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20.01.2012, 08.56 | (0/0) Kommentare | PL

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30.11.2011, 14.30 | (0/0) Kommentare | PL

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08.07.2011, 11.08 | (0/0) Kommentare | PL

Projektmanagement - erfolgreich planen

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Zu jedem Schritt erläutert Meier praxiserprobte Tools, deren Anwendung mit Übungen trainiert wird: Sie erfahren, wie Sie Projektideen prüfen, Projekte initiieren, planen, durchführen, steuern und abschließen. Mit interaktivem Internet-Workshop!
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Grundlagen, Methoden und Techniken des modernen Projektmanagements, anschaulich vermittelt: "Projektmanagement" bietet professionelle Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erfolgreiche Projekte.

Wie überprüft man, ob eine Projektidee etwas taugt? Wie werden Projekte geplant, duchgeführt und gesteuert? Und wie funktioniert eigentlich die Qualitätssicherung, was muss alles in den Abschlussbericht?

Antworten auf diese Fragen finden sich in dem praxisnahen Handbuch Projektmanagement - mit interaktivem Internet-Workshop!

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11.05.2011, 11.24 | (0/0) Kommentare | PL

Das Evangelium nach Pilatus, 3 CDs

Die Anfänge des Christentums auf drei CDs gebannt und unkonventionell erzählt.

Eric-Emmanuel Schmitt, preisgekrönter Erfolgsautor und nach eigenen Angaben "gläubiger Philosoph und zweifelnder Christ", erzählt "Das Evangelium nach Pilatus" auf seinen eigene, unkonventionelle Art. Erfrischend anders, vertraut und doch so ganz anders. Eine Geschichte, die man glaubt, gut zu kennen, wird so erzählt, als hörte man sie zum ersten Mal.

Eric-Emmanuel Schmitt studierte in Lyon und Paris Musik und Philosophie. Mit dem Buch »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« wurde er zum weltweit gefeierten Autor.

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21.03.2011, 16.13 | (0/0) Kommentare | PL

Glückswolke geschrumpft

"Glückswolke geschrumpft" ist ein wunderbares Buch für junge Mädchen von der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Cornelia Manikowsky: lustig und einfühlsam zugleich. Ab 9 Jahren!

Katja und Kristin sind ein Herz und eine Seele:  nichts und niemand kann die zwei quirligen Mädels trennen. Dachten sie. Doch dann zieht Kristin mit ihrer Mutter in eine andere Stadt und plötzlich ist alles anders. Die gemeinsam geplante Zukunft scheint sich in Luft aufzulösen und zu allem Überfluss verliebt sich Katja auch noch in Jon. Streit und Eifersüchteleien herrschen zwischen den Mädchen, bis plötzlich alles ganz anders kommt als erwartet...

Cornelia Manikowsky veröffentlich seit 1988 Erzählungen und Kurzprosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Unter anderem erhielt sie für ihre Texte zahlreiche Preise und Stipendien. "Glückswolke geschrumpft" ist ihr erstes Kinderbuch.

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21.02.2011, 15.58 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Pole, der mir ans Herz gewachsen ist

Gäbe es einen Preis für den kompliziertesten Autorennamen, wäre dieser hier einer meiner Favoriten: Andrzej Szczypiorski. Ausgesprochen klingt der polnische Name wunderbar melodisch, beim Schreiben muss man sich allerdings richtig konzentrieren.

Literarisch ist Szczypiorski einer meiner Favoriten, seitdem ich seinen wohl bekanntesten Titel, „Die schöne Frau Seidenman“ gelesen habe. Was da aus dem Warschau während des Zweiten Weltkriegs geschildert wird, ist nichts weniger als ein ganzes Universum an menschlichen Empfindungen – Feigheit, Mitgefühl, Hass, Wahnsinn und Hoffnung. Viele Einzelschicksale spiegeln sich in der Verhaftung der jüdischen Arztwitwe Irma Seidenman und erzählen dabei Polens wechselvolle Geschichte zu dieser Zeit.

Dass Andrzej Szczypiorski ein philosophischer Chronist und sensibler Beobachter ist, zeigt sich auch in seinem Buch „Der Teufel im Graben“. Hier wirft die Vergangenheit des Krieges erneut Schatten auf das Dasein der handelnden Personen und lässt die Zeiten verschwimmen. In einem Nest in der polnischen Provinz trifft der durchreisende Stanislaw Ruge auf Rostocki, der in diesem Dorf lebt und Ruge für einen ehemaligen Kollaborateur hält. Der Verdächtige wird am folgenden Tag tot auf den Bahngleisen aufgefunden – war es tatsächlich Selbstmord?

Das bei Andrzej Szczypiorski immer wiederkehrende Motiv der Kriegs- und Nachkriegszeit erklärt sich aus seiner Biographie: Er erlebte als Jugendlicher die Besetzung seiner Heimatstadt Warschau durch die Deutschen, zeitweise war er im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Rastlose politische Aktivität kennzeichnete sein ganzes Leben, noch in den neunziger Jahren war er Mitglied des polnischen Parlaments.

Szczypiorskis Todestag jährt sich in diesen Tagen zum zehnten Mal – Grund genug, den polnischen Autor und ein Stück literarisches Europa (wieder)zu entdecken.

http://www.jokers.de/3/14603605-1/buch/der-teufel-im-graben.html

Autoren

Andrzej Szczypiorski, KZ Sachsenhausen, Chronist, polnischer Autor

08.06.2010, 15.09 | (0/0) Kommentare | PL

Am Strand

Florence liebt Edward und Edward liebt Florence. So weit so gut. Dass das Verharren in dieser Ausgangssituation keinen guten Roman ergeben würde, ist unschwer zu erkennen. Da es sich bei Ian McEwans „Am Strand“ aber um einen sehr guten Roman handelt, muss hier also noch etwas kommen. Florence und Edward also, ein frisch verheiratetes junges Paar, verbringen 1962 ihre Flitterwochen im südenglischen Chesil Beach. Die Hochzeitsnacht steht bevor und das Paar läutet den bedeutenden Abend mit einem mehrgängigen Festessen ein.

Die Nerven der beiden sind zum Zerreißen gespannt, aus lauter Nervosität führt man eine belanglose Smalltalk-Konversation, schließlich steht die erste körperliche Annäherung der unerfahrenen Eheleute an – Anfang der 60er Jahre im prüden England durchaus die Regel.

Während Edward die Intimität kaum erwarten kann, kämpft Florence jedoch gegen Widerwillen, ja regelrechten Ekel an. Für sie ist allein die Vorstellung, sich ihrem Mann körperlich zu nähern, ein Alptraum. Das ganze Unterfangen endet folgerichtig in einem Desaster und der raschen Trennung des Paares. Und all das tragischerweise, obwohl sich die Eheleute aufrichtig lieben und Edward auch als alter Mann seine damalige Ehefrau nicht vergessen kann. Eine traurige Geschichte, aber faszinierend und brillant erzählt.

Wie in seinen anderen Werken, etwa „Abbitte“ oder „Saturday“, schafft es McEwan, eine ganz persönliche Geschichte zu schildern und damit gleichzeitig den Zeitgeist einer Epoche einzufangen. Und genau das ist zweifellos Ian McEwans große Kunst, denn viele seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt und Literaturpreise gab es für den britischen Schriftsteller schon zuhauf.

Britisches Understatement herrscht bei uns natürlich, was den Preis des Buches angeht. Aber ganz ohne Understatement sage ich Ihnen: dieses Buch ist großartig!

http://www.jokers.de/3/13875690-1/buch/am-strand.html

30.04.2010, 11.24 | (0/0) Kommentare | PL

Tucholsky war nicht nur politisch

Den meisten seiner Texte merkt man seine zerrissene Seele kaum an. Und doch beging Kurt Tucholsky 1935 im schwedischen Exil Selbstmord. Er spaltete die Meinungen der Leser wie kaum ein anderer nicht nur zu Lebzeiten während der Weimarer Republik, sondern weit über seinen Tod hinaus. Wer kennt nicht seinen Ausspruch „Soldaten sind Mörder“? Das Zitat stammt aus Tucholskys Werk Der bewachte Kriegsschauplatz:

Tucholsky„Der Feldgendarm wachte darüber, dass vorn richtig gestorben wurde. Für viele war das gar nicht nötig. Die Hammel trappelten mit der Herde mit, meist wussten sie gar keine Wege und Möglichkeiten, um nach hinten zu kommen, und was hätten sie da auch tun sollen! Sie wären ja doch geklappt worden, und dann: Untersuchungshaft, Kriegsgericht, Zuchthaus, oder, das schlimmste von allem: Strafkompanie. [...] Manche Nationen jagten ihre Zwangsabonnenten auch mit den Maschinengewehren in die Maschinengewehre. So kämpften sie. Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“

Doch Kurt Tucholsky war keineswegs „nur“ ein politischer Journalist. Viele seiner Werke sind geprägt von seinem speziellen Humor, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse kommentiert. Doch auch der Mensch als Individuum bekommt wie der Mensch als Herdentier immer wieder auf ironisch-bezaubernde Weise sein Fett ab. Ganz besonders hat es mir sein Frühlingsgedicht angetan:

Das Lenzsymptom zeigt sich zuerst beim Hunde,
dann im Kalender und dann in der Luft,
und endlich hüllt auch Fräulein Adelgunde
sich in die frisch gewaschene Frühlingskluft.

Ach ja, der Mensch! Was will er nur vom Lenze?
Ist er denn nicht das ganze Jahr in Brunst?
Doch seine Triebe kennen keine Grenze –
dies Uhrwerk hat der liebe Gott verhunzt.

Der Vorgang ist in jedem Jahr derselbe:
Man schwelgt, wo man nur züchtig beten sollt,
und man zerdrückt dem Heiligtum das gelbe
geblümte Kleid – ja, hat das Gott gewollt?

Die ganze Fauna treibt es immer wieder:
Da ist ein Spitz und eine Pudelmaid,
die feine Dame senkt die Augenlider,
der Arbeitsmann hingegen scheint voll Neid.

Durch rau Gebrüll lässt sich das Paar nicht stören,
ein Fußtritt trifft den armen Romeo
mich deucht, hier sollten zwei sich nicht gehören...
Und das geht alle, alle Jahre so.

Komm, Mutter, reich mir meine Mandoline,
stell mir den Kaffee auf den Küchentritt.
Schon dröhnt mein Bass: Sabine, bine, bine ...
Was will man tun? Man macht es schließlich mit.

Selbstverständlich haben wir einen ganzen Fundus an Werken von Kurt Tucholsky in unserem Programm: Stöbern Sie doch einfach mal darin!

(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

19.03.2010, 08.07 | (0/0) Kommentare | PL

Ich lese sie gern nörgeln

Die FahrtWas ich an Sibylle Berg mag: Sie kann gut schreiben, ihre Charaktere wirken immer ein bisschen verloren, sie nennt auch unangenehme Dinge beim Namen und sie kann unnachahmlich schimpfen, zetern, motzen, nörgeln und zynisch sein.

Ich weiß, das klingt jetzt alles ganz schön negativ, aber Frau Berg macht das auf eine sehr nonchalante Art. Sie macht es so, dass man, wenn man ein Bergsches Werk gelesen hat, nicht mehr selbst schimpfen und nörgeln muss, weil das ja gerade auf unübertroffene und sehr effiziente Weise bereits erledigt wurde. Gern lässt sie Menschen in der Nähe und in der Ferne das Glück suchen. Klar, dass das meist schief geht. Kommt ja immer irgendwas dazwischen. Ein Tsunami oder die lästigen Mitmenschen.

In „Die Fahrt“ begeben sich die unbelehrbaren Glückssucher an die exotischsten Orte, um Sinn zu finden. Andere bleiben zu Hause und hoffen dort darauf, dass endlich etwas passiert. Wie wahrscheinlich alle Berg-Leser glaube auch ich daran, dass sich hinter der vordergründigen Misanthropie, hinter all dem Ekel und der brillant formulierten Wut so etwas wie zarte Menschenfreundlichkeit verbirgt. Ihre Figuren sind immer scharf konturiert und werden in ihrem Scheitern ausgeleuchtet. Gerade deshalb kommt oft Sympathie auf mit diesen Menschen, die alles daran setzen, ihrem belanglosen Leben ein paar beseelte Momente abzutrotzen. Das alles ist in der eleganten Unverblümtheit geschrieben, wie ich sie an Sibylle Berg schätze. Mein Tipp: Unbedingt lesen!


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

31.08.2009, 08.51 | (0/0) Kommentare | PL

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