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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wissen

Jetzt bei Jokers: Was kann ich eigentlich?

Dieses Coaching-Seminar zielt auf die Fähigkeiten jedes Einzelnen ab: Darauf, diese zu entdecken und bewusst einzusetzen. Was kann ich eigentlich? wurde im Januar 2011 im Institut für Philosophie und Ethik in Zürich aufgezeichnet.

Wissen, Können und Kompetenz - so setzen Sie es am Besten ein und überzeugen andere damit.

Als Jokers-Edition jetzt nur 9.99 Euro!

28.09.2011, 09.27 | (0/0) Kommentare | PL

Makroaufnahmen vom Leben

makroaufnahmen_leben.jpgUnbekannte Welten – das klingt nach Raumschiff Enterprise und der Entdeckung seltsamer Aliens. Unser eigener Körper erscheint uns im Großen und Ganzen doch recht bekannt. Wer jedoch ein Buch von Lennart Nilsson aufschlägt, wird eines besseren belehrt. Der Wissenschaftsfotograf hat ganz fremd anmutende, fantastische Gebilde eingefangen, die doch alle zu unserem Körper gehören.

Lennart Nilssons Buch „Ein Kind entsteht“ gehört zu den großen Sachbuch- Klassikern. Ein Weltbestseller, den fast jeder heute erwachsene Mensch kennt.

Unter dem Titel „Leben“ hat der berühmte Fotograf erneut ein Werk vorgelegt, das seinesgleichen sucht: Makroaufnahmen der menschlichen Entwicklung vor der Geburt ebenso wie die Darstellung von Viren und Bakterien lassen den Betrachter staunen über die anmutige und faszinierende Welt in uns.

Wissenschaft trifft Kunst: Blutkörperchen und Killerzellen, Nervenfasern und Hormone, all diese mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Bausteine des Körpers fängt Nilsson mit einem hochmodernen Rasterelektronenmikroskop ein und lässt die dabei entstehenden Bilder einfach für sich selbst sprechen – so kann der Betrachter ungestört in die beeindruckende Schönheit der Fotos eintauchen.

Der schwedische Fotograf gilt als Pionier der mikroskopischen Aufnahmen des menschlichen Körpers und ist mehrfacher Ehrendoktor. Wer sich den Bildband „Leben“ ansieht, weiß warum: so atemberaubend kann kein anderer die Geschehnisse in unserem Körper darstellen.

Und natürlich wären wir nicht Jokers, wenn wir bei diesem spannenden Buch nicht auch einen fantastischen Preis zu bieten hätten ...

30.03.2010, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

Hoffnung für Gelähmte

NeuromedizinMit Erstaunen las ich einen Artikel in der „Nature Neuroscience“. Forschern ist es geglückt, rückenmarksverletzte Ratten nach einer Lähmung wieder laufen zu lassen.

Die Tiere wiesen eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Rückenmark und Gehirn auf, wie sie etwa 2,5 Millionen Menschen, die beispielsweise bei einem Autounfall verletzt wurden, erlitten. Durch elektrische Stimulation und mit Hilfe spezifischer Medikamente ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Aktivität der Beinmuskeln zu koordinieren. Eine unglaubliche Geschichte, finde ich.

Das Forscherteam um Grégoire Courtine, Professor an der Universität Zürich, arbeitet nun an Prothesen, die in die Wirbelsäule eingesetzt werden können und dort elektrische Impulse abgeben – es besteht Hoffnung, dass diese Prothesen binnen vier Jahren tatsächlich für Menschen funktionsbereit sind.

Ich selbst verfolge schon seit geraumer Zeit die Innovationen der Neuromedizin – dazu gehört für mich auch das genaue Studium des Gehirns. Vielleicht interessieren Sie sich auch für den Themenbereich Neurowissenschaft und Gehirn?


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

18.10.2009, 14.06 | (0/0) Kommentare | PL

Luna, Selene, Artemis: Was wir wissen wollen

MondführerEr hat viel Namen, der stille Begleiter der Erde: Die deutsche Sprache ist eine der wenigen, die ihm den männlichen Artikel „der“ verpasst. Doch egal, wie wir ihn nennen mögen, unseren Mond, Luna, Selene oder Artemis: Als einzig natürlicher Satellit der Erde ist er seit langer Zeit nicht aus unserer Mythologie wegzudenken. Doch was hat es wissenschaftlich mit dem Himmelsgestirn auf sich?

Seine Umlaufbahn ist 384.400 km von der Erde entfernt, sein Durchmesser umfasst 3.476 km, seine Masse beträgt 7,35•1022 kg.

Die Mondgeburt wird auf ein katastrophales Ereignis in der Frühgeschichte des Sonnensystems zurückgeführt: Der Mond entstand, als ein etwa marsgroßer Protoplanet Theia mit der Erde zusammenstieß. Nicht nur Computersimulationen, auch Isotopenvergleiche mit dem Mondgestein, die Apollo-Astronauten zur Erde mitbrachten, sprechen für diese Annahme.

Durch die so genannte „gebundene Rotation“ zeigt der Mond der Erde beständig dieselbe Seite: Während einer Erdumrundung vollführt er exakt eine Drehung. Das liegt an der „Libration“. Wenn der Mond im Perigäum steht, kann ein Erdenbewohner mehr von der rechten Seite des Mondes sehen, wenn er im Apogäum steht, etwas mehr von der linken Seite (Libration in Länge). Durch die Neigung der Bahnebene zur Rotationsachse um 6,7° kann der Beobachter im Laufe eines Monats zeitweilig über den Nordpol bzw. über den Südpol hinwegsehen.

Der Mond ist 81 Mal leichter als die Erde. Die Anziehungskraft des Mondes ist ganze 6-mal geringer als die der Erde.

Die gegenseitigen Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond bewirken faszinierende Effekte wie zum Beispiel die Gezeiten: Die Anziehungskraft des Mondes ist auf der mondzugewandten Seite am stärksten und auf der gegenüberliegenden etwas schwächer. Ich versuche mich einmal an einer vereinfachten Darstellung: Da die Erde, insbesondere durch die Ozeane, nicht „starr“ ist, wird sie entlang der Linie zum Mond gestreckt. Unsere Perspektive zeigt zwei kleine Ausbuchtungen der Erde, eine in Richtung auf den Mond zeigend und eine genau gegenüber. Der Effekt wirkt sich auf unser Wasser wesentlich stärker aus als auf die feste Erdenkruste, so dass die Wasserausbuchtungen höher sind. Da die Erde wesentlich schneller um die eigene Achse rotiert, als der Mond sie umkreist, wandern diese „Ausbuchtungen“ um die Erde und treten durch zwei Fluten am Tag in Erscheinung.

Woher ich das alles weiß? Aus unserem Buch „Der Kosmos Mondführer“. Jetzt für nur 4.50 im Angebot!

(Geschrieben von Matthias Stöbener)

05.08.2009, 14.22 | (0/0) Kommentare | PL

Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember wird der „Tag der Menschenrechte“ begangen. Paradox: Braucht man wirklich eine Erinnerung an etwas, was „von Geburt aus“ gegeben sein sollte? „Alle Menschen verfügen von Geburt an über die gleichen, unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten.“ Heißt es in der Charta der Vereinten Nationen. Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ wurde am 10. 12. 1948 verkündet. Die vollständige Erklärung können Sie auf der UNO-Seite nachlesen:

http://www.unric.org/index.php?option=com_content&task=view〈=de&id=105

CDWissen„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Das sind die ersten Aussagen der Resolution.

Mit Gewissen begabt... Ein Blick in die internationale Geschichte zeigt, dass das nicht immer zutrifft: Hitler wie Stalin sind wohl mit die furchtbarsten Gestalten. Und sie waren scheinbar nicht mit Gewissen begabt, sind durch ihre Gewissenlosigkeit zu brutalen Diktatoren geworden.

Das Hörbuch „Adolf Hitler - Joseph Stalin, CD“ trägt den Untertitel „Größenwahn ohne Gewissen“. Und auch, wenn Gewaltherrschaften nicht unbedingt ein Thema sind, mit dem man sich abends vor dem Einschlafen beschäftigt, so sollte doch der „Tag der Menschenrechte“ ein Anlass sein, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Wie kann es sein, dass durch die Jahrtausende und Jahrhunderte hindurch der Mensch immer wieder vergisst, dass er mit Gewissen begabt ist?

(geschrieben von Matthias Stöbener)

31.12.2008, 07.38 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kulturpolitisch wichtiges Engagement

Normalerweise werden englische Werke ins Deutsche übersetzt. Und in der Wissenschaft ist es in der Zwischenzeit oft üblich gleich in Englisch statt in Deutsch zu schreiben. Früher, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war Deutsch eine geachtete Wissenschaftssprache. Das ist lange her. Die anglo-amerikanische Welt ist größer und in der Wissenschaft hat sie die Führung übernommen. Viele deutschsprachige Veröffentlichungen haben es in der Welt der Wissenschaft schwer durchzudringen.

boersenvereinDas hat jetzt auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels erkannt und fördert die Übersetzung geisteswissenschaftlicher Werke in s Englische. Denn diese, so der Vorsitzende der auswählenden Jury, der Germanist Wolfgang Frühwald, seien besonders auf die Muttersprache angewiesen. Denn in den Geisteswissenschaften schreibt man immer noch dicke Monografien in der Muttersprache und die werden von ausländischen Verlagen oft nicht entdeckt. Mit der Förderung soll Deutsch als Wissenschaftssprache im geisteswissenschaftlichen Sektor bewahrt werden und die Forschungsergebnisse doch einem weltweiten Publikum vorgestellt werden.

Um die Förderung zu erhalten, müssen sich Verlage mit ihren Titeln bewerben und die Option für einen Lizenzvertrag vorweisen können. Auch die Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt beteiligen sich an dem Förderpreis, so dass im Jahr etwa 400.000 Euro zur Verfügung stehen. Wie ich finde, ein wichtiger Anfang. Denn ich denke mit dem Preis wird Deutschland auch als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt.

Bewerben kann man sich auf der Webseite des Börsenvereins (www.boersenverein.de). Weitere Infos gibt es auch bei Verena Sich vom Börsenverein (Tel. 069/1306-384 oder sich(at)boev.de .


15.05.2008, 16.08 | (0/0) Kommentare | PL

Die Schlacht der Geschlechter

Geschlechterkampf„Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen.“ Es soll sogar manches Elternpaar gegeben haben, das versuchte, die „natürliche Programmierung“ ihrer Sprösslinge umzudrehen und beiden Geschlechtern das jeweils andere Standard-Spielzeug zu geben. Die Erziehungswissenschaften waren sich lange Jahre uneinig, ob die Genetik oder das soziale Umfeld, sprich die Erziehung, „schuld“ an den geschlechtsspezifischen Vorlieben der Kleinen hat.

Jetzt scheinen neue Forschungsergebnisse Licht ins Dunkel zu bringen. Niemand anderes als kleine Rhesusäffchen sollen die Behauptung der Wissenschaft belegen, dass die Genetik die Verantwortung für das Spielverhalten der Nachkommen trage. Denn in verschiedenen Untersuchungsreihen wurde festgestellt, dass männliche Rhesusaffen vorzugsweise zu Spielzeugautos greifen, während weibliche Affen sich liebevoll um Puppen kümmern! Die vollständigen Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Hormones and Behavior“ zu finden.

Wie steht es um Ihr Wissen um die Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Sind Sie in der Lage, schnell das Verhalten Ihres Gegenübers zu beurteilen? Machen Sie die Probe aufs Exempel und spielen Sie die „Schlacht der Geschlechter“ – ein vergnügliches und durchaus überraschendes Quiz-Buch, das so manche delikaten Einzelheiten über die Vertreter des anderen Geschlechts verrät.


28.04.2008, 16.15 | (0/0) Kommentare | PL

Fachbesucher-Forum

Fachbesucher.jpg

Alle reden darüber, Jokers macht's: Web 2.0 - während Kommunikationswissenschaftler den interessierten Buchhändlern erklären, wie Netzwerke und Wikis funktionieren, blogt Jokers schon fleißig mit.

16.03.2008, 11.20 | (0/0) Kommentare | PL

Warum ist der Himmel blau?

Kinder LexikonDie größten Fragen des Lebens sind manchmal sehr einfach. „Warum ist der Himmel blau“, fragte mich neulich Annika, das Töchterchen eines Freundes. Es dauerte nicht lange, bis alle Anwesenden, groß und klein, ihre im Chor grübelten. Ratlosigkeit machte sich breit. Auch Günther, immerhin der Vater der kleinen Naseweis, fiel auf die Schnelle keine Antwort ein. Zumindest nicht im ersten Moment. „Ich glaube, das liegt an den Weltmeeren“, beendete Susanne die peinliche Stille. Immerhin, bis auf Annika hatten alle Anwesenden irgendwann mal irgendetwas studiert. Dass keiner der Akademiker auf die scheinbar so einfach Frage eine passende Antwort wusste, lastete schwer auf der Runde.

„Das Meer ist blau und spiegelt sich in der Atmosphäre wider. Also sehen wir den Himmel blau.“ So ganz überzeugend war Susannes These allerdings nicht. Günther hatte eine andere Idee: „Vielleicht liegt es daran, dass die Sonne unter Tags das dunkelblaue Weltall so stark aufhellt, dass wir keine Sterne mehr sehen und der Himmel hellblau erscheint.“ Wir anderen antworteten mit unsicherem Gebrummel. „Ich glaube, es liegt doch eher an dem Einfallswinkel des Sonnenlichts“, vermutete Sabine. „Wie genau das aber funktioniert, kann ich euch leider auch nicht erklären.“

KinderlexikonAusgerechnet Annika hatte den rettenden Einfall: „Ich schau mal schnell nach.“ Wenige Minuten später war sie wieder da, in der Hand ein Kinderlexikon zum Thema „Licht und Farbe“. Die 10-jährige blätterte ein bisschen und erklärte dann: „Das Sonnenlicht besteht aus allen Spektralfarben: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Auf dem Weg durch die Erdatmosphäre werden diese Farben gestreut. Ein Teil des Lichtes kommt also gar nicht auf direktem Wege zur Erde, sondern wird von den Luftteilchen in der Atmosphäre gestreut. Dabei wird blaues Licht am meisten gestreut und erreicht die Erde am besten von allen anderen Farben.“

Der Abend war gelaufen. „Lass doch mal schauen“, sagte Susanne und nahm Annika das Buch aus der Hand. „Steht da auch drin, warum Sonnenuntergänge rot sind?“, fragte sie und versank tief in die Lektüre des Lexikons. „Ich wollte immer schon wissen, wie das mit dem Regenbogen genau funktioniert“, verkündete Günther und blätterte schließlich gemeinsam mit Susanne durch das Kinderbuch. Zugegeben, auch ich nahm das Buch an mich und schlug die Sache mit dem Sonnenuntergang nach. Man lernt halt einfach nie aus. Sollten auch Sie Wissenslücken haben, empfehle ich ein Kinderlexikon!


19.09.2007, 07.02 | (0/0) Kommentare | PL

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