56 | (0/0) Kommentare | PL
Golfbälle im All
Rein äußerlich betrachtet scheint es, als ob zwei überdimensionale Golfbälle unsere Erde umkreisen. Und das schon seit vielen Jahren! Denn es ist bereits acht bzw. 34 Jahre her, dass die Satelliten LAGEOS I und II als Variante der überholten Flaschenpost auf einer stabilen Umlaufbahn um den Globus vagabundieren. Das werden sie auch noch eine Weile tun, wenn nicht vorher eine extraterrestrische Zivilisation die gut 400 Kilo schweren Kapseln mit einem Durchmesser von 60 Zentimeter einfängt. Acht Millionen Jahre haben die LAGEOS-Satelliten noch, bevor sie ihr programmiertes Ende finden. Ihre Aufgabe ist es, die irdische Kontinentalverschiebung auszumessen.
Fast 6.000 Kilometer sind LAGEOS I und II von der Erde entfernt: Sie registrieren die Bewegungen und Stauchungen der Erdkrustenplatten und gehen auch den Ursachen von Vulkanismus und Erdbeben auf den Grund. Die Kugelsonden umrunden den Erdball binnen 225 Minuten einmal.
Außerdem sollen die beiden Satelliten eine Botschaft übermitteln. Auf Stahlplatten sind historische und aktuelle Weltkarten eingeätzt, der Abflug des Satelliten wie auch ein Zukunftsentwurf, wie die Erde beim geplanten Absturz des Satelliten in acht Millionen Jahren aussehen könnte, sind ebenfalls vermerkt. Oder wie der Urkontinent Pangäa aussah.
Ein bisschen crazy, finden Sie nicht? Was sollte das ein außerirdisches Lebewesen interessieren? Nun gut, wer weiß. In der "National Geographic Enzyklopädie Weltall" habe ich die Informationen zu den beiden LAGEOS-Satelliten gelesen. Ein geniales Werk für alle, die sich ein wenig für "Überirdisches" begeistern können.
"National Geographic Enzyklopädie Weltall" bei Jokers
Bild: David R./panthermedia.de
28.06.2010, 12.13 | (0/0) Kommentare | PL
Naturgewalten gefilmt
Hilflos stehen wir Menschen den Naturgewalten gegenüber: Der Bergsteiger, der von einer Lawine verschüttet wird, der Segelflieger, der im Gewitter vom Blitz erschlagen wird, die Menschen, die bei einem Erdbeben ums Leben kommen oder von einer Flutwelle mitgerissen werden – diese Katastrophen sind keine Einzelfälle und zeigen uns, wie schwach wir eigentlich sind.Wie groß unsere Ehrfurcht solchen Naturerscheinungen gegenüber ist, zeigt, dass die gewaltigsten unter ihnen immer in die Geschichte eingehen: Wer hat noch nichts vom Ausbruch des Vesuvs am 4. August des Jahres 79 gehört, bei dem Pompeji und Herculaneum zerstört wurden? Wer litt nicht mit den Abertausenden von Opfern des großen Tsunami im Jahre 2004?
Oft fühlen wir uns der Natur machtlos ausgeliefert. Und doch ist Natur kein Zauberwerk: Man weiß, wie ein Blitz entsteht, warum die Erde bebt, weshalb ein Vulkan ausbricht, wie es zu einer gigantischen Überschwemmung oder einem Tornado kommen kann. Und man weiß, in wie weit der Mensch für das Ausmaß solcher furchtbarer Katastrophen mitverantwortlich ist.
Wir haben eine spannende DVD aus der Reihe „Klima im Wandel“ (National Geographic) für Sie im Angebot: Dieses gelungene Werk zeigt anschaulich in vielen Bildern und Videos, wie Naturgewalten die Erde formen, wie sie Leben zerstören, aber auch ermöglichen.
21.06.2008, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL



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