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Alptraum der Bücherfreunde: Eselsohren und Fettflecken
Die meisten Leser gehen ja recht sorgsam mit ihren Büchern um. Da wird vorsichtig umgeblättert. Der Schutzumschlag bleibt Schutzumschlag. Ältere Bestände der Bibliothek werden hin und wieder vom Staub befreit. Wertvolle Titel kommen in die Glasvitrine. So soll es sein. Ziemlich schräg sind die Bücher-Nutzungsvorschläge des großen Humoristen Heinz Erhardt. Er empfahl Bücher als Instrumente zur Zermalmung lästiger Kerbtiere, als Sitzunterlage für Kleinkinder, denen ein paar Zentimeter zur Suppe fehlen oder gar als Wurfgeschosse bei Auseinandersetzungen älterer Ehepaare.
Haarsträubend sind die Vorschläge des Verlages mixtvision, wie man mit seinem Buch umzugehen hat, das er bewusst „KeinBuch“ nennt: (Bibliophile hören hier auf zu lesen!) Fahren Sie mit dem Rad drüber. Beschmieren Sie es mit Fett. Beträufeln Sie es mit Rotwein. Werfen Sie es aus dem Fenster. Stopp! Ich kann nicht weiter. Lesen Sie selbst: www.keinbuch.com
(Geschrieben von Peter Konietschke)
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