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Verführung zum Lesen
10.000 Menschen sind sich einig: Bücher sind für sie "Primärmedium". Wie eine Ad-hoc-Befragung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ergab, haben Bücher für viele einen höheren Stellenwert als Radio, TV oder Internet.
Das ist kaum zu glauben, wenn man in Betracht zieht, dass pro Jahr und Kopf nur 11 Bücher erworben werden. Doch was man hier vielleicht nicht vergessen darf, ist die Tendenz, Bücher auszuleihen, gebraucht zu kaufen oder online zu lesen. Auch wenn Bibliotheken wegen schwindender Kunden seufzen (angeblich sind die Klientenzahlen innerhalb von 10 Jahren von 46% auf 30 % der Bevölkerung gefallen), geben dennoch immerhin 27% der Befragten an, "Leseratten" zu sein: Nur 9 % Umfrageteilnehmer haben innerhalb des letzten Jahres kein einziges Buch gelesen.
Eine Untergruppe der Bücherfreunde ist mir persönlich sehr sympathisch, weil ich mich oftmals ähnlich verhalte: Es sind die Personen, die ein Buch erwerben und dann doch nicht lesen. Stattdessen schmückt es das Bücherregal und wartet darauf, dass der Leser doch mal Zeit findet, sich seiner Lektüre zu widmen.
Manch einer mag über dieses "Regal-Stell"-Verhalten schmunzeln, doch ich denke, dass auch die nicht gelesenen Bücher im Hause eines Menschen sehr viel über seine Persönlichkeit aussagen. Schließlich stehen hier seine Interessen und Phantasien, seine Zukunftsvisionen und Affinitäten vereint.
Nein, ich möchte Ihnen nun kein Buch empfehlen, dass Sie nicht lesen sollen. Ich lege Ihnen ein Werk ans Herz, für das Sie vielleicht doch Zeit finden: "Verführung zum Lesen" heißt es. In ihm erläutern 52 bekannte Persönlichkeiten, welches Buch sie besonders geprägt hat. Zumindest dieses Buch müssen die Promis gelesen haben!
Das ist kaum zu glauben, wenn man in Betracht zieht, dass pro Jahr und Kopf nur 11 Bücher erworben werden. Doch was man hier vielleicht nicht vergessen darf, ist die Tendenz, Bücher auszuleihen, gebraucht zu kaufen oder online zu lesen. Auch wenn Bibliotheken wegen schwindender Kunden seufzen (angeblich sind die Klientenzahlen innerhalb von 10 Jahren von 46% auf 30 % der Bevölkerung gefallen), geben dennoch immerhin 27% der Befragten an, "Leseratten" zu sein: Nur 9 % Umfrageteilnehmer haben innerhalb des letzten Jahres kein einziges Buch gelesen.
Eine Untergruppe der Bücherfreunde ist mir persönlich sehr sympathisch, weil ich mich oftmals ähnlich verhalte: Es sind die Personen, die ein Buch erwerben und dann doch nicht lesen. Stattdessen schmückt es das Bücherregal und wartet darauf, dass der Leser doch mal Zeit findet, sich seiner Lektüre zu widmen. Manch einer mag über dieses "Regal-Stell"-Verhalten schmunzeln, doch ich denke, dass auch die nicht gelesenen Bücher im Hause eines Menschen sehr viel über seine Persönlichkeit aussagen. Schließlich stehen hier seine Interessen und Phantasien, seine Zukunftsvisionen und Affinitäten vereint.
Nein, ich möchte Ihnen nun kein Buch empfehlen, dass Sie nicht lesen sollen. Ich lege Ihnen ein Werk ans Herz, für das Sie vielleicht doch Zeit finden: "Verführung zum Lesen" heißt es. In ihm erläutern 52 bekannte Persönlichkeiten, welches Buch sie besonders geprägt hat. Zumindest dieses Buch müssen die Promis gelesen haben!
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