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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachdenkliches

Psychologie-Klassiker

PsychologieAn wen denken Sie, wenn Sie „Psychotherapie“ und „Analyse“ hören? Natürlich: An Sigmund Freud, den österreichischen Begründer der Psychoanalyse. „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.“, stellte Sigmund Freud treffsicher fest.

Doch auch seine Schüler und Mitarbeiter machten von sich reden: Alfred Adler beispielsweise hinterließ ebenso bedeutende Schriften und Erkenntnisse. Der Psychologe und Psychiater lebte von 1870 bis 1937, eines seiner bekanntesten Zitate ist: „Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.“

Und wenn Sie an die neueren Forschungsergebnisse der Psychologie denken? Welche Themen, welche Namen fallen Ihnen dazu ein? Sicherlich darf auf dieser Liste ein amerikanischer Wissenschaftler nicht fehlen: Martin Seligman. Der Forscher beschäftigte sich eingehend mit dem Phänomen des Glücks. Mit seiner entwickelten Strategie schaffen es angeblich sogar die ärgsten Pessimisten (die wohl gemerkt eine kürzere Lebenserwartung als Optimisten haben), dem Leben positive Seiten abzugewinnen.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Gefühle, eben auch das Glücklichsein, entstehen und weshalb sie manchmal so schwer zu kontrollieren sind: Auch dann ist unser Werk „50 Klassiker der Psychologie“ für Sie bares Gold wert. Aber nein, keine Bange, teuer ist dieses „Must have“ überhaupt nicht: Für weniger als 8 Euro haben Sie die wichtigsten Werke und Erkenntnisse aus über 150 Jahren Psychologie-Geschichte von den Anfängen der Psychoanalyse bis zu modernsten Erkenntnissen der Neurologie bei sich zu Hause.


(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

05.02.2010, 10.18 | (0/0) Kommentare | PL

Deutsch in einer Woche

griechischHaben Sie in der letzten Zeit auch in den Medien diesen schüchternen jungen Mann gesehen? Der hinter seinen Brillengläsern so nett und normal aussieht, aber einer der wenigen Ausnahmegenies der Welt ist?

Daniel Tammet heißt er und hat mich unglaublich beeindruckt. Weniger mit dem Können, die Zahl Pi bis sonst wohin rezitieren zu können – das ist so dermaßen jenseits meines Vorstellungsvermögens und meiner Lebenswelt, damit kann ich recht wenig anfangen –, sondern mit seiner offenkundigen Fähigkeit, binnen kürzester Zeit eine ihm bis dahin fremde Sprache zu erlernen und zwar nicht auf dem unteren Touristen-Niveau.

Daniel Tammet saß im Fernsehstudio eines deutschen Spätabendunterhalters und wurde zu seinen Begabungen interviewt, er antwortete auf Deutsch. Langsam zwar und bedächtig, doch grammatikalisch so korrekt und mit derart präzisem Wortschatz, dass sich viele Muttersprachler davon etwas abschauen könnten. Er hat mit Hilfe einer Sprachtrainerin innerhalb einer Woche soviel Deutsch gelernt, dass er das Gespräch souverän bewältigen konnte. Auch diese Trainerin zeigte sich überwältigt von Tammets Sprachtalent.

Daniel Tammet spricht über zehn Sprachen und hat eine eigene Sprache, das „Mänti“, erfunden. Der junge Brite ist ein „Savant“, besitzt also eine so genannte Inselbegabung. Daniel Tammet hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autismus, eine häufige Wahrnehmungsstörung unter den Inselbegabten. Wie viele Autisten hat auch er Schwierigkeiten im Alltag und liebt die Routine immer wiederkehrender Rituale. All das kann man in seinem aktuellen Buch „Wolkenspringer“ nachlesen. Auf mich machte Daniel Tammet einen sehr freundlichen Eindruck und wirkte deutlich bescheidener und sympathischer als die anderen Talkshow-Gäste aus Politik und Wirtschaft. Und besseres Deutsch sprach er auch …
Selbstverständlich würden Sie mir nicht glauben, dass Sie mit unseren Sprachkursen eine neue Sprache innerhalb einer Woche lernen können. Das verspreche ich Ihnen auch nicht, aber diese Eile muss ja auch gar nicht sein – bis zum Sommerurlaub ist noch genügend Zeit. Hier finden Sie eine Auswahl an Sprachkursen für viele Sprachen.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

31.03.2009, 12.24 | (0/0) Kommentare | PL

Illustrierte Geschichte der Medizin

Geschichte der MedizinVor kurzem plagte mich eine schwere Erkältung: Mein Hals war entzündet, meine Nase zu, mein Kopf schmerzte. Natürlich war ich damit auch psychisch nicht auf der Höhe. Vor allem meine Frau bekam meine schlechte Laune ab. Ich hatte keine Zeit zum Arzt zu gehen, und wahrscheinlich hätte der mir auch nur irgendwelche Medikamente aufgeschrieben. Also beschloss meine Frau, mich mit alten Hausmittelchen zu kurieren. Sie ließ mir ein heißes Eukalyptusbad ein, braute mir einen Ingwer-Tee und beruhigte meine gereizten Schleimhäute mit einem Kamille-Inhalationsaufguss. Und siehe da: Es wirkte. Ich fühlte mich am nächsten Tag gleich viel besser. Ganz ohne Medikamente. Man braucht also nicht immer die moderne Medizin. Klar: Auch früher überlebten Menschen manche Verletzungen und Krankheiten.

Schon zu Homers Zeiten gab es Darstellungen von Verwundungen und Heilungen. Die Medizin war schon lange vor Christi Geburt eine angesehene Kunst. Noch heute schwören unsere angehenden Ärzte den Eid des Hippokrates. Und das Jahrtausende nach seiner Schaffenszeit! Hippokrates lebte von 460 – 380 v. Chr., durch ihn wurde die Medizin, die schon lange vorher ausgeübt wurde, zur praktischen Kunst. Unter seinem Namen wurden etwa siebzig Bücher verfasst, er war derjenige, der behauptete, dass jede Krankheit organische Ursachen hat. Er schuf die Basis unserer westlichen Medizin. Heute sehen Medizinphilosophen Krankheiten unter etwas anderen Voraussetzungen. Sie sagen, dass organische Schädigungen psychische Ursachen haben können, stellen also Hippokrates in gewisser Weise auf den Kopf.

Für alle, die sich kulturhistorisch über die Entwicklung der Medizin und der ihr zugrunde liegenden Philosophie informieren möchten, haben wir das reich bebilderte Werk „Illustrierte Geschichte der Medizin“ im Angebot. Hier können Sie detailliert nachschlagen, wie jede Epoche mit Grippe und Co. umging.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

22.03.2009, 09.04 | (0/0) Kommentare | PL

Tanzlieder, manchmal recht düster

Balladen„In Deutschland erhält das Wort Ballade seit dem 16. Jahrhundert die Bedeutung Tanzlied, dieses Lied beinhaltet eine Erzählung in Liedform. Parallel zum Begriff der Ballade hat sich in Deutschland der Terminus Romanze eingebürgert. Eine Romanze bedeutet ein episches, volkstümliches meist erzählendes Lied. Der Begriff Romanze entspringt dem Spanischen romance. Romanze und Ballade werden daher lange Zeit synonym verwendet. Heute versucht man die Begriffe zu trennen, indem man Romanzen einen komischen Charakter unterstellt und im Kontrast dazu den Balladen eher den düsteren, ernsten Aspekt.“

So wissenschaftlich-nüchtern wird auf der Seite (übrigens ein toller Surf-Tipp!) www.balladen.de eine Ballade definiert. Die Gelehrten der Seite haben sicher Recht. Und irgendwie scheint auch das Wort Ballade mit dem Spanischen verwandt: Finden Sie nicht, dass es sich ein wenig wie „bailar“, also „tanzen“ anhört?

Und doch: Eine Ballade ist oft schwermütig, oft eher melancholisch, als dass sie zum Tanzen und Feiern einladen würde. Der „Erlkönig“ ist ein solches Beispiel. Ich lernte ihn vor Jahrzehnten in der Schule auswendig. Und noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich seine Strophen lese. Aber eine Ballade ist nicht zwangsläufig düster oder unheimlich: Der „Zauberlehrling“ beispielsweise ist durchaus amüsant und unterhaltsam.

Hier zur Erinnerung die erste Strophe des Klassikers von Goethe:

„Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch“

Für alle Freunde dieser wunderbaren Literaturgattung haben wir gerade das „Balladenbuch“ im Angebot: Hier finden Sie die wunderbarsten deutschen Balladen mit wertvollen Holzschnitten nach Entwürfen bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts.



(geschrieben von Matthias Stöbener)

28.02.2009, 14.54 | (0/0) Kommentare | PL

Auf Nummer sicher

SkivergnuegenSeit Wochen vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von weiteren Skiunfällen in den Bergen berichtet wird: Das traumhafte Winterwetter lockte zahlreiche Wintersportler auf die Pisten, um sich mit Ski, Snowboard oder Rodel zu vergnügen. Doch die Kälte sorgte im Handumdrehen für vereiste Abfahrten, die hart wie Beton wurden. Viele lebensbedrohliche Zusammenstöße von Freizeitsportlern zeigten, wie gefährlich dieses schöne Hobby sein kann.

Was soll man tun, fragen sich die Medien: Helmpflicht einführen? Eine „Ski-Polizei“ für die Sicherheit der Pisten engagieren? Pisten sperren, wenn sie vereist oder überfüllt sind? Es ist schwierig, hier zu einer sinnvollen Entscheidung zu gelangen: Wie können Berge sicherer gemacht werden, ohne dass über Kontrolle und Vorschriften die Selbstverantwortung der Menschen beschnitten wird?

Ich selbst fahre schon länger nicht mehr in die berühmten Skigebiete – mir ist es dort einfach zu voll, zu laut, zu dreckig. Nichtsdestotrotz will ich nicht auf das Vergnügen verzichten, das mir eine verschneite Winterlandschaft bereitet. Also wähle ich Routen, die nicht so überlaufen sind.

Wenn auch Sie Alternativen zu den bekannten Touristenbergen suchen, empfehle ich Ihnen das Buch „Skitouren in Nordtirol“. Dieses Werk zeigt Ihnen die besten Skitouren für Anfänger bis hin zu Profi-Tourengängern. Und das Beste: Alle Tourendaten können aus dem Internet herunter geladen und auf ein Navi gespielt werden – so ist auch die Orientierung im einsamen Gelände ganz sicher!


 (geschrieben von Matthias Stöbener)

31.01.2009, 09.45 | (0/0) Kommentare | PL

Gut angelegt, gut aufgelegt

FinanzweltHaben Sie Ihre Finanzen fest im Griff? Wissen Sie Bescheid über Abgeltungssteuer, Zinssätze und Inflationsrate? Haben Sie dabei auch an Ihre Rentenvorsorge gedacht? Oder sind Sie der „dynamische“ Typ und setzen gern mal den ein oder anderen Sparstrumpf auf Aktien?

Warum ich Ihnen all diese Fragen stelle? Weil ich vor kurzem überraschend etwas Geld von meiner Tante bekommen habe und das Sümmchen jetzt gewinnbringend investieren möchte. Doch wo? Um das zu klären, habe ich mich letzte Woche mit drei Bankberatern getroffen. Anstatt jedoch Licht ins Dunkel der Finanzwelt zu bringen, wurden mir weitere Berater empfohlen zu Altersvorsorge, Bausparen und Börsengeschäften. Auch Kollegen und Freunde gaben mir Tipps. Der eine riet mir, in Immobilien zu investieren, der andere schwärmte von einem Konto in Österreich.

Als der dritte ernsthaft vorschlug, mir die Zähne vergolden zu lassen, fasste ich einen Entschluss: Ich informiere mich selbst, denn mein objektivster Berater bin immer noch ich selbst. Deshalb legte ich mir gestern alle Bücher zu, die ich zum Thema Geldanlage, Aktien, Anleihen und Fonds finden konnte. Wenigstens bin ich so umfassend informiert über den Markt – und das ist doch die beste Anlage überhaupt, oder?


31.08.2008, 14.03 | (0/0) Kommentare | PL

Totale Überwachung

BiergartenManchmal überfällt mich die nackte Panik. Zum Beispiel, wenn ich in der Zeitung lese, dass Konzerne wie Lidl sogar die privatesten Handytelefonate ihrer Mitarbeiter überwachen. Was George Orwell 1949 mit dem Roman „1984“ vorhersagte, ist bittere Realität. Die Zeichen, so scheint mir, deuten darauf hin, dass auch bei uns bald die totale Überwachung herrscht, und schon Gedanken reichen, um Menschen hinter Gitter zu stecken.

Man muss es sich nur mal vor Augen führen: Per Handy – auch wenn es ausgeschaltet ist – kann jeder Schritt überwacht werden. Sobald der PC hochgefahren wird, ist man automatisch online. Alles, was dann am Bildschirm passiert, ist legal nachprüfbar. Egal, ob ich meiner Frau per Mail für die wunderbare Nacht danke oder Rechnungen schreibe. Doch auch ohne PC und Handy ist es ganz leicht, jeden von uns zu orten. Die automatische Kennzeichenregistrierung speichert jede Autonummer, inklusive Fahrer natürlich, der vorbeifährt. Und auch an Bahnhöfen und S- oder U-Bahn-Stationen sorgen Kameras dafür, dass dem Staat niemand entgeht. Selbstverständlich alles nur zum Schutze des Bürgers.



Und heute las ich, dass sogar Biergärten per Kamera überwacht werden. Da stellt sich dann doch die Frage: Warum? Weil Biergärten der übliche Ort sind, um Terroranschläge zu planen? Ich kann die Gründe nicht mehr nachvollziehen, die uns aufgetischt werden, damit wir die Überwachung schlucken.

21.04.2008, 17.18 | (0/0) Kommentare | PL

Umwälzungen

Werden Verlage in der Wissens- und Bildungsgesellschaft der Zukunft noch den gleichen Stellenwert haben wie heute? Werden Verlage in der Zukunft auch noch die Leitbranche für Wissen und Bildung sein? Bisher waren es hauptsächlich Verlage, die im Meer des Wissens Orientierung geschaffen haben, Bildung organisiert haben.

Sicher ist heute im Zeitalter der elektronischen oder digitalen Information diese Kompetenz genauso gefordert wie bisher. Vielleicht sogar noch mehr, denn jeder von uns weiß, wie schwer es trotz Google und anderen Suchmaschinen ist, im Internet vertrauenswürdige Inhalte zu finden, eine Struktur des Wissens zu entdecken. Wer übernimmt in Zukunft die Lotsenfunktion im Meer des Wissens? Nur noch die Suchmaschinen? Oder die freien Communitys, die sich um Webseiten wie die Wikipedia bilden?

Wahrscheinlich werden Verlage auch in Zukunft nicht überflüssig werden mit ihren Dienstleistungen der Prüfung, Strukturierung und Präsentation des Wissens. Aber sie werden sich mehr anstrengen müssen, Gehör zu finden, sich am Markt durchzusetzen. Am Markt, das heißt immer mehr im Internet. Dort, wo es Wikipedia und ihre vielfältigen Ableger gibt, dort, wo Universitäten ihre Veröffentlichungen anbieten, Forscher-Communities Artikel kostenlos ins Netz stellen, um sich auszutauschen und Foren zu bestimmten wissenschaftlichen Themen existieren. Vielleicht wird es bald viele Inhalte nicht mehr in gedruckter Form geben, weil sich Wissen immer schneller weiterentwickelt und Inhalte in digital-dynamischer Form dargereicht werden. Die Sach- und Fachbuch-Verlage, die es versäumen, sich auf diese neuen Gegebenheiten einzurichten, werden es schwer haben zu überleben.

31.03.2008, 16.56 | (0/0) Kommentare | PL

Auf ein Wort

Stil und Etikette sind in wie nie zuvor. Der gute alte Knigge verkauft sich in Neuauflagen für Büro, Heim, Freundeskreis, ja sogar für den Sport so gut wie nie. Und doch scheint es mir, als hätten die Menschen in den letzten Jahren die Rücksicht auf andere verloren. Ein Eindruck, der sich in den letzten Monaten massiv verstärkt hat. Und zwar genau in der Zeit, in der die Menschen doch so besonders gut und freundlich hätten zueinander sein sollen: in der Advents- und Weihnachtszeit.

Angefangen mit einer guten Bekannten, die plötzlich mit einem gebrochenen Bein an ihre Wohnung im 4. Stock gefesselt wurde. Die Selbständige ist ledig und erzählte mir, dass ihr niemand aus ihrem großen Freundeskreis zu Hilfe kam. Nicht einmal eingekauft hat jemand für sie. Es geht weiter mit einer Bekannten, die plötzlich am Unterleib operiert werden musste - und der genau eine Freundin die Hand hielt. Der Rest scheute sogar das Telefonat.

Ich könnte noch viele weitere Beispiele aufzählen von Menschen in Not, denen nicht die Freunde beistanden, die über genug Zeit, Geld und Ruhe verfügten. Nur Menschen, die selbst wissen, wie hart der Wind des Lebens bläst, kümmern sich manchmal. Die meisten aber verfolgen die Not anderer aus sicherer Distanz. Aus irgendeinem Grund, so scheint es mir, haben sie Angst, das Unglück könnte auch ihnen ihre Gesundheit, ihre Haus, ihren Job oder ihren Lebenspartner rauben.

So ist es kein Zufall, dass zum Jahresende die Selbstmordrate um ein Vielfaches den Jahresdurchschnitt übertrifft. Denn all jene, die zu Weihnachten keine Familie haben, bei der sie bleiben können, haben plötzlich auch keine Freunde mehr, die ihnen zumindest einmal eine Weihnachtskarte schicken. Irgendwie traurig.

28.01.2008, 15.26 | (0/0) Kommentare | PL

Liebe und Trennung

Liebe Und TrennungDen statistischen Angaben zufolge steigen im Urlaub die Trennungsraten rapide an. Besonders in der Zeit zwischen den Jahren: Die Paare bemerken "plötzlich", dass sie außerhalb des Alltags, der sich um Arbeit und Versorgung dreht, wenig miteinander anzufangen wissen.

Heutzutage ist eine Trennung kein wirklich großes Problem mehr - und dennoch lästig und teuer. Doch was wären unsere modernen Zeiten, wenn sich nicht auch hier virtuell Abhilfe schaffen ließe? Australien ist hier das Land mit der eindeutigen Vorreiterrolle. Dort können trennungswillige Paare die gesetzlich vorgeschriebene Paartherapie via Chat erledigen. Per Tastatur wird festgestellt, dass sich keine Einigung mehr erzielen lässt, der Scheidung steht nun nichts mehr im Weg. Auch in Deutschland bieten schon einige Scheidungsanwälte die Trennung per Internet an. Billiger als das herkömmliche Verfahren ist es auf alle Fälle.

Doch das, was hinter dem Scheitern einer Beziehung steht, geht nicht nur an den Geldbeutel, sondern auch an die Nieren, sind es doch stets individuelle Leidensgeschichten, die schließlich "XY gegen XY" auslösen. "Liebe und Trennung" nennt sich die Sammlung von Liebesgeschichten des Nobelpreisträgers S. J. Agnon. Lesen Sie, zu welchen Absurditäten Liebe führen kann!

11.01.2008, 15.19 | (0/0) Kommentare | PL

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