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Tag: Reisen

Mit dem Ballon auf Reisen

Malerische Landschaften aus einer ganz anderen Perspektive erleben: Ballon-Safaris erweitern den Horizont - im wahrsten Sinne des Wortes!

Mit dem Ballon über die einzigartige Landschaft Kenias treiben, blutrote Sonnenaufgänge erleben und die wilden Tiere bei ihren Wanderungen beobachten. Im Herzen Anatoliens, in Kappadokien bizarre Felsformationen und tiefe Schluchten bewundern und sich von der wilden Romantik des Landes verzaubern lassen. Mit der DVD "Erlebnisreisen - Ballon-Safari Kenia und Kappadokien" lassen sich diese beiden bezaubernden Ländern aus der Vogelperspektive erleben - ganz bequem von der Wohnzimmercouch aus.

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17.02.2011, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL

Die Frau des Zeitreisenden

Meist tue ich es zuerst nicht ganz freiwillig, aber manchmal führt es zu unerwarteten Entdeckungen: ein Buch lesen, das ich auf den ersten Blick für eine süße Romantik-Schnulze halte. Bisweilen gefällt es mir nämlich auf den zweiten Blick sehr gut. Das war schon bei „P.S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern so, und bei Audrey Niffenegger ging es mir ähnlich. Als „Die Frau des Zeitreisenden“ so mit seinem geblümten Cover auf meinem Tisch lag, hatte ich die schlimmsten Vorurteile in Richtung Kitsch. Doch ich habe das Buch tatsächlich sehr gern gelesen.

Die Geschichte von Clare und Henry, dem Zeitreisenden, ist nicht umsonst ein Bestseller. Es ist schon mitreißend zu erleben, wie Henry, der aufgrund eines genetischen Defekts in der Zeit reist, seine spätere Frau Clare als kleines Mädchen trifft. Zu diesem Zeitpunkt ist er 36 Jahre alt und eigentlich schon lange mit ihr verheiratet...

Sie sehen schon, hier ist vom Leser Konzentration gefordert, um die vielen Zeitsprünge und Begegnungen von jungen und alten Ichs im Kopf zu behalten. Die ganze Kindheit Clares hindurch finden die Treffen statt, bis sich beide – sie sind nun etwa gleich alt – in der Gegenwart finden und eine Familie gründen. Da die Zeitreisen Henrys oft unvermutet passieren, ist das eine große Belastung für seine Frau und auch sonst gibt es Schwierigkeiten und Schicksalsschläge, die den Roman nicht in die Rührseligkeit abdriften lassen.

Sobald man die Fiktion des Zeitreisens einmal akzeptiert hat – das ist die einzige inhaltliche Hürde – kann man sich getrost von dem Roman in den Bann ziehen lassen. Dann ist er sehr unterhaltsam und man ist von der Handlung mit ihren vielfältigen Sprüngen in Raum und Zeit sofort fasziniert. Dass dieses romantisch-abenteuerliche Buch verfilmt wurde und kürzlich in die deutschen Kinos kam, liegt auf der Hand.

(Geschrieben von Matthias Stöbener)

22.12.2009, 08.49 | (0/0) Kommentare | PL

Nur militärisches Sperrgebiet bleibt verschont

Der malerische Sonnenuntergang in Italien, Fischerkähne am Nordseestrand, ein Esel in der heißen Sonne Griechenlands – im Sommer hat sie Hochsaison, die Fotografie. Ein jeder knipst, was Kamera und Speichermedium hergeben. Zu Hause glüht dann die Festplatte, wenn die vielen Ferienfotos hochgeladen werden.

Oft nehme ich mir vor, ausgewählte Fotos auszudrucken und mal wieder ein schönes Album zu machen, das man sich im Winter dann auf dem Sofa gemütlich anschauen kann. Meist wird allerdings nichts draus, stattdessen landen die digitalen Schätze im Daten-Nirwana. Vielleicht kennen Sie das ja auch.

Dann denke ich ein wenig wehmütig an die gute alte Analogfotografie und kaufe mir gleich wieder einen Farbfilm, den ich unter leisem Fluchen umständlich in meine in die Jahre gekommene analoge Kamera packe. Zur Belohnung fühle ich mich aber fast wie ein verkannter Künstler, wenn ich mit der schweren Ausrüstung auf Fototour ziehe.

Manche sehen mich verdutzt an, es scheint auch etwas Mitleid dabei zu sein. Aber ich entschließe mich, die Blicke für Bewunderung zu halten und es werden, so bin ich zuversichtlich, bestimmt tolle Bilder. Das Ergebnis: manche Aufnahmen sind über-, manche sind unterbelichtet. Egal, ich habe mich kurzzeitig wie ein Foto-Rebell gefühlt und einige Bilder sind wirklich ganz gut ... Beim nächsten Mal bekommt die Digitalkamera wieder eine Chance – soll sie mal zeigen, was sie draufhat!

Wenn Sie sich auch fürs Fotografieren interessieren, werden Sie bei uns auf jeden Fall fündig, und sparen können Sie bei diesen Titeln natürlich auch.



Ach so, noch etwas: Auf www.bilderpics.de können Sie Ihre Urlaubsbilder natürlich auch hochladen – statt die eigene Festplatte zu belasten.

(Geschrieben von Matthias Stöbener)

13.09.2009, 08.20 | (0/0) Kommentare | PL

Reisen kann gefährlich sein

Charles Dickens10 Jahre nach dem Zugunglück bei Eschede erinnere ich mich noch gut daran, wie ich damals von der Katastrophe erfuhr. Geschockt saß ich vor dem Fernseher und konnte nicht fassen, wie ein Transportmittel, das bis dato so zuverlässig schien, mit einem Mal entgleisen und 101 Menschen in den Tod reißen konnte. Auch zum zehnjährigen Jahrestag las ich in den Zeitungen zahlreiche Schilderungen von Überlebenden, die im Zug gesessen hatten und der Katastrophe zum Glück lebend entkamen.

Wie traumatisierend so ein Unglück sein kann, hat etwas früher ein großer britischer Autor erlebt. Charles Dickens, dessen 137. Todestag man übrigens am 9. Juni beging, überlebte am 9. Juni 1865 ein schweres Bahnunglück in Staplehurst, Kent. Weil er im Erste-Klasse-Abteil saß, das wohl besser gesichert war als die übrigen Waggons, wurde Dickens nicht körperlich verletzt. Seelisch jedoch blieb er bis zu seinem Tod fünf Jahre später schwer traumatisiert. Wie viele Eschede-Überlebende auch, kletterte Dickens aus dem Waggon-Wrack und leistete bei Mitreisenden Erste Hilfe. Anschließend, so ist es überliefert, stieg er nochmals in den Waggon und rettete sein Manuskript „Our Mutual Friend“.

Mit der gruseligen Kurzgeschichte „The Signal-Man“ versuchte Dickens später den Unfall zu verarbeiten. Als Grundlage der Geschichte verwendete er allerdings ein Zugunglück im Clayton-Tunnel von 1861. Dabei kamen 23 Menschen ums Leben, 176 wurden verwundet. Heute wie damals gilt: Reisen kann gefährlich sein.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

30.06.2008, 15.07 | (0/0) Kommentare | PL

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