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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Obsession

Hinter verschlossenen Türen

Was haben Joanne K. Rowling und Simon Beckett gemein? Beide mussten erst einmal viele Klinken putzen, bevor sie mit ihren Büchern erfolgreich wurden. So hatte Simon Beckett mit „Voyeur“ bereits alle wichtigen Verlagshäuser in Großbritannien abgeklappert, bis ihn der Independent-Verlag Allison & Busby entdeckte. Das Erstlingswerk reicht zwar noch nicht ganz an den Thrill seiner späteren Romane um den Forensiker David Hunter, ist aber ebenso leicht lesbar und hält den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem.

Dabei verliebt sich der Schöngeist und Kunsthändler Donald Ramsey in seine jugendliche Assistentin Anna. Doch diese ist mit Marty liiert und lässt sich auch vom attraktiven, aber eitlen Zeppo nicht dazu verführen, Marty zu verlassen. Seine Obsession treibt Ramsey schließlich sogar zu Mord und Totschlag, bis er schließlich bekommt, was er will. Doch das ist etwas völlig anderes, als der Leser vermutet hätte …

Ähnlich wie in „Obsession“ lässt Beckett den Leser wieder aus der Außenseiterperspektive hinter verschlossene Türen blicken. Dabei entdeckt er menschliche Abgründe, die in jedem schlummern könnten. Für mich noch immer der beste „Gruselfaktor“ moderner Literatur.

07.05.2010, 09.53 | (0/0) Kommentare | PL

Her mit Beckett

Die Chemie des TodesAlles begann damit, dass ich aus reiner Neugier den Klappentext zu Simon Becketts „Obsession“ las. Die Geschichte eines jungen Mannes, der von heute auf morgen die Verantwortung für ein autistisches Kind übernimmt und dabei in große Konflikte mit dessen leiblichem Vater gerät, interessierte mich sofort. Becketts Kunst den Spannungsbogen leise, aber unwiderstehlich zu steigern, tat ihr übriges. Schließlich konnte ich nicht anders, als mir gleich das nächste Buch dieses wunderbaren Autors zu kaufen: „Die Chemie des Todes“.

Die Geschichte rund um den forensischen Anthropologen David Hunter erinnerte mich zwar sehr an Kathy Reichs Figur Temperance Brennan. Doch die anfängliche Skepsis verflog schnell, als mich auch dieses Mal die spannende Handlung von der ersten Seite an in ihren Bann zog.

Selbst die teilweise sehr unappetitlichen Beschreibungen der vielen verschiedenen Leichen konnte mich nicht schrecken. Vergangenen Urlaub habe ich dann Becketts neuestes Werk „Leichenblässe“ verschlungen und warte seitdem ungeduldig auf eine Fortsetzung.

Um meinen Hunger nach Thrillern zu stillen, greife ich jetzt auch zu anderem „Stoff“. Eben erst habe ich mir „Illuminati“ von Dan Brown gekauft. Der „Da Vinci Code“ liegt auch schon im Regal bereit. Ach ja, und in wenigen Tagen erscheint ja auch Dan Browns neuestes Werk, „Das verlorene Symbol“ …


(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

31.10.2009, 08.14 | (0/0) Kommentare | PL

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