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Hymne an den Frühling

GedichteEs ist kaum zu glauben: Schon im Februar durften wir uns an Temperaturen um die 20 Grad erfreuen, die Straßencafés öffneten ihre Pforten, in T-Shirt und ohne dicke Socken saßen wir in der Sonne. In den Bergen trafen Skifahrer auf Gleitschirmflieger: Die einen düsten auf Kunstschnee gen Tal, die anderen schraubten sich in luftige Höhen.

Der Frühling, auch wenn er dieses Jahr fast zu früh kam, ist meine persönliche Lieblings-Jahreszeit. Es ist wundervoll, die ersten Blüten zu entdecken, die sich durch den noch kargen Boden empor wagen, die sonnenhungrige Haut nicht mehr unter Lagen von Wäsche einhüllen zu müssen, wieder das Bedürfnis zu haben, raus zu gehen, in die Natur, in die nahende Wärme, umgeben von einem zarten Flair des Neubeginns.

Poesie erfüllt die Luft, die Atmosphäre scheint hoffnungsgetränkt, die Sonne verspricht das Ende allen Übels. Und, ja, man schlendert mit einem Gedicht in den Gedanken an Flussufern entlang. Eduard Mörike zum Beispiel flüstert:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Diese Hymne an den Frühling und viele andere Kunstwerke des kongenialen Poeten finden Sie in dem Werk „Gelassen stieg die Nacht ans Land“, das wir nun für Sie im Angebot haben.

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