Jokers Blog Österreich

Virtuelle Globensammlung

Ich glaube, im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels habe ich den Hinweis gelesen. Und gerne will ich Ihnen den Hinweis weiter geben. Die Staatsbibliothek Berlin gibt seit November einen virtuellen Einblick in ihre Globenausstellung. An Hand von Beispielen wird vor allem die Berliner Globenproduktion im 19. Jahrhundert beleuchtet, als das Zentrum der deutschen Globenproduktion hier angesiedelt war.

Globen„Befand sich das Zentrum des Globen- und Instrumentenbaus insbesondere durch das Wirken Johann Gabriel Doppelmayrs (1677 - 1750) noch in Nürnberg, so verlagerte sich die Produktion zunehmend nach Berlin, wo Mitglieder der Berliner Akademie der Wissenschaften, wie Daniel Friedrich Sotzmann und Johann Elert Bode neue Konzepte und Methoden in der Globenherstellung erarbeiteten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen Berliner Globenhersteller und -verlage wie Ludwig Julius Heymann, Simon Schropp & Comp., Ernst Schotte, Dietrich Reimer sowie Peter und Paul Oestergaard einen Großteil der deutschen Globenproduktion.“

Das ist auf der Einstiegseite der virtuellen Ausstellung zu lesen. Und wer die Ausstellung besucht, wird nicht enttäuscht sein. Wunderschöne Globen sind da zu sehen, Globen vom Sternenhimmel, von den Verkehrsrouten der damaligen Zeit, Schul- und Familiengloben, Universalgloben, Reliefgloben und ein Tellurium. Sie wissen nicht, was ein Tellurium ist? Einfach hier klicken und staunen:

http://karten.staatsbibliothek-berlin.de/de/projekte/globensammlung.html

31.12.2007, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturgeschichte | Tags: Globen, Globenhersteller, Staatsbibliothek,

Eine Generationskluft

„Du merkst, dass du alt bist, wenn du die Jüngeren nicht mehr verstehst“, sagte meine Mutter immer. Lange lag das Sprichwort tief in meinen Erinnerungen vergraben. Doch neulich tauchte es in meinem Bewusstsein auf, taufrisch und umso dramatischer.

Ich führte Leon, den 7-jährigen Sohn einer Freundin, ein bisschen spazieren, damit seine Mutter in Ruhe zum Friseur gehen konnte. Wir machten einen kleinen Abstecher in meinen Lieblingsbuchladen. Natürlich wollte ich den Jungen gleich für Kinderbücher begeistern! Doch Leon interessierten sie nicht die Bohne. Er stürzte sich buchstäblich auf die Videospiele. Wie hypnotisiert starrte er auf den Bildschirm, auf dem ein kleines Männchen herumhüpfte, das Leon durch wildes Knöpfchen-Drücken und am Joystick-Zerren lenkte.

Videospiele„Na gut, dann lass ich ihn ein bisschen spielen, vielleicht muss er sich erst austoben und ist danach empfänglicher für Kinderbücher“, dachte ich mir und ließ ihn gewähren. Ich schlenderte zwischen die Regale und vertiefte mich selbst ins Buchangebot, stets Leon mit einem Auge im Blick behaltend. Nach einer halben Stunde versuchte ich ihn von der Konsole zu lösen, vergebens. Eine halbe Stunde später das gleiche Spiel. Der Junge schien an dem brummenden, blinkenden und dröhnenden Ding wie festgeklebt. Doch Gott sei Dank kam mir die Natur zu Hilfe, als Leon Hunger bekam.

Als er laut schmatzend seinen Burger in sich stopfte, versuchte Leon mich mit den Vorzügen des neu entdeckten Videospiels bekannt zu machen und wollte mich dazu bringen, wieder an das Videospiel zurück zu gehen. Ich blieb eisern, denn mit solchen Spielen kann ich nicht viel anfangen. „Du merkst, dass du alt bist, wenn du die Jüngeren nicht mehr verstehst“, schoss es mir in dem Moment durch den Kopf. Vielleicht werde ich in der Tat langsam alt.

31.12.2007, 14.59 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kinder und Jugend | Tags: Videospiel, Desintresse,

Mit Wiki-Software in die Zukunft

Der digitale Fortschritt hält nun auch bei Buchhandlungen Einzug. Das vermeldete das Börsenblatt des deutschen Buchhandels in Heft 47/2007. Als Beispiel wurde die Buchhandlung Berlinstory genannt, die sich des Internets bemächtigt habe, wie Chefredakteur Torsten Casimir im Editorial schrieb. Das Internet helfe Kunden zu binden und im Webshop brumme das Geschäft.

Internet SoftwareInternetIch musste schon schmunzeln angesichts solcher Erkenntnisse von höchster Stelle. Guten Morgen, Herr Casimir! Auch schon aufgewacht? Und weiter Herr Casimir: „Mit unentgeltlich besorgter Wiki-Software fließen innerbetriebliche Informationen schnell und zielgenau. Und jeder, der sich engagieren möchte, kann mitreden.“ Na sowas! Jetzt erst einmal die Augen gerieben: Ein Vertreter des Standes der Urheberrechtsbewahrer spricht sich für freie Software aus, die jeder kostenlos benutzen kann? Nicht wahr! Da werden doch viele Softwareverlage ihre Geschäftsmodelle vergessen können …

Na, wenigstens muss ich mich nicht mehr ganz so schuldig fühlen, freie Software bei Jokers eingeführt zu haben. Wir benutzen hier schon seit Jahren Blogsoftware, die spottbillig ist, aber auch gratis sein könnte, und im Bücher-Wiki von Jokers (www.buecher-wiki.at) benutzen wir sogar für einen öffentlichen Zugriff kostenlose Wiki-Software. Nicht nur intern. Natürlich nutzen wir auch intern die Wiki-Software zur Kommunikation – und umgehen dabei Projektmanagement-Software für teures Geld.

Ja, so ist das halt. Der Fortschritt ist nicht zu umgehen. Man kann ihn nicht aufhalten und hindern. Was wichtig ist: sich an den Fortschritt anzupassen. Das kann man in unserer altehrwürdigen Branche nicht oft genug sagen. Nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. Und neue Geschäftsmodelle entwickeln – auf der Basis der technischen Innovationen.

31.12.2007, 14.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Naturwissenschaften | Tags: Blogsoftware, Software, Wiki,

Schöne neue traurige Arbeitswelt

Jetzt ist die traurige neue Arbeitswelt auch im Buch angekommen. "Schicht! Arbeitsreportagen für die Endzeit" lautet der Titel des Suhrkamp-Werkes, das jüngst herausgekommen ist. In diesem Buch geht es um Plackerei von Billigbestattern und Altenpflegern, es wird ein Blick in eine Sex-Show-Produktionshalle geworfen, der Leser begleitet einen Lehrling in der Spitzengastronomie. Behandelt wird der Alltag eines Ziegenhirten, eines Bettlers, eines Bundestagsmitarbeiters, eines Ruheständlers und eines Arbeitslosen.

Die Reportagen verklären nicht. Sie sind Kapitalismuskritik im Detail und können dem Leser helfen, die neuen Strukturen der heutigen Arbeitswelt zu analysieren. Strukturen, in denen das Menschenrecht auf einen Feierabend immer mehr dahinschwindet.

Ich finde solche Bücher wichtig. Keine Ahnung, ob sie etwas daran ändern können, dass immer mehr Menschen immer weniger verdienen, bei gleicher oder mehr Arbeit. Oder daran, dass die Kluft zwischen Reich und Arm in Europa wieder größer wird. Meine Hoffnung: Manche Bücher haben die Welt verändert.

31.12.2007, 14.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nachdenkliches

Blick unter die Schädeldecke

Der kleine UnterschiedFast jeder kennt Bücher, die geschlechtsspezifische Unterschiede auf humorvolle Weise behandeln. Der Verkaufsschlager "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" wurde sogar kürzlich verfilmt und kommt gerade in den Kinos!

Aber wie sieht es in der Realität tatsächlich mit diesen Unterschieden aus? Sind die Verhaltensauffälligkeiten von Männern und Frauen mehr als nur Spleens, beruhen sie vielleicht sogar auf unterschiedlichen neurologischen Grundlagen, sind die Gehirne von Männern und Frauen wirklich anders?

Für alle, die noch kein Weihnachtsgeschenk für Ihren Liebsten/Ihre Liebste haben oder einfach selbst mitreden wollen, wenn am nächsten Stammtisch/im nächsten Kaffeekränzchen über die Anekdoten des "Geschlechterkampfs" hergezogen wird: "Was Frauen und Männer so im Kopf haben" erzählt auf unterhaltsame Weise und an Hand vieler Beispiele aus dem täglichen Miteinander von Männlein und Weiblein, was da im Kopf passiert, wenn der Mann wieder einmal über dem "wichtigen" Fußballspiel den Hochzeitstag vergisst oder die Frau einfach überhaupt kein Verständnis dafür hat, weshalb man in einen Diesel-PKW nicht einfach Benzin tanken kann...


31.12.2007, 14.37 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Belletristik | Tags: Geschlechterkampf, Männer und Frauen,

Porno im Friseur-Salon

„War dir schon mal ein  Buch peinlich?“, fragte mich unlängst meine gute Freundin Susanne. Und sie erzählte mir kurzerhand, wie sie sich tags zuvor für ein Buch beinahe in Grund und Boden geschämt hätte.

Frisör„Ich saß auf dem Stuhl der Friseuse meines Vertrauens“, begann Susanne zu erzählen, „und ließ mir die Haare färben. Nachdem dieser Akt erfahrungsgemäß bis zu einer Stunde dauern kann, hatte ich vorgesorgt und den Roman mitgenommen, den ich aktuell lese. Umringt von anderen Kundinnen, die, wie es eben die weibliche Natur ist, neugierig auf alles spechten, was andere Weibchen aus ihrer Tasche fördern, zog ich Irvine Welshs ‚Porno‘ hervor. Da erst bemerkte ich, dass auf dem Cover unübersehbar das Gesicht einer aufblasbaren Gummipuppe prangt. Spätestens der dicke Titel darüber rundete das Bild so deutlich ab, dass auch ein Blinder im hintersten Eck des Friseur-Salons denken musste: ‚Liest dieses Frau dort etwa einen Porno-Roman?‘

‚Nein! Das tu ich natürlich nicht!‘ hätte ich antworten können, wenn mich jemand gefragt hätte. Es fragte aber keine®. Jede(r) schaute nur neugierig und verstohlen. Und so versuchte ich mühsam das Cover zu verdecken. Doch da stellte mir die Tücke des Objekts ein Bein. Denn der Fortsetzungsroman von Welshs legendärem Erstlingswerks ‚Trainspotting‘ trieft vor Schimpfwörtern, die, und das ist das Problem, flächendeckend in den Zwischenüberschriften verwendet werden, die auf jeder dritten Seite prangen. Und so blätterte ich mich von Vulgär-Überschrift zu Schimpfwort-Überschrift. Der ‚Gossenslang‘ ist quasi Welshs Markenzeichen und ein Kunstgriff, um seinen Romanfiguren aus der schottischen Arbeiterklasse Ausdruck zu verleihen.

Doch hier im Salon Welsh zu lesen, war mir furchtbar peinlich. Ich verrenkte mir fast die Hände beim Versuch, die verwerflichen Überschriften so unauffällig wie möglich zu bedecken. Schließlich wurde mir mein Buch so peinlich, dass ich resignierte und es zurück in meine Tasche räumte. Zum Glück lag vor mir ein Stapel Frauen-Zeitschriften, von denen ich mir die unverfänglichste herausgriff: Backen und Kochen.“

Können Sie sich vorstellen, wie ich über Susannes Bericht gelacht habe?

31.12.2007, 14.27 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Trainspotting, Porno, Irvine Welshs, vulgär, Gossenslang,

Der gefürchtete Begleiter

NikolausNikolaus, den freundlichen, bärtigen Gesellen lieben vor allem die Kinder. Je nach Region beschenkt er die braven Mädchen und Jungs am 5., 6. oder am 24./25. Dezember mit wunderbaren Überraschungen. Fast überall jedoch hat der Nikolaus auch einen Begleiter, der daran erinnern soll, dass nicht nur die brave Leute belohnt, sondern die bösen auch bestraft werden. Diese undankbare Aufgabe kommt dem Knecht Rupprecht zu. Je nach geographischer Lage hat der dunkle Bösewicht die unterschiedlichsten Bezeichnungen: So heißt er u. a. Hans Muff, Beelzebub, Pelzprecht, Pelzmärtel, Rasselbock, Klaubauf oder Krampus.

Oft ist diesen Gestalten gemeinsam, dass sie einen dunklen Pelz tragen. Der österreichische Krampus zum Beispiel oder auch der fränkische Pelzmärtel sind bärtige Kerle, die sich in einen schwarzen Pelz hüllen. Franken bildet hier überdies noch eine Ausnahme unter den Regionen. Denn in Franken kommt der Pelzmärtel am St.-Martins-Tag und kleidet sich heute oft so wie der Nikolaus, da er ihn sozusagen vertritt.

Und wie heißt der Knecht Rupprecht bei Ihnen?

31.12.2007, 14.05 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturgeschichte | Tags: Nikolaus, Knecht Rupprecht,

Nur nicht blamieren!

SchwabenspracheHaben Sie eine Ahnung, was ein "Chairman" ist? Oder ein eine Benchmark? Von derartigem Business-Kauderwelsch hatten einige Mitarbeiter von Chrysler scheinbar ziemlich die Nase voll - und brachten kurzerhand eine "interne Verfahrensanweisung an alle Werke" in Umlauf. Darin wurde gefordert, die globalisierten Termini in schwäbische Äquivalente umzuwandeln. So geschieht es, dass aus dem beeindruckenden "Chairman" ein simpler "Scheff" wird, dass man beim "Meeting" einfach nur "zamma hockt" oder beim "Briefen" kurz gesagt wird, "wias goht".

Diese humorige Verfahrensanweisung ist natürlich nicht ernst zu nehmen, denn: Ohne Englisch geht nun einmal nichts mehr in internationalen Betrieben. Vom modernen Arbeitnehmer werden nun mal ein paar Englisch-Kenntnisse gefordert. Oder wie würden Sie Ihrem amerikanischen Kollegen am Telefon verklickern, dass Sie die Präsentation zum Lifecycle eines Produkts, also "so alt, wie´s wird", unbedingt noch vor dem nächsten Meeting zur Krisenintervention benötigen?

Für alle, die Englisch im Business benötigen, gibt es das praktische Handbuch "Business Situations from A to Z": Mit diesem handlichen Pocket-Guide blamieren Sie sich nicht, wenn es darum geht, dem "Teamleiter" die Innovationen in Ihrem Zuständigkeitsbereichs zu erklären...





21.12.2007, 15.03 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Business-Kauderwelsch, Dialekt, Schwabenland,

Entspannung für mich

ZENJede Zeit hat ihren Trend – anscheinend auch in der Lebensführung. In den 70er Jahren war es die Befreiung von Normen und Regeln, in den 80ern die Wendung zur Ökologie, in den 90ern die Rückbesinnung aufs Ich inmitten der Technologisierung des Lebens, und in den 2000er – tja, was prägt heute unsere Suche nach dem „wahren“ Leben?

Manchmal unterhalte ich mich mit Freunden über den Zeitgeist, vielfältig sind unsere Meinungen. Die einen stellen den neu gewonnen Individualismus in den Vordergrund, die anderen die Selbstverwirklichung außerhalb des Jobs, einig sind wir uns allein in dem Gedanken, dass die Sehnsucht nach einer „höheren“ Selbsterfahrung gestiegen ist. Dies macht sich in übervollen Yoga-Kursen bemerkbar, darin, dass Esoterik-Hotlines mehr Umsatz als Erotik-Hotlines machen, und auch darin, dass immer mehr Menschen autogenes Training und Entspannungstechniken lernen. Kein Wunder in dieser hektischen Zeit!

Auch „Zen-Buddhismus“ ist im Schwange. Es gibt wohl niemanden, der nicht davon gehört hätte, kaum jemanden, der nicht irgendjemanden in seinem Bekanntenkreis hätte, der „Experte“ in Meditation und transzendentaler Erfahrung wäre. Ich selbst tue mir schwer, über körperliche Entspannung zu geistiger Ruhe zu gelangen. Ich habe es früher versucht, ich schaffe es einfach nicht, etwa im Yoga-Sitz abzuschalten.

Ich helfe mir auf meine Art. Ich muss zuerst meinen Geist zufrieden stellen, bevor mein Körper seinen Stress abbauen kann. Mir gelingt das, natürlich, mit einem guten Buch. Zum Beispiel. Vor allem Gedichte und Poesie haben es mir angetan: Schon nach den ersten Zeilen kann ich entspannen, die Welt bleibt außen vor und ich tauche hinein in diese anderen Welten des Gedichts. Im Moment lese ich in den „Zen Gedichten“: Mehr als 500 Gedichte aus aller Welt finden sich in diesem einzigartigen Werk, das dabei hilft, Geist und Körper zu beruhigen.


20.12.2007, 14.38 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturgeschichte | Tags: Zen, Entspannung, Entspannungstechniken,

Plädoyer fürs Rauchen

"Ich verstehe nicht, wie jemand nicht rauchen kann, - er bringt sich doch, sozusagen, um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen! Wenn ich aufwache, so freue ich mich, dass ich tagsüber werde rauchen dürfen, und wenn ich esse, so freue ich mich wieder darauf, ja ich kann sagen, dass ich eigentlich bloß esse, um rauchen zu können."

ZauberbergDas Erstaunlichste an diesem Zitat ist, dass es aus einem Klassiker der Weltliteratur stammt, den ich selbst mehrfach gelesen habe: dem „Zauberberg“ von Thomas Mann. Früher, vor vielen Jahren, als ich noch selbst geraucht habe, überlas ich diese Stelle immer. Vom Rauchen wegzukommen, war nicht einfach. Natürlich las ich die Bibel aller Ex-Raucher, Allen Carrs „Endlich Nichtrauer“. Und sie hat auch gewirkt. Zumindest ein halbes Jahr. Doch dann übermannte mich bei einem lustigen Abend im Kreise rauchender Freunde wieder die Sucht und ich schlotete weiter.

Zahllose Ansätze, Versuche und zig „letzte Zigaretten“ später habe ich es dann doch geschafft. Wie? Ganz einfach: Ich war so krank, dass ich einige Tage nicht mehr rauchen konnte. Nach der Krankheit habe ich einfach nicht mehr angefangen. Seit vielen Jahren bin ich jetzt rauchfrei. Das Nichtrauchertum ist mir offensichtlich so in Fleisch und Blut übergegangen, dass mir heute der Lobgesang aufs Rauchen im „Zauberberg“ auffällt. Thomas Manns Plädoyer fürs Tabakkraut ist bei mir allerdings im wahrsten Sinne in Rauch aufgegangen.



19.12.2007, 14.24 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nachdenkliches | Tags: Zigaretten, rauchen, Thomas Mann, Nichtraucher,

Sprüche klopfen

Sprueche und ZitateUnser Meeting dauerte statt der veranschlagten Stunde schon fast drei Stunden. Alle Teilnehmer sind genervt. Aber es ist nun einmal nicht so einfach, sich auf das perfekte Jokers-Programm, das Ihnen gefallen soll, zu einigen. Die Mittagszeit rückt heran. Alle haben es jetzt eilig, zu Einigungen zu kommen. Nur unsere Werkstudenten hatten daran gedacht, sich eine Brotzeit mitzubringen.

„Mit leerem Bauch nickt es sich leichter“, grinst unser Chef schließlich. Flexibel, wie er ist, hat er die beliebte Redewendung „Mit leerem Kopf nickt es sich leichter“ auf unsere Situation umgewandelt. Im Stillen bewundere ich seine Eloquenz, und nachdem unser Meeting dann doch bald erfolgreich abgeschlossen wurde, frage ich ihn, woher er denn immer seine Sprüche und Zitate hat. „Na, von uns natürlich“, gibt er zur Antwort. Aus Ruhleders Sprüche und Zitate. Eine erstklassige Sammlung passender und unpassender Sprüche, mit denen Sie garantiert Aufmerksamkeit erregen.“

Schon am Nachmittag schmökerte ich in dem Werk, das bis dahin meiner Aufmerksamkeit entgangen war – und war so angetan, dass ich beschloss, darüber zu bloggen. Aber schauen Sie selbst, welche Sprüche Sie klopfen wollen!


18.12.2007, 14.14 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Redewendungen, Eloquenz, Sprüche,

Glückliche Jokers-Gewinnerin

Vor mehr als einem Jahr hatte ich das Vergnügen, eine Jokers-Kundin vom Gewinn einer Indien-Studienreise zu benachrichtigen. Vor ein paar Tagen erreichte mich ihr Bericht, den ich in Absprache mit Ihr und samt ein paar Bildern, die sie „geschossen“ hat, hier veröffentlichen darf.

„Sehr geehrter Herr Stöbener,

lang ist es her, dass ich die Reise gewann und wir diese antreten konnten - vom 20. Oktober bis zum 2. November 2007. Wie Sie wissen, wollte ich zunächst meinem Glück nicht trauen und realisierte erst nach dem E-Mail-Kontakt, dass es sich hier um keinen Scherz, sondern um einen wunderbaren Glücksumstand handelte!



Sie können nicht ermessen, welche Freude mir mit dem Gewinn bereitet wurde. Ich habe eine Vorstellung von bestimmten Orten, die ich im Laufe meines Lebens sehen will. Agra, das Taj Mahal gehörten auf der "noch zu erledigenden Seite" unbedingt dazu. Und die Eindrücke waren auch überwältigend.



Der Gewinn erfreute mich zudem zu einem Zeitpunkt, als mich mein damaliger Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt und ich noch keine neue Arbeitsstelle in Aussicht hatte. Anfang 2007 lernte ich dann einen Unternehmer in der Food- Branche kenne, bei dem ich mittlerweile beschäftigt bin. Es ist ein Zufall, dass er mit "Bollyfood" gerade indische Produkte auf den deutschen Markt bringt.



Übrigens war ich einige Jahre sehr treue Weltbild-Kundin - bevor es JOKER gab. Und ich habe die Anfänge von Jokers mitverfolgt. In dieser Zeit erwarb ich bei Ihnen viele sehr interessante Bücher. Entweder habe ich sie verschlungen oder sie warten noch darauf, mich zum Lesen einzuladen - wenn die Zeit dafür gekommen ist.



Somit hatte dieser Gewinn schon im Vorfeld sehr viele spannende Aspekte und Bezugspunkte zu meinem Leben.

Mein Lebensgefährte und ich haben die Reise sehr genossen. Die vorab gelieferte und gelesene Literatur war sehr in die Tiefe gehend. Dies alles aber übertraf der Umstand, dass wir einen Inder mit großer Affinität zu Deutschland als Reiseleiter hatten. Waren die Farbigkeit und die Faszination des fremden Landes schon großartig genug, so gewann dieses Land durch seine Erklärungen weitere faszinierende Facetten. Der Reiseleiter verstand es, auf uns Deutsche einzugehen und betrachtete Indien zum Teil aus unserem Blickwinkel.



Zwar bot der Wechsel der Unterkünfte innerhalb einer solchen Studienreise auch Unbequemlichkeiten, doch war die Vielfalt der Orte, die wir kennen lernten, mehr als interessant - und am Ende steigerten sich die neuen Erlebniswelten immer mehr ins Exotische. Jede Möglichkeit, die Wünsche der Reisenden (Gewürzbasar? Landestypisches?) zu erfüllen, wurde genutzt. Während der Busfahrten wurde alle Fragen zu Land, Kultur und Religion beantwortet. Wir haben vieles gesehen, was nicht auf dem Programm stand - weil der Reiseleiter einfach couragiert und der Situation gemäß handelte. So besuchten wir u. a. einen Sikh-Tempel und fuhren in Delhi mit dem Reiseleiter und 29 weiteren Reiseteilnehmern U-Bahn.



Mit dem bestem Dank wünsche ich Ihnen viel Erfolg für Ihre Arbeit und grüße Sie herzlich

Ihre

S. U. M.

P.S. Mein Messenger limitiert mich, sonst hätte ich Ihnen noch mehr Impressionen geschickt.“

Wow! Eine solch begeisterte Rückmeldung zu einem Gewinn habe ich noch nie erhalten. Das motiviert natürlich und ich freue mich mit Frau M. über so viele unvergessene Eindrücke.

17.12.2007, 13.41 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Fremdbeiträge | Tags: Gewinn, Indien, Reise, Fotos,

Ein vergessener Held

HeldIch wette, Sie haben noch nie seinen Namen gehört: Varian Mackey Fry. Er wurde 1907 in New York geboren, studierte in Harvard und ging 1935 als Reporter nach Berlin. Dort erlebte er die Verfolgung von Juden und missliebigen Schriftstellern und Künstlern. Später wurde er vom südfranzösischen Marseille aus zum Fluchthelfer der Dichter und Denker, der mit Ausreisepapieren und Notvisa etwa 4.000 Menschen vor der Verfolgung durch die Nazis rettete. Darunter so bekannte Schriftsteller wie Heinrich Mann, Golo Mann, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger. Gestorben ist Fry 1967 in Redding/Connecticut – weitgegend vergessen.

Ehrlich, ich habe auch nichts von ihm gewusst, bin erst dieser Tage auf diesen Mann gestoßen, als ich zufällig las, dass ihn die Berliner Akademie der Künste ehrte. Ziemlich spät, finde ich, aber immerhin.

Mit verschiedenen Mitarbeitern organisierte er den Fluchtweg, der meist von Berlin über Paris nach Marseille, von dort über die Pyrenäen nach Spanien, Portugal, Lissabon und mit dem Schiff nach New York führte.

Zu seiner Aufgabe kam er wie die Jungfrau zum Kind. Fry: „Tatsache war, dass ich überhaupt nicht wusste, wie und wo ich anfangen sollte. Meine Aufgabe bestand darin, bestimmte Flüchtlinge zu retten. Aber wie? Wie mit ihnen in Kontakt kommen? Und was konnte ich für sie tun, wenn ich sie ausfindig gemacht hatte?"

Aber als Gesandter des "Emergency Rescue Committee", einer von Erika Mann mitgegründeten Fluchthilfe-Organisation, wuchs er nach und nach an seinen Aufgaben. Schon bald erkannte er, dass mit normalen diplomatischen Mitteln nicht viel auszurichten war.

Und so organisierte er Verstecke, Bestechungsgelder, ließ Urkunden fälschen, arbeitete mit Schleusern: So gelang die Flucht meistens, aber es gab auch Rückschläge. Walter Benjamin wurde der Transit durch Spanien wegen fehlender Ausreisepapiere aus Frankreich verwehrt. Deshalb nahm er sich im Grenzort Port Bou das Leben.

Nach mehr als einem Jahr Flüchtlingsarbeit in Marseille flog Fry auf und das Vichy-Regime zwang ihn das Land zu verlassen. Nach einigen Wochen in Lissabon kehrte er nach Amerika zurück. Dort arbeitete er als Werbetexter für Coca-Cola und unterrichtete in der Provinz. Er hatte Berühmtheiten das Leben gerettet und wurde selbst vergessen. Erst nach seinem Tod ehrte man ihn. 1991 hat ihm das Holocaust Memorial Museum der USA eine erste Ausstellung gewidmet, 1996 bekam er von der , Gedenkstätte Yad Vashem den Titel "Gerechter unter den Völkern".

14.12.2007, 14.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nachdenkliches | Tags: Varian Fry, Bestechungsgelder, Flüchtlingsarbeit, Holocaust,

Freigestellt von der Post

Es gibt Bücher, die liest man in einem Rutsch durch und wundert sich dann, dass man sie „schon“ fertig gelesen hat. So erging es mir neulich mit „Herr Jensen steigt aus“ von Jakob Hein. Die 130 Seiten des Büchleins las ich in exakt vier Stunden durch. Gekauft auf einem kleinen Einkaufsbummel nach der Arbeit, fing ich bereits in der Bahn nach Hause an zu lesen. Daheim warf ich mich sogleich aufs Sofa und stand erst wieder auf, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert hatte.

Nicht, dass das Buch ein packender Krimi gewesen wäre. Nein. „Herr Jensen steigt aus“ ist ein stiller, aber beunruhigender Roman über einen deutschen Kleinbürger, der sein Leben lang nichts getan hat, als für die Post Briefe auszutragen. Als er eines Tages seinen Job verliert, beginnt er die Welt mit anderen Augen zu sehen. Durch das plötzliche Übermaß an Zeit wirft er nach und nach alle sozialen Konventionen über Bord und baut sich seine eigene Theorie über die Welt auf. Noch Wochen später habe ich über die Verschwörungstheorien des Herrn Jensen gegrübelt.

13.12.2007, 14.58 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Belletristik | Tags: Verschwörung, Jakob Hein, Buch,

Ein Dichter voller Tücke

„Ritsche ratsche voller Tücke, in die Brücke eine Lücke.“ Ganz klar, das stammt von Wilhelm Busch, den Haus- und Hofdichter des Humors. Ich kenne manchen Haushalt, in dem ein Max-und-Moritz-Buch oder Buschs Gesammelte Werke im Regal stehen. Schon bald können wir seinen 100. Todestag feiern. Am 9. Januar 1908 starb Heinrich Christian Wilhelm Busch (geboren am 15. April 1832) in Mechtshausen/Harz im Alter von 76 Jahren an Herzversagen.

Der eigensinnige Dichter und Zeichner war zeitlebens ein starker Raucher und geprägt von einer stetigen, aber erfolglosen Suche nach der wahren Liebe. Tragisch: Schon als Kind wurde ihm von seiner Mutter echte Liebe verweigert. Als Eigenbrötler war er für seine Exzentrik bekannt. So konnte es durchaus vorkommen, dass er jemandem den Stuhl unterm Hintern wegzog oder ohne ersichtlichen Grund beim Abendessen die Käseplatte an die Wand warf.

Diesem seltsamen Kauz verdanken wir jenen einzigartigen Humor, der sich in Geschichten wie „Die Fromme Helene“, „Fips, der Affe“, „Balduin Bählamm“ oder „Plisch und Plum“ widerspiegelt:

„Zugereist in diese Gegend,

Noch viel mehr als sehr vermögend,

In der Hand das Perspektiv,

Kam ein Mister namens Pief.

‚Warum soll ich nicht beim Gehen‘ –

sprach er – ‚in die Ferne sehen?

Schön ist es auch anderswo,

Und hier bin ich sowieso.‘

Hierbei aber stolpert er

In den Teich und sieht nichts mehr.“


12.12.2007, 14.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Wilhelm Busch, Humor, Dichter, Exzentrik,

Zu anstrengend

BuecherEs soll Leute geben, die ihre Bücher nicht lesen, sondern einfach nur als Zierde benutzen. In Möbelhäusern ist das Alltag, aber anscheinend auch für manche Buchbesitzer. Das wurde mir neulich bewusst, als ich einen alten Sketch von Gerhard Polt hörte. Darin geht ein Mann in eine Buchhandlung, um ein besonders schönes Buch für seinen Couchtisch zu besorgen. Er erwarte wichtigen Besuch, und da müsse er mit einem repräsentativen Werk Eindruck schinden. Die Buchhändlerin empfiehlt ihm ein Werk von Immanuel Kant und ein besonders schönes Buch über ausgestorbene Tierarten.

Auch ein Kurzbesuch des Nachbars bestätigte die Wahrheit des Poltschen Sketches. Er klingelte, um sich einen Dosenöffner bei uns zu leihen. Dabei fiel sein Blick auf unsere Bücherregale im Flur. „Haben Sie die alle gelesen?“, fragte er offensichtlich erstaunt. „Ich selbst habe in meinem Leben vielleicht zwei Bücher gelesen. Eins von Karl May und das Telefonbuch“, erklärte er und grinste mich schief an. Ich wollte das natürlich nicht glauben. Der Nachbar bekräftigte: „Doch! Ich selbst habe auch nur ein Buch. Das hat mir eine frühere Freundin mal geschenkt hat. Den Medicus von Noah Gordon. Aber gelesen habe ich ihn noch nicht.“ Gefragt, warum er nicht mehr Bücher besäße, antwortete er: „Lesen ist mir zu anstrengend.“

Damit war das Gespräch für mich beendet. Eine Umfrage unter meinen Freunden ergab, dass besagter Nachbar bei Weitem kein Einzelfall ist. Ob Faulheit, Zeitmangel oder schlichte Ignoranz, es gibt in der Tat Menschen, die mit einem Buch, selbst wenn es noch so gut geschrieben ist, einfach nichts anfangen können. Unglaublich, was die versäumen!

11.12.2007, 12.39 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Zweckentfremdet, Buch,

Simsen und die Gerichte

Haben Sie den seltsamen Fall einer Kündigung per SMS mitbekommen? Ein Speditionsfahrer erhielt von seinem Chef eine Kurznachricht auf sein Handy. Der Inhalt lautete etwa so: "Heute dein letzter Arbeitstag - LKW-Schlüssel bei Kollegen lassen!" Der Fahrer klagte gegen diese SMS-Kündigung, der Fall wurde schließlich vor Gericht verhandelt - und der Fahrer bekam Recht. Eine Kündigung per SMS ist nicht möglich.

HandyDas Gericht stützte sich bei der Begründung seines Urteils auf Folgendes:

Es fehlt einer SMS an der vom Gesetz zwingend vorgeschriebenen Schriftform (§ 623 BGB) für eine Kündigung.

Nach § 126 BGB muss die Kündigung eigenhändig unterzeichnet sein. Auch das trifft bei einer SMS nicht zu.

Schöne neue Welt, denke ich mir und beäuge misstrauisch mein Handy: Was kann da alles noch kommen? Meine Frau kündigt mir die Scheidung an, ein Freund beendet per SMS die Freundschaft … Ob diese Form der Kommunikation ein Fortschritt ist? "Handy, Swatch und Partyline" von Peter Kemper setzt sich genau mit diesem Thema auseinander: Manch gepriesener technischer Fortschritt ist im Alltag mehr eine Zumutung als ein Geschenk... Aber lesen Sie doch einfach selbst, wie unterhaltsam der Autor die Trends des Zeitgeists auseinander nimmt!


04.12.2007, 14.01 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Handy, Kündigung, Kommunikation,

Männermacken mit Spassfaktor

Letztens hatte ich das Vergnügen, bei einer richtigen "Frauenrunde" dabei zu sein - ich war zwar kein geladener Gast, aber nachdem der Kaffeeklatsch, den meine Frau mit ihren Freundinnen regelmäßig abhält, bei uns zu Hause stattfand und ich mit Grippe im Bett lag, konnten sie mich schlecht weg schicken.

Die Macken der MaennerWirklich viel bekam ich im Dämmerschlaf und hinter geschlossener Tür nicht mit, aber ab und zu nahm die Heiterkeit im Wohnzimmer doch lautere Ausmaße an und einige Sätze drangen bis zu mir durch: "Ich warte jetzt nur noch auf die berühmte Altersliebe", kicherte zum Beispiel eine der Freundinnen meiner Frau, "ihr wisst schon: Diese Liebe, die angeblich im Alter ganz sicher noch mal kommt. Allerdings wird meine Liebe dann nur noch einer anderen Frau gelten, denn wer erträgt im Alter noch einen Mann?" Und die Runde prustete vor Lachen laut los.

Unfreiwillig bekam ich noch einige andere Erkenntnisse über den Mann an sich zu hören. Ja, manche Männer sind wirklich seltsam! Wenn auch Sie Lust haben, die Tücken des Zusammenlebens von Mann und Frau einmal von der humorvollen Seite aus zu betrachten, hören Sie doch mal in unsere CD "Die Macken der Männer" hinein - eine Autorenlesung der besonderen Art mit garantiertem Spaßfaktor!


03.12.2007, 13.46 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Hörbuch, Kaffeeklatsch, Frauenrunde,

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