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Mangelndes Talent
Interessieren Sie sich auch für Kunst? Wenn Sie diese Frage mit "ja" beantworten, so haben Sie sicherlich Ihre bevorzugte Stilrichtung und Ihren Lieblingsmaler. Vielleicht ist es der surrealistische Dali, der fantasiereiche Hundertwasser oder der tragische Schiele, der es Ihnen besonders angetan hat...
Einer der von mir am meisten bewunderten Künstler ist der Österreicher Adolf Frohner. Im Alter von 72 Jahren verschied nun der international bekannte Maler am 25.Januar. Zeitlebens erregte er mit seinem "Österreichischen Aktionismus" viel Aufsehen. Düstere Farben, später oft ein dominantes Rot, bestimmten seinen Stil, der meist den Menschen inmitten einer gespaltenen und aggressiven Welt wiedergibt.
Der Lebenslauf des Malers ist verblüffend: So wurde ihm zum Beispiel Mitte der Fünfziger Jahre die Aufnahme in die Akademie der Schönen Künste wegen "fehlendem Talent" verweigert. Als Autodidakt eignete er sich das notwendige Handwerkszeug in verschiedensten Städten an, um später als brillanter und provokativer Künstler in Aktion zu treten. Im Februar 1962 schockierte er die Welt: Er gab das Manifest "Blutorgel" heraus - nachdem er sich gemeinsam mit Hermann Nitsch und Otto Muehl drei Tage eingemauert hatte. Diese Tat sollte dann als die Grundlegung des „Österreichischen Aktionismus“, in dessen Zentrum stets der Mensch stand, in die Memoiren der Kunstgeschichte eingehen. Seine akademische Tauglichkeit stellte er schließlich noch als Professor an der Wiener Hochschule für Angewandte Künste unter Beweis: Viele Jahre war er dort tätig.
Nun ist er also tot, der berühmt-berüchtigte Künstler, und wie sein Leben wirft auch sein Tod viele Fragen auf: Die Todesursache ist noch nicht bekannt.
Einer der von mir am meisten bewunderten Künstler ist der Österreicher Adolf Frohner. Im Alter von 72 Jahren verschied nun der international bekannte Maler am 25.Januar. Zeitlebens erregte er mit seinem "Österreichischen Aktionismus" viel Aufsehen. Düstere Farben, später oft ein dominantes Rot, bestimmten seinen Stil, der meist den Menschen inmitten einer gespaltenen und aggressiven Welt wiedergibt.Der Lebenslauf des Malers ist verblüffend: So wurde ihm zum Beispiel Mitte der Fünfziger Jahre die Aufnahme in die Akademie der Schönen Künste wegen "fehlendem Talent" verweigert. Als Autodidakt eignete er sich das notwendige Handwerkszeug in verschiedensten Städten an, um später als brillanter und provokativer Künstler in Aktion zu treten. Im Februar 1962 schockierte er die Welt: Er gab das Manifest "Blutorgel" heraus - nachdem er sich gemeinsam mit Hermann Nitsch und Otto Muehl drei Tage eingemauert hatte. Diese Tat sollte dann als die Grundlegung des „Österreichischen Aktionismus“, in dessen Zentrum stets der Mensch stand, in die Memoiren der Kunstgeschichte eingehen. Seine akademische Tauglichkeit stellte er schließlich noch als Professor an der Wiener Hochschule für Angewandte Künste unter Beweis: Viele Jahre war er dort tätig.
Nun ist er also tot, der berühmt-berüchtigte Künstler, und wie sein Leben wirft auch sein Tod viele Fragen auf: Die Todesursache ist noch nicht bekannt.
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