
Perle des Mittelmeeres
Der Frühling kann sich noch nicht recht entscheiden, den Winter zu vertreiben: Schnee und Sonne wechseln einander ab. Und ich – ich bin des Wartens auf Wärme überdrüssig. Auch wenn der Winter mild war. Langsam wächst das Fernweh in mir zu einer riesigen Klage: Ach, wäre ich doch fort … an einem weiten Sandstrand, unter Palmen, die sich im Winde wiegen, über mir nichts als der freie Himmel und die gleißende Sonne, vor mir nichts als das Meer!Geht es Ihnen auch so? Immer um diese Jahreszeit sehne ich mich danach, meine sieben Sachen zu packen und mir eine kleine Auszeit zu gönnen. Weg von meinem Schreibtisch und der Arbeit, aber an Urlaub ist noch nicht zu denken.
In solchen Momenten tröste ich mich immer mit einer Art virtueller Ferien: Ich nutze meine Pause, um in unserem Lager zu stöbern und auch vorhin bin ich fündig geworden. Ein wunderschöner Bildband ist mir in die Hände gefallen. Prachtvolle Abbildungen sanfter Hügel, lockender Strände, grüner Haine betörten meine wintermüden Augen. Ich bestaunte die Fotos, las interessiert die erklärenden Texte dazu, nahm den Bildband schließlich mit an meinen Schreibtisch. Mein nächstes Urlaubsziel ist hiermit beschlossene Sache! Zu Hause muss ich den Bildband „Kroatien“ nur noch meiner Frau zeigen und wenn auch sie die „Perle des Mittelmeers“ bald erleben bald erleben will …
29.02.2008, 18.09 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Sachbücher | Tags: Kroatien, Fernweh,
Was Chefs oft nicht merken
Er fragte, ob er sich für zehn Züge mal schnell an die Pectoralis-Maschine schieben dürfe. Ich ließ ihn vor und musste zusehen, wie er sich mit viel zu vielen Gewichten abquälte. Als er fertig war, erhob er sich stark schwitzend und völlig außer Atem. Dann betrachtete er mich genauer und bemerkte nachsinnend: `Wir kennen uns doch, oder?!´ Und schon waren wir mitten im Geschäftsgespräch. Er erkundigte sich, wie es denn so mit meinen Geschäften laufe, welche Kunden ich betreue und ob ich auch vom Wirtschaftsaufschwung profitiere.
Alles schön und gut, dachte ich mir, doch eigentlich war ich ja im Fitness-Studio, um mich nach einem langen Tag am PC auszupowern. Da kam es mir überhaupt nicht gelegen, dass Herr M. nach jeder seiner Trainingseinheiten zu mir spazierte, um das Schwätzchen fortzusetzen. Noch dazu wartete er beharrlich neben mir, wenn ich z. B. gerade mitten in meinen Wiederholungen am Brusttrainer saß.
Schließlich konnte ich mich dem Gespräch nur noch dadurch entziehen, dass ich mein Trainingsprogramm früher beendete und einen wichtigen Termin vorgab. Was Chefs oft nicht merken: Wann sie genug geredet haben.
29.02.2008, 17.58 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nebensächliches | Tags: Chef, Boss,
1a-Lage gesucht
Dem Buchhandel oder sagen wir: den großen Buchhandlungen kann es nicht ganz so schlecht gehen. Überhaupt tut man sich schwer an Buchhandlungen vorbeizukommen. Und das ist gut so. Schon allein die Anwesenheit von Buchhandlungen kann zu einem Besuch und zu einer Weitung des kulturellen Horizonts führen. Andererseits sterben viele kleinere Buchhandlungen, weil sie die Mieten in Toplagen der Innenstädte nicht mehr zahlen können. Das führt dazu, dass Individualität verloren geht. Und der Immobilienmarkt wird immer härter, sagt Kemper´s, denn alle suchen nur noch erstklassige Flächen in den Städten – und die sind nun mal leider begrenzt.
29.02.2008, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Immobilienmarkt, 1a-Lage, Buchhandlungen, Toplage,
Jobsuche auf besondere Art
„Ähm, naja, zumindest habe ich ein paar Webseiten, auf denen ich hin und wieder schreibe und für Jokers blogge ich“, antwortete ich.
„Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Seit einem halben Jahr finde ich einfach keinen Job. Kannst du nicht mal meine Bewerbungen durchlesen und mir sagen, was du davon hältst?“, bat mich der Arbeitslose.
Ich sagte zu. Wenige Minuten später fand ich seine Unterlagen in meiner Mailbox.
Was ich da las, schockierte mich ehrlich. Der junge Diplom-Mathematiker hatte sein Anschreiben formuliert, als schriebe er eine mathematische Formel. Im aggressiven Ich-Stil „erschlug“ er den potenziellen Arbeitgeber regelrecht mit umständlichen Formulierungen und redete dabei im Grunde nur um den heißen Brei herum. Die wichtige Frage, warum gerade er der Richtige für den ausgeschriebenen Job sei, blieb unbeantwortet. Das Sahnehäubchen bildeten haufenweise Rechtschreibfehler, die zeigten, dass sich der junge Mann nicht wirklich mit seiner Bewerbung befasst hatte.
Ich fühlte mich bei meiner Ehre gepackt und griff zum Rotstift. Vom ersten Satz bis zum „Gerne würde ich mich in einem persönlichen Gespräch bei Ihnen vorstellen“ überarbeitete ich systematisch das Bewerbungsschreiben. Ich warf den Aufbau komplett um, strukturierte neu, strich umständliche Nominal-Konstruktionen, fand – wie ich meine - ansprechende Synonyme und versuchte, dem Brief den Tonfall zu geben, der einen potenziellen Arbeitgeber ansprechen kann.Nach vielen Stunden harter Arbeit schickte ich die völlig neu geschriebene Bewerbung an den Anrufer zurück. Ich kann nicht sagen, ob der Diplom-Mathematiker jemals meine überarbeitete Bewerbung abgeschickt hat. Denn ich hörte nie wieder von ihm. Nicht einmal bedankt hat er sich bei mir. Ehrlich.
Das nächste Mal, so habe ich beschlossen, verschicke ich nur noch Buchtipps. Zum Beispiel den Klassiker „Die perfekte Bewerbungsmappe für Führungskräfte“ von Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader.
29.02.2008, 17.03 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Sachbücher | Tags: Bewerbungsschreiben, Formulierungen, Jobsuche,
Bitte nicht knicken!
Meine Frau hat mich ertappt. Neulich, als ich vor dem Schlafen noch schnell ein paar Seiten las. Länger, als ursprünglich gewollt, und so fielen mir fast schon die Augen zu, als ich das Buch aufs Nachtkästchen legte. Dabei achtete ich nicht mehr darauf, was ich tat: Ich vergaß das Lesezeichen auf dem Boden und merkte die Seite einfach mit einem Knick ein.Meine Frau sah es. Mit einem „Was machst du da!?“ schreckte sie mich aus meinem seligen „Vorschlaf“. Ich war sofort wieder putzmunter. In der nächsten Sekunde wurde mir mein Vergehen bewusst: Ich hatte den Kardinalfehler aller Bücherwürmer, aller Literaturfreunde begangen und eine Seite eingeknickt. Noch schlimmer ist es für Buchliebhaber nur noch, wenn man Textstellen im Buch unterstreicht. So wie ich es früher als Student getan habe. Doch davon weiß meine Frau zum Glück nichts - und ich werde es ihr auch niemals verraten. Buchliebhaber können so grausam sein.
29.02.2008, 16.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Knick, Eselohr, Buchliebhaber,
Rosige Zukunft
Der Schulbuchmarkt stagniert wegen tendenziell zurück gehenden Schülerzahlen? Kein Problem für die Schulbuchverlage. Der Bildungsmarkt ist groß und Bildungsdienstleistungen lassen sich ausbauen! Da ist z. B. der Privatschulmarkt. Gerade hat sich Klett mit Schweizern zusammengetan, um Privatschulen zu gründen, denn immer mehr Eltern wollen ihre Kinder auf einer Privatschule sehen. Man setzt sich damit von der Unterschicht und Familien mit Migrationshintergrund ab. Vermutlich werden hier noch andere Bildungsverlage nachziehen. Privatschulen finanzieren sich durch Gebühren, möglicherweise sind auch Städte als Zuschussgeber zu gewinnen. Noch sind 80 Prozent der Privatschulen kirchlich, aber das wird sich wohl bald ändern. Klett zieht das Projekt gleich als Ganztagsschule auf, damit entfällt für Eltern mit dem nötigen Kleingeld auch gleich die lästige Nachmittagsbetreuung.
Ein weiteres Feld, das sich Bildungsverlage in den letzten Jahren erobert haben, ist die Nachhilfe. Hier ist Cornelsen mit etwa 1.000 Ablegern des Studienkreises schon lange im Geschäft, aber auch Duden Paetec und neuerdings auch Klett.
Und dann sollte man nicht die private und berufliche Weiterbildung vergessen. Auch da sind die früheren Schulbuchverlage zu Dienstleistern geworden. Und mit ihren verschiedenen Fernschulen erwirtschaften sie schon ganz beträchtliche Umsätze. Der Tag der ersten Verlagsuniversität ist sicher nicht mehr fern.
Die Bildungsverlage werden in den nächsten Jahren noch mehr zu umfassenden Bildungsdienstleistern werden, weil sich der Staat immer mehr aus diesem Bereich zurückzieht und Bildung privatisiert. Die soziale Auslese wird damit verschärft, denn nur Eltern ab der Mittelklasse werden das Geld haben, ihren Kindern auch in Zukunft noch die beste Bildung zukommen zu lassen. Aber das juckt keinen Politiker und die Bildungsverlage freut´s. Denn lebenslanges Lernen bedeutet auch lebenslange Einnahmen.
29.02.2008, 16.37 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kinder und Jugend | Tags: Bildung, Schulbuchverlage, Lebenslanges Lernen, Klett, Cornelsen,
Loves
Für mich als Erwachsenen ist das heute wirklich ein Märchen angesichts der Scheidungs- und Trennungsstatistiken. Denn heutzutage kann man sich ja bereits glücklich schätzen, wenn eine Beziehung das berühmt-berüchtigte 7. Jahr erreicht und nicht schon vorher in die Brüche geht.
Ja, die meisten Liebesromane und –märchen lassen uns glauben, dass mit dem Ende der Geschichte das Glück des Paares besiegelt ist. Dass dem nicht so ist, wissen wir aus dem täglichen Leben, doch nicht alle Autoren trauen sich an die Schattenseite von Romanzen. Es bedarf eines klaren und wagemutigen Geistes, um uns Leser auch mit tragischen Love-Stories verzaubern zu können. Es bedarf einer Autorin wie Irene Dische, um einer breiten Leserschaft die Wahrheit über die Liebe nahe zu bringen.Irene Dische ist eine der außergewöhnlichsten Schriftstellerinnen, die ich je gelesen habe: Als 17-Jährige verließ sie ihr Heim in New York, um durch die Welt zu trampen, 1970 blieb sie dann in Ostafrika hängen, um dort für zwei Jahre ethnologisch zu arbeiten. Zurück in den USA studierte die 1952 Geborene an der Harvard University, bevor sie im Jahre 1977 nach Berlin zog, wo sie heute noch lebt und schreibt.
Anlässlich ihres Geburtstages am 13.02. habe ich ein besonderes Schmankerl für Sie ausgesucht: „Lieben“ von Irene Dische erzählt in 25 fesselnden Geschichten vom Glück und Leiden der Liebenden.
29.02.2008, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Belletristik | Tags: Liebesromane, Märchen, Irene Dische, Erzählungen,
Barrierefreier Angriff
Im September letzten Jahres startete Amazon sein MP3-Musikangebot in Amerika. Nun heißt es, dass Amazon damit auch nach Europa kommen will. Hier wartet ein großer Markt auf die Amerikaner. Wie Ebay, Google und Microsoft zum großen Teil von uns europäischen Kunden leben, so kann sich natürlich auch Amazon das außeramerikanische Geschäft entgehen lassen. Musik-Downloads waren noch ein weißes Land auf der Amazon-Landkarte. Da waren die Apple-Amis etwas früher aufgewacht. Sie rollten den europäischen Markt schon früher auf.Aber nun will Amazon in Europa auch mit Macht auftrumpfen. Man will noch in 2008 Songs ohne DRM anbieten, was den Vorteil hat, dass man sie auf fast allen marktgängigen Geräten abspielen und für den persönlichen Gebrauch brennen kann. Mehr als 3,3 Mio. Songs aller großen Labels sollen angeboten werden. Das wird ein virtueller Krieg zwischen den Amis auf europäischem Grund werden. Noch ist nicht ausgemacht, wer gewinnt: Apple oder Amazon. Europäer, so scheint es, spielen, wo es im Internet um Geld geht, kaum eine Rolle. Sie dürfen die zu kolonisierenden Eingeborenen stellen.
29.02.2008, 16.13 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nebensächliches | Tags: Amazon, Apple, mp3, DRM, Musik-Downloads,
Ein Big Mac, eine Cola und einmal die Matura, bitte
Ja, McDonalds bietet jetzt auch die Matura an. In Großbritannien. Dort wird die Kluft zwischen staatlichen Qualifizierungen und Firmenausbildungen immer größer und soll überwunden werden. Die Anerkennung der fundierten Ausbildungskurse von McDonalds und anderen Firmen ist ein erster Schritt zur kompletten Privatisierung der Bildung. Natürlich ist es nicht so, dass die Anwärter aufs Abitur oder einen Hochschulabschluss ihre Auszeichnung zum Lunch serviert bekommen. Auch McDonalds erstellt Zeugnisse genauso wie staatliche Institutionen nach erfolgreich bestandenen Prüfungen.
Für uns Kontinentaleuropäer wirkt das britische System noch seltsam. Es hat aber den Vorteil, dass bereits die schulischen Ausbildungen praxisbezogener sind als in manch anderem Land. In unseren Landen müssen Schüler noch ein wenig auf ihren harten Holzbänken ausharren und Mathe, Physik und Co. ganz trocken und theoretisch büffeln, bis sie den begehrten Abschluss in der Hand halten. Ob sich Deutschland, Österreich oder die Schweiz jemals zu einem vergleichbaren Umsturz des Schulwesens entscheiden, bleibt fraglich.
Um unseren Kids dennoch das Lernen ein wenig zu erleichtern, haben wir ein spezielles Lernpaket im Angebot, das die Schüler von der 5. Klasse bis zur Matura führt: Die umfangreiche Box "Schule und Abitur, Komplettausgabe" macht die Schüler mit 17 CDs, 85 Software-Titeln und 2 DVDs fit für ihre wichtige Abschlussprüfung.
21.02.2008, 16.59 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nebensächliches | Tags: Abitur, Matura, Lernen, Lernpaket, Abi,
Bücher können schützen
Ich überlegte. Hatte ich selbst auch schon ein Buch als Vorwand benutzt, in Ruhe gelassen zu werden? Sofort kam mir Petra in den Sinn. Die Schwester einer ehemaligen Freundin war nicht selten aufdringlich. Mit ihrem Grinsen kommentierte sie vor vielen, vielen Jahren gerne jedes Händchenhalten, jeden Kuss, jeden Schritt, den meine Freundin und ich taten.Eines Tages platzte sie ins Wohnzimmer, als meine Freundin und ich gerade etwas „abhingen“. Sie erblickte mich, wie ich auf dem Sofa lümmelte und las.
„Um was geht’s in deinem Buch?“, fragte sie mich.
Ich las gerade „Mach mir das Walross“. Der Roman von Laurie Foos dreht sich um die Frage, wie man sich zum Künstler entwickelt. Auch klassische Themen wie Erwachsenwerden, Tochter-Vater-Beziehungen und die erste Liebe werden thematisiert.
Ich antwortete spontan: „Es geht um die subtile Zwischenwirkung elterlicher Einflüsse, präadoleszenter Stigmatisierungen und – ich glaube – um die differenzierte Rezeption künstlerischer arbeitender Männer mit Kettensägen.“ Jedenfalls so ähnlich.
Ab diesem Zeitpunkt machte meine ehemalige Fast-Schwägerin einen weiten Bogen um mich, sobald ich ein Buch in der Hand hielt. Und das war gut so.
20.02.2008, 16.42 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Schutz, Bodyguard, Schutzschild,
Ungelesen
Manchmal, na ja eigentlich meistens, wenn ich einen Buchladen betrete, komme ich bis obenhin bepackt mit Büchern wieder heraus. Normalerweise lese ich sie dann nach und nach hintereinander weg. Doch manchmal verschwindet ein Buch aus Platznot ungelesen von meinem Nachtkästchen direkt ins Bücherregal. Wo ich es schließlich vergesse. Bis ich es eines Tages im Vorbeigehen neu entdecke und beschämt von meiner eigenen Ungerechtigkeit dem Buch gegenüber, sofort beginne zu lesen. Eines dieser Exemplare war jüngst „Ein Kind der Liebe“ von Doris Lessing. Ich muss gestehen, dass ich bis dahin noch nicht viel von der frisch gekürten Literatur-Nobelpreis-Trägerin gelesen hatte. Weshalb ich mir auch eben jenes Buch gekauft hatte. Was soll ich sagen? Ich war begeistert. Dass ich von dieser fabelhaften Autorin noch so gut wie nichts gelesen hatte, wurde mir fast möchte ich sagen peinlich. Ihr Schreibstil ist so komplex und dabei doch kristallklar, ihre Figuren so liebevoll und doch so voller Tücke gezeichnet, die Handlung so außergewöhnlich und doch so einfach.
Ich habe mir gleich den nächsten Stapel Bücher gekauft. Dieses Mal ist wieder eine Doris Lessing dabei. Wer mehr über sie wissen will, ist hier gut aufgehoben:
http://www.buecher-wiki.at/index.php/BuecherWiki/LessingDoris
19.02.2008, 16.56 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Autoren | Tags: Doris Lessing, Literatur-Nobelpreis, Schreibstil,
Ausgezeichnete Journalisten
In der griechischen Mythologie galt er als Freund der Menschheit, der Kultur stiftet und die schönen Künste unterstützt: Prometheus brachte den Menschen nicht nur das Feuer, sondern war auch ihr großer Lehrmeister. Er, der "Vordenkende", lehnte sich gegen Zeus auf und schenkte der Menschheit die Kunst des Feuers. Prometheus wird vom V.i.S.d.P., dem Informationsdienst der Medienmacher, als passende Metapher für den Journalismus betrachtet. Auf der Homepage www.goldener-prometheus.de ist zu lesen: "Das selbstbewusste Feuergeschenk an die Menschheit ist eine schöne Metapher auf den Sinn von Journalismus: Willensstark und grüblerisch muss er sein - und dabei selbstbewusst genug, um gegen den Strom schwimmen zu können. Das Feuergeschenk als Lichtbringer verweist auch auf die Aufgabe des Journalismus Aufklärung zu leisten. Journalismus ist für den gesellschaftlichen Fortschritt der Gesellschaft so unverzichtbar wie das Feuer."
Einmal im Jahr verleiht der V.i.S.d.P. den den Goldenen Prometheus an Personen, die sich in der Berichterstattung und/oder Unterhaltungssparte besonders hervorgetan haben. Die hochkarätige Jury setzt sich aus Medienexperten zusammen: Beate Wedekind, Werner Funk oder Udo Röbel sind nur einige große Namen.
Dieses Jahr duften in Berlin durften sowohl Anne Will als auch Heribert Prantl die Statue entgegennehmen. Bei Will lobte die Jury ihre kompetente und unaufgeregte Art der Nachrichtenpräsentation, die sie auch auf das Format der Talkshow übertrug. Prantl wurde wegen seiner "meinungsfreudigen Kommentare zur Online-Überwachung" ausgezeichnet. Und im "Online-Journalismus" bekam der Videoblogger Matthias Matussek für seinen Kultur-Blog auf Spiegel Online den Goldenen Prometheus.
Herzlichen Glückwunsch!
18.02.2008, 16.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: In der Presse | Tags: Presse, Journalismus, Prometheus, Medienmacher,
Ein Körper – viele Bewohner
“Set This House in Order: A Romance of Souls” (deutscher Titel: “Ich und die anderen”) ist Matt Ruffs spannender Deutungsversuch, wie es sich mit einer multiplen Persönlichkeit oder auch dissoziativen Identitätsstörung, die durch schwerste Traumata in der Kindheit ausgelöst werden kann, lebt. Zwar war mir die Handlung, wohl in Anlehnung an Andrews Seelenleben, oft ein wenig zu konfus und sowohl Satzbau als auch Wortwahl manchmal etwas zu amerikanisch. Doch die Art und Weise, wie Ruff ein Phänomen erklärt, das 99 % von uns nur vom Hörensagen kennen, ist unbedingt lesenswert!
15.02.2008, 16.11 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Belletristik | Tags: Matt Ruff, Identitätsstörung, Seelenleben, multiple Persönlichkeit,
Wenigstens das Lesebändchen sollte bleiben
Zwar war meine Oma alles andere als eine Leseratte, doch im Laufe ihrer beträchtlichen Lebenszeit hatte sie einiges angehäuft. Unter anderem auch einige Märchenbücher, Bibelausgaben und Klassiker der Weltliteratur wie Leo Tolstoi oder Goethes Faust – wunderschön gebunden. Nicht selten mit Seide, Brokat oder Samt eingeschlagen. Heute stehen diese Schätze in meiner Bibliothek. Und ich nehme sie immer mal wieder zur Hand. Paperbacks sind schön und gut. Sie sind praktisch und es ist nicht allzu schlimm, wenn der Kaffee mal drauf tropft. Doch ab und zu brauche ich einfach, wie mein ehemaliger Chef mal sagte, etwas „Hapto-Erotisches“ in Buchform.
Und wenn es auch nur das gute alte Lesebändchen ist, das sich immer seltener in neuen Büchern findet. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mir meine Frau schon Lesezeichen in allen Farben und Formen geschenkt hat. Wie schön wäre es, wenn uns Bücherwürmern wenigstens diese alte Herrlichkeit aus vergangenen Zeiten erhalten bliebe.
14.02.2008, 16.04 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Leseband, Lesezeichen,
Rettet das Kulturgut
Mit einem goldenen Kamm strich sie durch ihre langen blonden Locken, mit süßer Stimme lockte sie die Schiffer in den sicheren Tod: Die Nixe Loreley ist eine der faszinierendsten Sagen-Gestalten. Der Fels, auf dem sie der Erzählung nach saß, befindet sich am östlichen Ufer des Rheins bei Sankt Goarshausen. 132 Meter ragt der Schieferfelsen heute aus den Wasserstrudeln. Die Nixe gab nicht nur dem Felsen, sondern auch dem umliegenden Gebiet seinen Namen. Das Loreley-Tal ist ein weltweit bekanntes Ausflugsziel für viele Touristen. Und ist nun wieder in den Blickpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt: Das Mittelrheintal befindet sich auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes – doch nun droht seine Streichung, falls es tatsächlich zum aktuell diskutierten Brückenbau über den Rhein käme. Der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) empfiehlt statt einer Brücke vermehrte Fährverbindungen, eine Alternative, die den Verkehr sichern und gleichzeitig das Kulturgut schützen würde.
Die Bewahrung von Kulturgütern ist ein wichtiges Thema, mit dem wir uns alle befassen sollten. Kulturgut gibt uns Tradition, Identität und ist auch ein merkantiles Pfund, mit dem wir wuchern können. Es gibt viele unterschiedliche Methoden, den Fortbestand unseres wunderbares Erbes zu sichern. Im Rahmen des MEDA-Programms der EU erfolgte eine umfangreiche und anschauliche Zusammenstellung der wertvollsten Kulturgüter des mitteleuropäischen Raums: Begeben Sie sich mit dem Werk „Rettung des Kulturerbes“ auf eine bunte Reise den schönsten Schätzen rund ums Mittelmeer!
13.02.2008, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturgeschichte | Tags: Kultur, Loreley, Denkmalpflege, Kulturgut,
Buch-Communities
Zwar lesen sich die Erfolgszahlen von Lovelybooks großartig: Jetzt, da ich schreibe, gibt es 8.442 registrierte Mitglieder, 37 sind gerade online, es gibt 1358216 Bücher in den verschiedenen Bibliotheken, aber komisch: Das Buch über den Bayerischen Wald, das ich gerade lese, „hat momentan keine Fans bei Lovelybooks“. Aber per Link bei Amazon kaufen kann ich es.
Was will ich damit sagen? Lovelybooks gibt es schon lange. Und in der Zeit haben sich erst etwas mehr als 8.000 deutschsprachige Leser in dieser Community eingetragen? Bei Millionen deutschsprachigen Lesern. Und jeder weiß ja, was registrierte User bedeutet: Schön, wenn von den 8.400 Tausend regelmäßig auf der Seite vorbeischauen. Wobei regelmäßig vielleicht einmal im Monat heißt. Es scheint nicht sonderlich sexy zu sein, sich im Internet über Bücher, die man liest, auszutauschen. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, aber vielleicht braucht man das leibliche Gegenüber, das Gespräch mit Zwischentönen, Mimik und Gestik, um auszudrücken, was ein Buch für die eigene Person bedeutet. Oder es reicht bei den meisten Büchern, sie einfach nur zu lesen.
12.02.2008, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Buch-Community, Lovelybooks, Booksmilers,
Totgesagt, doch quicklebendig: die Lyrik
Aber immerhin: Die Poesie lebt wieder. Der Deutschlandfunk z. B. präsentiert drei Mal am Tag ein Gedicht, was dort eine Lawine an Zustimmung auslöst. Oder ein Verlag wie Kookbooks veröffentlicht in der Zwischenzeit so viele Lyrikwerke wie Prosabücher – mit Auflagen um die 2.000 Exemplare. Die reine Geldvernichtung scheint es nicht mehr zu sein, ein Lyrikbuch zu veröffentlichen. Das haben auch Hörverlage entdeckt. Dort findet Lyrik immer mehr Zuspruch und Produktionen.
Und noch ein Trend, der mit Lyrik zusammenhängt: Immer öfter werden Gedichte aufgeführt. In Poetry-Slam-Veranstaltungen kommen Gedichte auf die Bühne, werden aufgeführt, nähern sich der Musik. Faszinierend!
11.02.2008, 15.52 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Poesie | Tags: Lyrik, Anthologie, Kookbooks, Deutschlandfunk, Poetry slam,
Schön war die Zeit
Vor einiger Zeit habe ich mir ein neues Auto gekauft. Mein alter Opel hatte die 150 000 Kilometer-Schallgrenze überschritten, und so beschloss meine Frau: „Die Karre muss weg!“ Her kam dafür ein geleaster Meriva. Eigentlich eine schöne Sache, doch als ich die Jungfern-Fahrt mit meiner Lieblings-Musik untermalen wollte, erschrak ich zutiefst: Das Auto hat gar kein Kassetten-Fach mehr! Meine Frau lakonisch: „Das hat heute keine Auto-Anlage mehr. Kassetten sind total veraltet.“Veraltet. Da war es. Das schlimme Wort. Das Wort, das niemand gerne hört. Doch leider ist es wahr. Ich, der ich mit Fug und Recht behaupten kann, zur Generation Golf (gut, vielleicht auch etwas davor) zu gehören, bin mit meinen Kassetten, Walkmans, meiner Vorliebe für New Wave und gute alte Vinyl-Platten veraltet!
Aus reiner Nostalgie griff ich am folgenden Abend zu meiner Lieblings-Droge, zum Buch. Ich tröstete mich mit dem Autor, der wie kein anderer das Lebensgefühl einer Generation einfängt, mit Florian Illies, und schwelgte genüsslich mit „Generation Golf zwei“ in der guten „veralteten“ Zeit. Schön war‘s damals …
08.02.2008, 15.57 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kulturgeschichte | Tags: Generations-Gefühl, Opel, Golf, Auto,
Buchmarkt der Zukunft
Wie wird sich der Buchmarkt in den nächsten Jahren entwickeln? Im Moment verändert sich die Medienwelt und mit ihr natürlich auch der Buchmarkt gewaltig.Wird das momentane Streben nach Effizienz und Wachstum weitergehen? Werden nur noch die Bestseller zählen? Wird nur noch der Bestseller von Verlagen und Buchhandlungen gefördert? Und die Leser? Werden die nur noch den effektivsten Weg suchen, um an Informationen zu gelangen? Etwa den Weg über das Internet?
Möglicherweise aber werden Buchhändler und die Buchkultur wieder neu geschätzt. Jedenfalls im Blick auf Erziehung und Bildung. Buchhandlungen könnten als gesellschaftliche Institutionen gesehen werden, die nicht nur Bücher verkaufen, sondern auch eine soziale Rolle haben. Bücher könnten als Bereicherung für das Leben gesehen werden.
Möglicherweise aber wird die Darreichungsform des Inhalts, den Verlage produzieren, gar keine Rolle mehr spielen. Weil wir die verschiedensten Formen von Medien nutzen werden die Inhalte, die früher in Buchform erschienen, in Zukunft als Internet-Content oder TV-Content oder in anderer Form veröffentlicht, Verlage werden sich möglicherweise völlig vom Buch weg bewegen und die Kundenbedürfnisse auf breiter Front individuell befriedigen. Was natürlich auch heißt, dass die Welt der Bücher verloren geht und sich unsere Kultur grundlegend ändert.
Keine Ahnung, wie es mit dem Buchmarkt weitergeht. Signale gibt es in alle drei Richtungen. Vielleicht wird die Zukunft ein Konglomerat von allen drei Möglichkeiten. Es bleibt spannend.
07.02.2008, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Buchmarkt, Medienwelt, Internet, Buchkultur, Verlage,
Literaturmetzgerei
Wirklich originell, was Herr Metzger macht! Seinen Verlag nennt er Literaturmetzgerei und seine Bücher liefert er unbeschnitten aus. Das Unbeschnittensein kennt man aus dem Judentum. Aber bei Büchern? Ja, es gibt auch unbeschnittene Bücher. Das sind die Bücher, deren Druckbögen zwar gefalzt, geheftet und in Buchform gebracht sind, deren Seiten aber noch aufgeschnitten werden müssen. Anglo-amerikanische Verlage lieferten noch vor wenigen Jahren mengenweise unbeschnittene Bücher aus, aber im deutschsprachigen Raum gab es sowas schon seit Adam und Eva nicht mehr.Vor kurzem erschienen die ersten Titel der Literaturmetzgerei. Unbeschnitten. Der Verleger Klaus Metzger meint, zum Lesen gehöre nicht nur ein scharfer Verstand, sondern auch ein scharfes Messer. Ein Buch will bearbeitet werden! Der Vorgang des Aufschneidens macht das deutlich. Er steht symbolisch für das geistige Aufschneiden eines Buches.
Wohl, wohl! Herr Metzger! Wie recht Sie haben! Zuerst war ich versucht, Ihre Idee für einen billigen Marketing-Trick zu halten, Ihren neuen Verlag ins Gespräch zu bringen. Sicher: Man redet über Sie und Ihre Literaturmetzgerei (und schreibt darüber wie ich z. B.), aber billig ist Ihre Marketing-Idee keineswegs! Ich ziehe den Hut. Gute Ideen wie Ihre fehlen uns Büchermenschen oft, um Bücher ins Gespräch zu bringen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren guten Büchern zum Aufschneiden! Und natürlich noch viele weitere neue Ideen fürs Bücherland!
06.02.2008, 16.57 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Literaturmetzgerei, unbeschnittene Bücher, neuer Verlag, Bücher zum Aufschneiden, Bücherland,
Unwort des Jahres
Die Verblüffung ist groß: Das Unwort des Jahres ist „Herdprämie“. Kritiker beanstanden, dass dieses Wort weit weniger gesellschaftliches Aufsehen erregte als Konkurrenzwörter wie „klimaneutral“ oder „entartet“, Wörter, die auf Platz 2 und 3 gewählt wurden.
Das Unwort des Jahres wurde in diesem Jahr zum 17. Mal definiert. Der Jury gehören als ständige Mitglieder die Professoren Margot Heinemann (Leipzig), Nina Janich (Darmstadt), Martin Wengeler (Düsseldorf) und Schlosser an. Vertreter der Sprachpraxis sind in der Jury die Journalisten Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) und Sonia Mikich (WDR).
Eingesandt wurden 969 Wort-Vorschläge bei mehr als 1.800 Einsendungen. Die Häufigkeit der einzelnen Vorschläge unter den Einsendungen ist nicht das Kriterium für die Auswahl. „Herdprämie“ wurde zum „Unwort des Jahres 2008“ gewählt, weil der Begriff Frauen, die ihren Nachwuchs selbst erziehen wollen, diffamiert, so die Auskunft der Jury.
Was denken Sie darüber? Welches Wort wäre nach Ihnen Unwort des Jahres geworden?
05.02.2008, 16.54 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: In der Presse | Tags: Herdprämie, Unwort,
Fantasy-Boom
Auch im Film ist Fantasy ein Riesenerfolg. Man denke neben den Harry-Potter-Verfilmungen nur an die Filmfassung von J. R. R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“. Es scheint in unserer technisierten Gesellschaft ein Grundbedürfnis nach Magie und Fantasie zu geben, das altersübergreifend ist. Und das bedienen viele Autoren. Zu nennen sind hier Philip Pullman, Jonathan Stroud, Kai Meyer, Nina Blazon, Cornelia Funke, Peter Schwindt, Antonia Michaelis und andere.
In der Zwischenzeit ist die Fantasy so unübersichtlich geworden, dass man sich als Buchhändler schon gut auskennen muss, um die „richtigen“ Bücher vorrätig zu halten. Und Platz nehmen Fantasy-Bücher auch ordentlich weg. Meist handelt es sich um Wälzer, die von den Fans verschlungen werden. 300 Seiten ist die Untergrenze. Und oft erscheint Fantasy gleich in Reihen.Trivial ist dieses Genre schon längst nicht mehr. Viele Autoren regen zum philosophischen Nachdenken an oder behandeln Themen wie die Umwelt oder das Miteinander verschiedener Kulturen. Manchmal merkt man nicht einmal gleich, dass man Fantasy liest, denn nicht in jedem Fantasy-Werk treten langbärtige Zauberer auf.
Besonders beliebt ist Fantasy bei Jungs. Ihnen bietet sie Identifikationsfiguren, Helden, die kämpfen müssen, die gerecht sind … Da Jungs nicht so viel lesen wie Mädchen, wünsche ich mir unter diesem Aspekt noch einen langen Boom der Fantasy-Literatur.
04.02.2008, 01.03 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Kinder und Jugend | Tags: Fantasy-Welle, Fantasy-Bücher, Identifikation,
Ein neues Dateiformat für E-Books
Aber vielleicht liegt es auch an den unterschiedlichen Formaten, dass sich E-Books und entsprechende Lesegeräte nicht durchsetzen. Bisher gibt es etwa zehn unterschiedliche Formate für E-Book-Lesegeräte. Das ist noch verwirrender als auf dem Markt für Video-Speicherformate und wahrscheinlich auch ein Grund für die nur leicht steigenden Umsätzen mit E-Books.Jetzt soll ein universales Format durchgesetzt werden. Das International Digital Publishing Forum (IDPF), das ist die Vertretung von 90 amerikanischen Verlagen, Produzenten, Dienstleistern und verschiedenen Institutionen, hat einen neuen Standard namens Open Publication Structure 2.0 definiert. Die Dateien tragen die Endung .epub. Mal sehen, ob .epub hilft oder nur das elfte Format für E-Books ist. Immerhin hat die Hachette Book Group USA laut Börsenblatt 44-2007 erklärt, dass sie zukünftig alle digitalen Titel in diesem Format ausliefern will. Ein Erfolg des Formats hängt aber natürlich davon ab, dass alle Verlage dafür votieren.
01.02.2008, 09.55 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bücher allgemein | Tags: Amazon, Kindle, E-Book-Lesegerät, iPod, Video-Speicherformate, IDPF, Hachette,



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